Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-837193
Zweites 
Kapitel. 
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6 
P 
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In 
B 
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Die Sage von der Spraehverwirruzig bei dem Bau 
des babylonischen Thurmes mag damit zusammen hängen, 
dass in der Gegend von Babylon sich zwei Völker höchst 
verschiedenen Ursprungs berührten. Es gehören nämlich 
die Nationen des westlichen Asiens, so vielfältig sie sich 
sonst in kleinere Abzweigungen theileil, nur zwei ver- 
schiedenen Völkerstämmen an, die sich als solche durch 
ihre Sprache zu erkennen geben. 
Oestlich des 'l'igris bis zum Indus und in den nörd- 
lich gelegenen Gebirgen sind die Völker einheimisch, 
welche man jetzt unter dem Namen des Zendvolkes zu- 
sammen fasst , und die auch ursprünglich vielleicht nur 
ein Volk , die Arier, bildeten, die Meder, Baktrei- und 
Perser. Westlich vom Euphrat breitet sich dagegen der 
Semitische oder Aramäische Sprachstamm aus, zu wel- 
chem ausser den Hebräern, die Syrer, Phönicier, Araber 
und selbst noch die afrikanischen Aethiopen gehören.
        

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