Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-836441
Zweites 
Kapitel. 
Die 
indische 
Architektur. 
Mehr als irgend ein anderes Land ist Indien mit 
Ruinen bedeckt; die verschiedenen Völkerstämme, die 
über diesen Boden fortzogen, haben, durch den Reich- 
thum der Natur angeregt, in kolossalen und prachtvollen 
Bauten gewetteifert, die jetzt in Trümmern liegen. Hin- 
dutempel und ehemals glänzende Residenzen muhameda- 
nischer Fürsten sind, gleich verödet, von der Fülle 
südlicher Vegetation überwuchert, und wenn nicht irgend 
ein bettelnder Yogi der Wuth der wilden Thiere trotzt, 
nur von Tiegern, Schakals und Schlangen bewohnt. 
Doch unterscheiden sich die muhamedanischen Bau- 
ten durch ihren Styl sehr wesentlich von denen der 
Hindus, welche uns an dieser Stelle ausschliessend, be- 
schäftigen. Und auch diese wieder zerfallen in zwei leicht 
zu unterscheidende Klassen, in die eigentlichen, aus ein- 
zelnen Steinen errichteten Gebäude, und in die Grotten- 
bauten, die nur in Aushöhlung oder äusserlicher Bear-
        

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