Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057463
Lilgenau 
Limosin. 
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Bisschop in Rotterdam. Beigesetzter Monogramme bediente er sich. Im Jahr 1657ß ü], 
starb er zu Rotterdam. 
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Mouogrßmfllßß-  Ilescnrnps, Lavie des peintres namands h 
allemands et hollnndois. Zweiter Theil.  Fusslr, Allgemeines Kunstlerlexikon. - Hnubgaken, D9 
groote schouburgh der nederlantsche Konstschilders. Amsterdam 1718.  lmmerzeel, De Leveng 
q en Werken der Holland. en Vlaam. Kunstschilders u. s. w.  Kugler, Kleine Schriften. 
Lilgenau, Salesia 17011, Nonne im Salesianerkloster zu Amberg und Erlinderin 
der zeichnenden Stickerei, jedenfalls gute Künstlerin in diesem Genre. Ihr Vater 
war kurbayerischer Hauptmann und Gutsbesitzer von Fuchsmühl. Wir nennen von 
ihren Arbeiten den heil. Franz Sales. Im Jahr 1808 starb sie als Oberin ihres Klosters. 
Literatur. Lipowsky , Bayrisches Kiinstlerlexikon. 
Lilienbergh (Lelienberg), 0., Stilllebenmaler in Holland. Im königlichen Museum 
zu Berlin ist von ihm ein Gemälde mit beigesetztem Monogramm und der Jahrzahl ß 
1625 , und in der Gallerie in Castle Howard ein solches mit seinem Namen und der 
Jahrszahl 1657, das beweist, welche Reize die Kunst aus einem so gleichgültigen 
Gegenstande entwickeln kann. 
Literatur. Kugler, Beschreibung der Kunstschätze in Berlin. Erster Theil.  Nagler, Die Mono- 
grammisten 2, 332.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in England. 
Lima, Alonso de, Baumeister in Spanien. Er arbeitete seit dem Jahr 145.9 am 
Löwenportal der Metropolitankirche zu Toledo. 
Literatur. Caveda, Geschichte der Baukunst in Spanien, S. 164. 
Liman , Louis Theodore , Baumeister, geboren zu Berlin im Jahr 178i8. Im 
Jahr 1811 bereiste er als königlicher Pensionär Paris, wo er sich unter Percier 
weiter bildete. 1814-1818 verweilte er in Italien und befreundete sich namentlich 
mit Gau in Rom. Nach seiner Rückkehr im Jahr 1819 wurde er zum Professor der 
Architektur in Berlin ernannt, begleitete aber im folgenden Jahre den General von 
Minutoli auf seiner wissenschaftlichen Reise nach Egypten, und starb am Schlüsse 
dieses Jahrs zu Alexandrien. 
Literatur. Biographie universelle, suppläment. 
Limborch, Hendrik van, Maler, Zeichner und Kupferstecher, geboren im Haag 
im Jahr 1680. Seine Lehrer waren H. Branden, Robert du Val und van der 
Werff, dessen Styl er glücklich nachahmte. Wir nennen von seinen Gemälden: 
ein opfernder Abraham; eine Campaspe; eine Entführung der Europa. Diese Stücke 
sind schön componirt, gut gezeichnet und sorgfältig gemalt. Man hat auch hübsche 
Zeichnungen von ihm und einen grossen Kupferstich, Herkules und Lichas mit der 
Inschrift: H. v. Limborch inv. et fec. 1706. Sonst bediente er sich beigesetzten 
Monogramms. Im Athenäum illustre von Amsterdam findet man einen Briefwechsel m 
(1706-1725) zwischen ihm und Lambert ten Kate über die Verhältnisse des mensch- 
lichen Körpers und die Harmonie der Farbenmischung. Um das Jahr 1758 starb er. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Deutschland und den Niederlanden.  
Immerzeel, De Levens en Werken der Holland. en Vlaam. Kunstschilders u. s. w.  Nagler, Die 
Monogrammisten.  
Iiimburg, Paul von, ein höchst bedeutender Miniaturmaler, blühte im Anfang 
des 15. Jahrhunderts. 
Literatur. Kugler, Handbuch der Kunstgeschichte 2, 478. 
Limnell, Historienmaler aus Stockholm. Er erhielt im Jahr 1818 den Preis von 
dem gothischen Bund für eine Arbeit im Gebiete der nordischen Mythologie, und 
stellte auch Gegenstände aus den Söhnen des Thals aus. 
biterßnm Cottzfsches Kuustblatt 1823, S. 388 und S. 392. 
Limgsin, 1160118111, Email-, Glas- und Oelmaler, auch Radirer, geboren in der 
Prnviuz Limosin um das Jahr 1505. 11m das Jahr 1525 besuchte er die Schule zu 
Fontainebleau und im Jahr 1530 arbeitete er in der Emailmanufaktur zu Limoges, 
König- Franz  ernannte ihn zum Direktor dieser Anstalt, auch stand er bei König 
Heinrich II. in Gnaden. Die von ihm gefertigten Emaux de Limoges oder Limosinen 
finden sich in den meisten Kunstkammern. Wir nennen von denselben: die Köpfe 
der Apostel Thomas und Paulus im Louvre; der Triumph der Diaua; das Bildniss 
Heinrichs II.; Ruth und Boas im Museum zu Berlin; die Monate Juni, Juli und August 
mit ihren Gaben und Beschäftigungen in Castle Howard. Als Glasmaler ist er be- 
kannt durch zwei Fenster, die er im Jahr 1553 für die Kapelle des Parlamentshauses
        

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