Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
M - Z
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl Seubert, A.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1058030
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1060209
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N ola  Nolten. 
der Prinzessin Friederike, des damaligen Kronprinzen und anderer Glieder des könig. 
liehen Hauses in Pastell, sowie verschiedene Landschaften aus der Umgegend von 
Potsdam. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstler-lenken. 
Nola, Giovanni da, siehe Merliano. 
NOIIGkGIIS, Joseph Franciscus, Maler, geboren zu Antwerpen im Jahr 1706, 
Er war der Sohn eines Malers, der lange in England gelebt hatte,_ und begab sich 
frühzeitig nach London, wo er Landschaften und häusliche Scenen malte und späte;- 
die Werke Watteaus und die architektonischen Bilder von Giov. Paolo Pannini 
copirte. Seine Bilder waren in London sehr gesucht und verschafften ihm die Gunst 
hoher Personen. Er starb zu London im Jahr 1748. 
Literatur. Immerzeel, De Levens en Werken der Holland. en Vlaam. Kunstschilders u. s- w- 
Nollekens (Nollekins, Nölkens), J 0591311, Bildhauer, geboren in Deutschland im 
Jahr 1738. Er arbeitete in England und erwarb sich daselbst durch viele brave 
Porträtbüsten Ruf. Seinen Werken ist eine gewisse Einfalt und eine oft bis über 
die Grenze des Schicklichen gehende Naivetät eigen. Wir nennen von denselben; 
das Brustbild von Charles Fox; die Büste von Mr. Grey; die Büste von dem General 
Fitzpatrik. Sein Tod des Germanicus zu Holkham ist ein Basrelief von sehr iieissiger, 
doch in Anordnung und Linien ganz zufälliger und stylloser Arbeit. Im Jahr 1823 
stalililätßlflfllf. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Grossbritannien, S. 849 ff.  Nonekens 
and his tlmes by J. T. Smith. London 1838.  Passavent, Kunstreise durch England und Belgign, 
S. 325.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in England 2, 504. 
N0116t, Dominicus, Maler, geboren zu Brügge im Jahr 1640. Er war ein 
Schüler des Franz van der Meulen zu Paris und malte mit festem und breitem 
Pinsel Feldschlachten und Landschaften , welche er mit schönen Pferden zierte. Zu. 
weilen fertigte er auch Historien. Nachdem er in kurbayerische Dienste getreten 
war, wurde er wegen seiner erprobten Rechtschaßenheit und Treue im Jahr 1706 
zum Begleiter der Kurfürstin nach Venedig erkoren, wo er während des dortigen 
langen Aufenthalts seine Kunstfortübte. Nach München zurückgekehrt, machte er 
auch eine Reise nach Paris. Wir nennen von seinen Arbeiten: zwei Scharmützel 
zwischen Deutschen und türkischen Janitscharen; der heil. Ludwig im heil. Land 
anlangend, in der Karmeliterkirche zu Brügge. Im Jahr 1736 starb er zu Paris. 
Literatur. Descamps , La vie des peintres damands, allemunds et hollnndois 3, 90H.  LipOWSky, 
Bayrisches Kiinstlerlexikon. 
K011i, Carlo, Maler und Kupferstecher von Como. Er war ein Sohn des durch 
seine Topographie Roms vom Jahr 1748 bekannten Baumeisters Giovanni Bßttista, 
in Rom, und Schüler des Agustin Masuc-ci und Hiacynth Corrodi. Man hat 
von ihm eine bedeutende Anzahl von Blättern, deren viele mit beigesetzten Momnq 
grammen versehen sind, wie in den Antichita d'Erco1a,no, Napoli 1757-1762, 
in W. Hami]ton's Werk über griechische, etruskische und römische Alterthümer u. s. w_ Ä 
Dann findet man auch Handzeichnungs-Imitationen mit diesen Zeichen. Die Vor- 
bilder boten ihm Guercino, Primaticcio, Parmigianino und andere alte Meister,  - V 
Um das Jahr 1770 starb er zu Neapel. 
Literatur. N a gler, Die Mcnogrammisten 2, Nro. 463. 
N01P9 , Pieter, Maler, Zeichner und Kupferstecher, geboren im Haag 1601_ 
Voll Seinen Lebensumständen weiss man nichts , seine Arbeiten aber beweisen, dass 
er ein Mann von Genie war. Gemälde von ihm sind sehr selten. Von seinen Blättern, NQQ 
welche durch treifliches Verständniss des Helldunkels und kühne Ausführung einerRf  
zugleich festen und angenehmen Nadel zur Bewunderung hinreissen, schätzen Kenner (Fa 
vorzüglich die acht Monate. Zu seinen übrigen Meisterstücken gehören: Juda und 
Thamar in einer Schönen Landschaft, von eigener Erfindung; der zerrissene Dainmn 
nach G. Schellinks. Beigesetzter Monogramme bediente er sich. M63 
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Nolten, Joseph, Maler zu Würzburg, geboren daselbst im Jahr 1753. Er bil- 
dete sich vorzüglich auf der kurfürstlich pfalzbayerischen Akademie zu Mannheim 
unter Leitenstorffer, und malte Landschaften , See- und Architekturstücke , sowie 
Plafonds in Oel- und in Wasserfarben. Besonders aber hatte er als Theatermaler
        

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