Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057215
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Leguay 
Lehmann , Rudolph. 
rührt von ihm der Bau des Hotels Marbeuf, sowie die Restauration des Brunnens des 
Innocents und der sogenannten Laterne des Diogenes her. Er schrieb Mehreres 
über das Baufach, z. B. Parallele de PArchitecture ancienne et moderne. Im Jahr 
1807 starb er zu S. Denis.  
Literatur. Biographie universelle.  
Leguay, Charles Etienne, Maler und Zeichner an der königlichen Porzellan- 
manufaktur zu Sevres , geboren daselbst im Jahr 1762. Er bildete sich in der Schule 
dieser Anstalt und nahm die Zeichnungen von Boucher und der Vanloo zum Muster. 
Später besuchte er auch die Akademie der Künste zu Paris. Seine Leistungen trugen 
viel zu dem Rufe der genannten Manufaktur bei. Wir nennen von denselben: eine 
Platte mit der Fabel der Psyche nach Raph ael für Karl IV. von Spanien; eine Vase 
mit der Rückkehr der Diana von der Jagd für Ludwig XVIII. Auch versuchte er 
sich glücklich in der Glasmalerei, welche Kunst man damals als verloren ansah. Im 
Jahr 1840 starb er. 
Literatur. Gonversationslexikon von Meyer.  Gottafsclies Kunstblatt 1840, S. 212. 
Lehaitre, Paul, Ingenieur der Gegenwart aus Chartres. Er erbaute vor 1845 
den Pont de la Caille , eine mit grosser Kühnheit angelegte , ein tiefes Flussthal in 
schwindelnder Höhe überspannende Hängebrücke auf der Strasse von Genf nach 
Annecy. 
Literatur. Cottafsches Kunstblatt 1845,  330. 
Leharivel-Durocher, ViOlIOI, Bildhauer der Gegenwart, geboren zu Chanu 
(Orne). Eriist ein Schüler von dem jüngern Ramey und von A. Dumont. Im 
Jahr 1849 erhielt er die Medaille der dritten, im Jahr 1857 die der zweiten Klasse. 
Unter Anderem stellte er im Jahr 1855 zu Paris aus: die heil. Genovefa für die 
St. Clotildenkirche daselbst; im Jahr 18592 die Statue des Baumeisters Visconti. 
läigerjtggä. Catalogue de Fexposirion des beuux arts. Paris 1855.  Cataloguo du Salon 
Lehmann, Charles Ernest Rodolphe Henri, Historien- und Bildnissmaler, ge- 
boren zu Ottensen bei Altona im Jahr 1814. Er ist ein Schüler seines Vaters und von 
Ingres in Paris. 1837 ging er nach München, im folgenden Jahre nach Italien und 
lebt nun wieder in Paris, wo er sich nationalisirt hat. Im Jahr 1835 erhielt er die 
Medaille zweiter, im Jahr 1840, 1848 und 1855 die erster Klasse, im Jahr 1846 das 
Kreuz der Ehrenlegion, und im Jahr 1853 wurde er Offizier derselben. Wir nennen 
von seinen Arbeiten: die Abreise des jungen Tobias aus seinem Vaterhause mit ein- 
facher Anlage, wahrem Ausdruck, glücklicher Gruppirung der einzelnen Figuren und 
redlichei" Erstrebung eines hohen historischen Styls (1835); einen Studienkopf, durch 
Festigkeit des Pinsels und kraftvolle Wirkung ausgezeichnet (1836); die Fresken in 
der Gallerie des Stadthauses zu Paris , die Hanptmoniente der Culturentwicklung des 
Menschengeschlechts darstellend, mit Sehr correcter, charakteristischer Zeichnung; 
die heil. Agnes (1859). 
Literatur. Catalogue du Salon de 1859.  Conversationslexikonvon Meyer.  Gottifsches 
Kunstblatt 183a, 8.1355. 1836, 5.163.  Deutsches Kunstblatt 1854, s. 92m 
Lehmann, Gottfried Arnold, Zeichner und Kupferstecher zu Berlin, blühte zu 
Anfang dieses Jahrhunderts. Wir nennen von seinen Arbeiten: Napoleon I. bei seinem 
Einzug in Berlin, wodurch er zuerst die Aufmerksamkeit auf sich zog; die Zusammen- 
kunft Napoleons I. und Alexanders I. auf dem Niemen; das Bildniss des Gouver. 
neurs Hullin.  
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikcn. 
Lehmann, Kaspar, Edelsteinschneider, lebte am Hofe Kaiser Rudolphs II. zu 
Prag im Jahr 1603iund 1609, und erhielt von diesem ein Privilegium für die Kunst. 
des Glas- und Kristallschneidens. Seine Arbeiten werden in den berühmtesten Kunst- 
kammern aufbewahrt. 
Literatur. Dlabacz, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Lehmann, Rudolph, Maler in Rom, geboren zu Ottensen bei Altona im Jahr 
1819. Er ist ein Schüler seines Vaters und seines Bruders Henri, und erhielt im 
Jahr 1843 die Medaille der dritten, im Jahr 1845 und 1848 die der zweiten Klasse. 
Wir nennen von seinen Arbeiten: Graziela, sehr geistreich aufgefasst und componirt,
        

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