Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
M - Z
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl Seubert, A.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1058030
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1058340
VI 
Vorrede. 
stand für das Buch höchst beklagenswerth, dass es drei Bearbeiter erhielt, 
worunter die Einheit der Anschauung und der Form nothwendig leiden musste, 
selbst wenn sich die späteren Bearbeiter noch so sehr bemühten, in die Fuss- 
tapfen ihrer Vorgänger zu treten  und diess zwar manchmal gegen eine 
andere bessere Ueberzeugung und nur der einheitlichen Form zu Liebe  
so war der Mangel an Unterstützung von Seiten der Herren Künstler selbst 
doch noch" weit beklagenswerther. 
Trotz allen direkten und indirekten Aufforderungen und Bitten an die 
lebenden Herren Künstler um Zusendungen eigener biographischer Notizen 
sind solche doch nur von einem verhältnissmässig kleinen Theil eingegangen; 
und so schwebt über mancher unvollständig gebliebenen Biographie der pein- 
liche Gedanke, dass, ungeachtet der Betreffende vielleicht in nächster Nähe 
lebte, es doch absolut unmöglich war, Etwas von ihm oder über ihn zu er- 
halten. 
Um indessen sowohl diese Lücken nach und nach auszufüllen, als auch 
Berichtigungen und Ergänzungen über ältere Künstler, wie sie neuere For- 
schungen nöthig machen, nachträglich liefern zu können, wird das neueste 
Künstlerlexikon mit diesem dritten Bande nicht vollständig abschliessen, son- 
dern in Nachträgen, welche in Zeiträumen von 3 bis 5 Jahren, je nach der 
Menge des Stoffes, erscheinen sollen, seine Mängel immer mehr zu ver- 
bessern suchen.  
Ich erlaube mir daher schliesslich die dringende Bitte an alle Herren 
Künstler zu stellen, die Lücken und Irrthümer, welche sie in ihren eigenen 
Biographien oder solchen von Bekannten und Freunden entdecken sollten, 
dhrch gefällige Zusendungen an die Verlagshandlung ergänzen und berich- 
tigen zu wollenÄ Der bis jetzt dem Werke zugemessene beschränkte Raum 
hat allerdings nicht gestattet, manche Biographien so ausführlich zu geben, 
als das erhöhte Interesse an den Künstlern der Gegenwart wohl geboten 
hätte. Durch die beabsichtigten Nachträge wird es aber möglich werden, in 
dieser Richtung mehr zu thun, was um so billiger sein dürfte, als die älteren 
Künstler in mehr als einem Werke eine erschöpfende Behandlung erfahren 
haben, während die Künstlergeschichte des Tags nur erst in zerstreuten 
Notizen besteht. ,  
So möge es denn unserem Werke gelingen, sich die nachsichtige Theil- 
nahme des Publikums zu gewinnen und zu erhalten, und namentlich seinen 
Platz als handliches Nachschlagebuch immer mehr auszufüllen. 
Stuttgart, im November 1864. 
A. Seubert,  
Hauptmann im k. württemb. 2. Infanterieregiment.
        

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