Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057640
Lohkom 
Loli. 
613 
Künstlers von mehr Praktik als Geschmack. Von seinen Bildnissen nennen wir: 
Lord Keeper Guilford; James, Duke of Monmouth; Georg, Herzog von Albemarle; 
Mother Louse of Louse-Hall. Er bediente sich der Initialen D. L. Im Jahr 1693 
starb er zu London. 
Ligergum Brnlliot, Qictionnaire des Monogrammes. Zweiter Theil.  Huber, Handbuch für Kunst. 
liebhaber. Neunter Theil. 
Lohkorn, Peter, Werkmeister, geboren in Schwäbisch Hall. Er besorgte die 
Holzarbeit an der Hauptkirche daselbst , und er dürfte auch an den darin befindlichen 
schönen Schnitzwerken Antheil gehabt haben, da. er so ausgezeichnet war, dass, als 
im Jahr 1487 der Probst von Ellwangen ihn sich von der Stadt auf einige Zeit erbat,  
diesem Ansinnen nicht gewillfahrt wurde. 
Literatur. Waagen, Kunstwerke und Künstler in Deutschland 2, 172. 
Lohmar, Gerhard von, Baumeister aus Köln. Er berieth sich mit andern Bau-  
meistern 1483-1487 über den Bau des Mittelschiüs der Victorskirche zu Xanten. 
Literatur. Otte, Handbuch der Kunstarchüologie, S. 176. 
Loir, Alexis, Goldschmied, Kupferstecher und Radirer in Frankreich, geboren zu 
Paris im Jahr 1640. Er war der jüngere Bruder des Nicolas und stach in einer 
breiten, leichten und ausdrucksvollen Manier, wusste auch nach dem Meister, welchen 
er gerade vor sich hatte, passende Abwechslung anzubringen. Wir nennen von seinen 
schönen und seltenen Folgen mit Goldschmiedmustern: Nouveaux desseins d'Orne- 
ments u,  von seinen übrigen Arbeiten: der Kindermord nach Ch. le Brun; 
ein heil. Eremit mit beigesetztem Monogramm. Gewöhnlich bezeichnete er seineAnIxP 
Werke mit seinem Namen. Im Jahr 1678 wurde er Mitglied der Akademie zu Paris ' 
und starb daselbst im Jahr 1713.  
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Huber, Handbuch für Kunstliebhaber. Siebenter 
Theil.  Nagle r, Die Monograxnmisten. Erster Band. 
Loir, Nicolas, Maler und Kupferätzer in Frankreich, geboren zu Paris im Jahr 1624. 
Er besuchte die Schulen von Bourdon und le Brun, und bildete sich in Rom nach 
den Werken Poussin's, die er täuschend nachahmte, weiter aus. Nach seiner Rück- 
kehr im Jahr 1663 wurde er für Uebergebung einer Allegorie über den Fortschritt der 
Künste unter Louis XIV. Mitglied der Akademie, und bekam viele Bestellungen zu 
Plafondgemälden in den Tuilerien und in Versailles. Für eines derselben in letzterem 
Ort, welches die allegorische Geschichte des genannten Louis XIV. unter dem Emblem 
der Sonne vorstellt, erhielt er von diesem Fürsten 4000 Francs J ahrgeld. Man tadelt an 
seinen Arbeiten Mangel an genauer Ausführung und an Erhebung zum Idealen, wo- 
gegen man an ihnen eine leichte Erfindung, geschmackvolle Composition und correcte 
Zeichnung rühmt. Für sein bestes Werk hält man Cleobis und Biton, den Wagen 
ihrer Mutter ziehend. Er stach viel in einem freien und malerischen Geschmack, z. B. 
mehrere heil. Familien und Madonnen; Paris Urtheil. Nach ihm stachen eine grosse 
Anzahl französischer und niederländischer Künstler. Er bediente sich theils der Ini- 
tialen: NL JF, N L, theils beigesetzten Monogramrns. Im Jahr 1679 starb erul. 
is. 
zu Igäfalur. Biographie universelle.  Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes. Erster Theil.  
Dezallier, Abrege de 1a vie des plus fnmeux peintres. Zweiter Theil, welcher auch sein Bildniss 
gib;  Fiissli, Allgemeines Künstler1exik0n..- Huber, Handbuch für Kunstliebliaber. Siebenter 
Theil. 
Loigqn, Pierre, Bildhauer der Gegenwart in Frankreich, geboren zu Mer (Loir 
et Cher). Er ist ein Schüler von David d'AngerS und erhielt im Jahr 1845 die 
Medaille der dritten, im Jahr 1853 die der ersten Klasse. Im Jahr 1855 stellte er 
zu Paris aus; eine Nymphe; drei Porträtbüsten; im Jahr 1859 unter Anderem: 
Penelope; Sappho auf dem leukadischen Felsen.  
gigeirstäig, cgßalogllß des Pexposition des beaux nrts. Paris 1855.  Gatalogue du Salon 
Loli, Lorenzo, Maler und Radirer, geboren zu Bologna im Jahr 1612. Er war 
ein Schüler und Günstling des Guido Reni, wesshalb man ihm den Beinamen Ldyen- 
zino del Signor Guido Reni gab, besuchte aber auch die Schule des Sirani, und 
die Gemälde, welche er für die Kirchen zu Bologna fertigte, verrathen eine glück- 
liche Nachahmung beider Meister. Als Radirer zeigte er eine leichte und geistreiche 
Nadel. Wir nennen von seinen Blättern: der heil. Sebastian; Perseus befreit Andro-
        

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