Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057174
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Lecchi 
Lede. 
Lecchi, Maler der Gegenwart aus Mailand. Er erfand die Kunst, die Farben der 
Gemälde auf Daguerrotypplatten-zu bringen. Im Jahr 1843 reiste er nach Brüssel, 
um die schönsten Gemälde daselbst zu copiren. 
Literatur. Cottasches Kunstblatt 1843, S. 76. ' 
Lechleitner, Ingenuin, Bildhauer voniGrins in Tyrol. Er lernte bei Jakob 
Auer daselbst und bei Sternetti in Wien. In der Folge wurde er Hofbildhauer 
bei dem Gubernator zu Innsbruck. Wir nennen von seinen Arbeiten: die Statue 
Nepomuks und ein Cruciiix in der S. Johanniskirche zu Innsbruck; Herzog Meinhard 
von Tyrol zu Pferd im Stift Stams; ein Herkules in dem Prinz Eugenschen Garten 
in Wien. Um das Jahr 1751 starb er zu Innsbruck. 
Literatur. Tyrolisches Künstlerlexikon. 
Lechler, Lorenz, Holzschnitzer aus Heidelberg. Er fertigte im Jahr 1481 den 
Lettner in der Dionysiuskirche zu Esslingen, auch ist von ihm ein 40' hohes Sakra- 
mentshäuschen in derselben Kirche.   
Literatur, Eigene Notizen.  
Lechner (Lehner), N06, Bildhauer zu Innsbruck. Er starb im Jahr 1'582 als 
Hofbildhauer des Erzherzogs Ferdinand. 1 
Literatur. Tyrolisches Kiinstlerlexikon. 
Leckerbetien, Vincenz, Landschafts- und Schlachtenmalcr, genannt Manciol, 
weil ihm die rechte Hand fehlte, geboren zu Antwerpen, blühte um das Jahr 1650. 
Seine Werke fanden in Rom, wo er sich längere Zeit_ aufhielt, vielen Beifall. Auch 
in Frankreich arbeitete er und man sieht im_ Schlosse zu Vincennes vier Friesen von 
seiner Hand mit Darstellungen der Schlachten Alexanders des Grossen.   
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Leclerc, David 16, Maler, geboren zu Bern im'Jahr 1680. Er lernte bei Joseph 
Werner, ging in seinem 18. Jahre nach Frankfurt a. M. , folgte von da einem Ruf 
an den Hof zu Darmstadt und hierauf einem solchen, an den Hof zu Kassel, wo er 
30 Jahre blieb. In Paris bildete er sich sodann unter Rigaud weiter aus, arbeitete 
wieder einige Zeit in Frankfurt und verweilte 1715-1717 in England. Zuletzt 
hielt er sich abermals in Frankfurt auf. Seine Werke sind meist Bildnisse in Oel- 
farben und Miniatur, die er in grosser Anzahl von Fürsten und Fürst-innen in Deutsch- 
land fertigte, und von denen wir das des Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen- 
Darmstadt nennen. Die Zeichnung bei seinen Arbeiten ist richtig, natürlich und 
grossartig, im Colorit ahmt er den genannten Rigaud und Rubens nach. E. C. Heiss 
hat nach ihm ein Porträt in Schwarzkunst gearbeitet.  Leclero malte auch mit 
Erfolg Historien, Landschaften und Blumen. Im Jahr 1738 starb er zu Frankfurt a. M. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Leclerc, Sebastian, siehe Clerc, Sebastien le.  
liecointe, Charles Joseph, Landschafter der Gegenwart in Paris, geboren da- 
selbst. Er ist ein Schüler von Picot und Aligny und erhielt im Jahr 1849 den 
grossen Preis von Rom, im Jahr 1845 und 1855 die Medaille dritter Klasse. Im 
letztem Jahr stellte er zu Paris aus: Le iiguier maudit, und im JHÄIIÄSÜQ unter 
Anderem: Spaccio di Vino a Tivoli. 
Literatur. Catalogue de Pexposition des beaux arts. Paris 1855.  Catalogue du Salon 
de 1359.  . 
Lecullier, Maler der Gegenwart in Lyon. 1845-_1846 stellte er daselbst aus: 
die beim plötzlichen Anblick eines Löwen erschreckenden Pferde, mit poetischer 
Wahrheit aufgefasst. Auch fertigte er Marine Faliero , ein "trelfliches venezianisches 
Lebens- und Charakterbild.  
Literatur. Cottzfsches Kunstblatt 1846, S. 215. 
Lecurienx, Jacques Joseph, Historienmaler der Gegenwart, geboren zu Dijon. 
Er ist ein Schüler von Devosge und Guillon Lethiere und erhielt im Jahr 1844 
die Medaille der dritten, im Jahr 1846 die der zweiten Klasse. Im Jahr 1859 Stellte 
er zu Paris aus: der heil. Benignus offenbart dem heil. Gregor, Bischof von Langres, 
den Ort seines Begräbnisses. 
Literatur. Cataloguo du Salon de 1859. 
Lede, Maximilian Lodewijk van, Bildhauer, geboren zu Brügge im Jahr 1759. 
Seine Lehrer waren Lessure und Pieter Pepers daselbst, und Monot, sowie
        

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