Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057624
Löffler, Gregor 
Löhle. 
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Kupfer, z. B. zwei Ansichten von Athen. Seine Werke bezeichnet er theils mit ß 
seinem Namen, theils mit den Initialen A L, theils mit beigesetzten Monogrammen. 
Li[gl'5!l1f_ peutschesdhznstblatt1857, S. 38.9. 1858, S. 324111  Eigene Notizen.  Hand-m 
gchrlfgljghg Nachrichten.  Nagler, Die Monogrammisten. Erster Band. 
Lößler, Gregor, Stück-, Kunst- und Glockengiesser. Im Jahr 1529 wurde er 
von Augsburg nach Innsbruck berufen, da er weithin den Ruf des besten Stück- 
giessers hatte. Seine Söhne Elias und Hans Christoph werden als seine Gehilfen 
genannt, und letzterem will man auch die 23 kleinen Statuen über dem Schwibbogen 
der Kreuzkirche in Innsbruck zuschreiben, was aber sehr der Bestätigung bedarf. 
Diese drei Künstler gossen eine grosse Anzahl von Feldstücken und Glocken vom 
Jahr 1538 an in Büchsenhausen bei Innsbruck, wo Gregor eine Giesshütte er- 
baut hatte. Aus derselben ging auch der Rest der kolossalen Fürstenstatuen her- 
vor, und es wurde das in Augsburg begonnene monumentale Werk in Innsbruck 
von einem Augsburger bis auf Weuiges vollendet. Gregor starb im Jahr 1565. 
Hans Christoph goss auch das Dreylingische Monument in der Pfarrkirche 
zu Schwatz nach dem Modell von Collin, sowie das Löiflefsche, welches beide 
Söhne ihren Eltern zu Hötting setzten. Sie waren noch im Jahr 1593 thätig. Keiner 
wird aber urkundlich als Giesser irgend einer Fürstenstatue genannt. 
Literatur. Nagler, Die Monogrammisten. Erster Band.  Tyrolisches Kiinstieriexikon. 
Löffler, Johann Heinrich, Kupferstecher in Köln, blühte 1640-1684. Viele 
seiner Blätter empfehlen sich durch ihr lokalgeschichtliches Interesse. Wir-nennen 
von denselben: Gedenkblatt zur Vermählung Everhard Jabach's mit Anna Maria de 
Groote; die Huldigung Kölns beim Regierungsantritt des Kaisers Leopold I. 1660; 
Triumphzug zu Ehren des kölnischen Bürgermeisters Johann von Bolandt. Er be- 
diente sich der Zeichen: J. H. Löffler fecit.; Löffler Junior fecit; dedicat Löffler 
Junior; Löffler Junior sculpsit ex antiquo. Sein älterer Bruder Johann Eckhard 
war auch Kupferstecher in Köln, unterzeichnete sich Löffler senior, stand aber dem 
jüngeren nach.  
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
LÖÜIGI, Leopold, Maler in Wien, geboren zu Lemberg im Jahr 1830. Er stellte 
im Jahr 1858 in München aus: die unterbrochene Verlobung, mit tüchtig gearbeiteten 
Costiimen, Eigenthum der Gallerie im Belvedere zu Wien; ungewohnte Beschäf- 
tigung; das geängstigte Kind, Eigenthum des Fürsten Paul Esterhazy. 
Literatur. Eigene Notizen. 
Löffler, Ludwig, Maler und Lithograph in Berlin, geboren zu Frankfurt a. O. im 
Jahr 1819. In demselben Jahre kam er mit seinen Eltern nach Berlin. Nachdem er in 
der Folge die Akademie daselbst besucht hatte, ging er im Jahr 1837 in das Atelier 
des Professors Hensel und im Jahr 1840 in das des Wagner. Im Jahr 1843 be- 
gab er sich nach Paris, wo er in einer Privatakademie nach dem lebenden Modell 
und im Louvre die alten Bilder studirte. Im Jahr 1844 reiste er nach Italien. Im 
Jahr 1845 kehrte er nach Berlin zurück und vertauschte nun den Pinsel mit dem 
Stift. Wir nennen von seinen Gemälden: Cromwell bei der Hinrichtung KarPs I.; 
Karl IX. in der Barthvlvmällßnßßht; von seinen Illustrationen: Skizzenbuch in 
Worten und Bildern, worin er das Rheinland, Westphalen, Bayern u. s. f. humo- 
ristisch beschreibt; Beiträge zum Album des jüngeren Künstlervereins zu Berlin, 
welche Darstellung eines Gerichtssaals und Scenen hinter den Coulissen einer Kunst- 
reitergesellschaft enthalten. Derartige Arbeiten von ihm tragen fast immer den 
Stempel einer lebensvollen Auffassung und charakteristischen, dem Zweck ent- 
sprechenden Durchführung, so dass sie an Gavarni erinnern. 
 Deutsches Kunstblatt 1852, S. 2575. 1853, S. 319.  Hnndschriftliche Nach- 
Löhle, Joseph, Lithograph in München, geboren zu Regensburg im Jahr 1807. Sein 
Vater Franz Fidel war königl. bayrischer Hofküchenmeister. Noch vor Vollendung 
-der Gymnasialstudien zu Neuburg a. D. begab er sich an die Akademie nach München, 
wo er sich mit G. Bodmer innigst befreundete. Sie waren gemeinschaftlich die 
ersten selbstständigen Herausgeber lithographirter Bilder, und das von ihm allein 
unternommene Stück, König 0tto's Abschied zu München im Jahr 1832, erwarb ihm
        

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