Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Architectur
Person:
Burckhardt, Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1071116
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1072474
Die Cosmaten. 
Steinerne Prachtarbelten. 
97 
S. Agnese fuori le mura: Wandbekleidung und Sitz im Chora 
(VII. Jahrhundert); Altar einer Nebenkapelle. 
S. Ceeilia: der Altartisch; sein Tabernakel erst vom Ende desb 
XIII. Jahrhunderts. 
S. Cesareo: mehrere Altäre, ein reicher Bischofsstuhl mit gewun- c 
denen mosaicirten Säulen, ein Pult, reiche Chorschranken,  eine der 
bedeutendsten Kirchen hiefiir. 
S. Clemente: der Altartabernakel und die vollständige Einrieh-d 
tung des Chorus, s. oben S. 79 u. 83. 
S. Giorgio in Velabro: zierlicher Altartabernakel. c 
S. Lorenzo fuori le mura: Das Pult (Ambo) rechts das herr-f 
liebste unter den vorhandenen; die Brustwehren und der Bisehofstuhl 
in der hintern Kirche ebenfalls vom zierlichsten Cosmatenstyl; der 
Altar vom Jahr 1148. 
S. Maria. Araceli: Willkürlich getrennte und neu zusammenge-g 
setzte Pulte, von den Cosmaten Laurentius und Jaeobus; im linken 
QuerschiH die Ara. 
S. Maria in Cosmedin: Boden, Bischofsthron und Pult um 1120 im h 
Auftrag des Cardinals Alphanus gefertigt, dessen Grab in der Vorhalle. 
SS. Nereo ed Achilleo: Pult, Schranken, Candelaber, Bischofs-i 
Stuhl und Fussboden. 
Geringere Reste in S. Balbina, S. Pancrazio, S. Saba. (datirte k 
Thiireinfassung des Cosmaten Jacobus) u. s. w. i) 
Die einzige Wahrhaft architektonische Blüthe, welche diese Deco- 
ratorenschule hervor-brachte, sind ein paar Klosterhöf e mit kleinen 
1) In Ravenna sind derartige Gegenstände meist aus älterer Zeit und nicht 
mosaicirt, dagegen merkwürdig als späte Urkunden der antiken plastisch en 
Decoration. In S. Apollinare in Blasse: die Abschlüsse der Rundbank der x 
Tribuna, entlehnt vom Bischofsstuhl des h. Damian (1- 705); der Altartaber- 
nakel am Ende des linken Seitenschiües (806-810) ; beide Werke mit schon 
kalligraphisch leblosen Zierrathen.  In S. Agnta: der runde Ambo, spät- W 
römisch.  Im Dom: Chorumgang: die beiden abgesondert eingemauerten f 
Hälften des runden Ambons aus der Zeit des Erlzbischofs Agnellus (556 bis 
569) mit (lachen Thierliguren in lauter viereckigen Feldern, schon sehr roh; 
in der Sacristei der elfenbeincrne Bischofsstuhl des h. Maximian (546 bis 
556), s. d. Scnlptur.  In SS. Nazario e Gelso (Galia Planidia): der Altar- H 
B Cicero ne. 7
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.