Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-837778
Kunstrichtung. 
263 
ausser Zusammenhang. Beide sind Religionen der Furcht, 
wenn auch dort der reineren Scheu vor dem Herrn, hier 
des rohen sinnlichen Schreckens. Beide vorzugsweise 
praktischer Anwendung , wenn auch nur die eine zu 
reinerer Sittlichkeit führend. Grade deshalb, Weil sie auf 
demselben praktischen Gebiete stehen, ist ihr Gegensatz 
so gross. Die edlern heidnischen Völker sind eigenthüm- 
liche Gestalten, bei denen Recht und Schuld sich mischen, 
so dass nicht leicht darüber abzuurtheilen ist. Hier trennt 
sich beides fast wie Tugend und Laster, wie Recht und 
Unrecht. Der Gegensatz des Jehova- und des Baaldienstes 
ist daher für ewige Zeiten entscheidend, und auf weitern 
Stufen sich wiederholend, während jene andern gemisch- 
ten Völker nur einmal waren, nicht wiederkehren.
        

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