Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der bildenden Künste bei den Alten: Die Völker des Orients
Person:
Schnaase, Carl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-834627
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-835029
VIII 
Sie haben nämlich den Gedanken, den ganzen weit- 
schiehtigen Stoff der Kunstgeschichte in einem Werke 
zusammen zu fassen, zuerst ausgeführt, und Ihr Hand- 
buch der Kunstgeschichte ist vor nicht gar langer Zeit 
in die Hände der Freunde unsrer Wissenschaft gelangt. 
Da muss es denn auffallen, dass ein Unternehmen, wel- 
ches bisher, wir können wohl sagen, noch nicht gewagt 
war, fast gleichzeitig bei demselben Volke von Zweien 
ausgeht. Man kann es, wenn die früher erschienene 
Arbeit so gelungen war, wie es die Ihrige nach dem 
Anerkenntniss Aller und nach dem meinigen ist, als über- 
flüssig ansehn, dass eine zweite geliefert wird, bevor 
spätere Forschungen der WVissenschaft eine andere Ge- 
stalt gegeben haben. Dazu kommt, dass diese Wissen- 
schaft (wie Sie in dem Vorworte Ihres Handbuchs sagen) 
noch gar jung ist, dassmanche, und wichtige Punkte 
noch eine nähere Aufklärung erwarten. Sie haben ge- 
glaubt, Ihr Hervortreten entschuldigen zu müssen, wie 
viel mehr wird mein späteres Auftreten der Entschuldi- 
gung bedürfen.  
Ich will es nicht geltend machen, dass der Plan bei 
mir schon vor längerer Zeit entstanden war. Vor acht 
Jahren begann ich in einem kleinen, befreundeten Kreise 
Vorlesungen über die Kunstgeschichte ,-welche , durch 
Krankheit unterbrochen, mich auf den Gedanken schrift- 
licher Ausführung brachten, die demnächst begonnen, 
und, wie es die vermehrten Ansprüche eines, diesen 
Studien fremdartigen Berufes zuliessen, langsam fortge- 
setzt wurde. So umgaben mich denn bei dem Erschei- 
nen Ihres Buches schon die ziemlich angewachsenen Hefte 
vollendeter Abschnitte und weiterer Vorarbeiten. Dennoch 
war mein erster Gedanke, meinen Plan aufzugeben, der
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.