Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057078
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Lapito  Larive-Godefroy. 
schöne Geburt der Venus in dem Palast Borghese zu Rom. Zu grosse Bescheiden- 
heit war Schuld, dass er sich keinen Ruf erwarb. Im Jahr 1776 starb er zu Rom. 
lilterutur. Biographie universelle, supplement. 
Lapito, Louis Auguste, Maler der Gegenwart, geboren zu Saint Maur (Seine). 
Er ist ein Schüler von Heim und Watelet, erhielt im Jahr 1833 die Medaille der 
zweiten , im Jahr 1835 die der ersten Klasse und im Jahr 1836 das Kreuz der Ehren- 
legion. Im Jahr 1859 stellte er zu Paris aus: Route de la Corniche (Piemont): Vue 
de Menton (Piemont); Vue prise dans le torrent de Royat (Auvergne). Auf dem 
Rosenstein bei Stuttgart sieht man von ihm: die Insel Capri, poetisch gehalten und 
trefflich colorirt. 
Literatur. Catalogue du Salon de 1859.  Eigene Notizen. 
Lapo, Arnolfo di, siehe Arnolfo di Campio. 
Lappoli, Matteo, Maler von Arezzo, geboren um die Mitte des 15. Jahrhunderts 
Er war ein Schüler von Don Bartolomeo. Man sieht von ihm zu Arezzo im Re- 
fectorium der Bernardiner einen heil. Bernard, und in der Kirche S. Maria einen heil. 
Sebastian; das erstere gilt für sein Meisterstück. Leider sind seine übrigen Arbeiten 
durch den Zahn der Zeit zu Grund gegangen. Im Jahr 1504 starb er. 
Literatur. Biographie universelle, supplement.  Varari, Leben der ausgszeichnemen Maler. 
Bildhauer und Baumeister 2b, S. 1741i". 
Laredo, D. Juan Fernandez de, Maler, geboren zu Madrid im Jahr 1632. Er 
war der Schüler und Nachfolger des Theatermalers Francesco Rizzi, auch erhielt 
er von Karl II. den Titel eines Kammermalers. Im Jahr 1692 starb er in seiner 
Vaterstadt. 
Literatur. B ermu de z , Diccionario historico de los mus illustres professores de las bellas artes en Espaüu. 
Largilliere , Nicolas, Maler, geboren zu Paris im Jahr 1656. Er lernte zu 
Antwerpen, wo sein Vater sich als Kaufmann niedergelassen hatte, bei Antoine 
Goubeau, und begab sich im I8. Jahre nach England. Hier restaurirte er im Auf- 
trag des Hofmalers Peter Lely mehrere Gemälde für das Schloss zu Windsor, wo- 
durch er die Aufmerksamkeit Königs Karl lI. auf sich zog, und fertigte für denselben 
bald nachher drei Stücke eigener Erfindung, die ebenso beifällig aufgenommen 
Wurden. Die religiösen Wirren veranlassten ihn aber, sich nach Frankreich zuriick- 
zubegeben. In Paris schuf er viele Porträte, unter Anderem das von van der 
Meulen und von Lebrun, welclf letzteres ihm im Jahr 1686 die Aufnahme in die 
Akademie erwarb, und er widmete sich diesem Zweig der Kunst vorzüglich, ver- 
nachlässigte jedoch dabei das Fach der Historie und des Stilllebens nicht. Nach der 
Thronbesteigung Jakobs II. und seiner Gemahlin reiste er abermals nach England, 
verliess dasselbe aber wieder, sobald er diese beiden gemalt hatte, ohne sich durch 
die hohen Honorare, welche ihm von den dortigen Grossen angeboten wurden, zurück- 
halten zu lassen. Im Jahr 1705 ernannte ihn die Akademie zum Professor, im Jahr 
1722 zum Rektor, im Jahr 1738 zum Direktor und im Jahr 1743 zum Kanzler. Mit 
Ausnahme der Bildnisse von einigen französischen Prinzen fertigte er nur bürger- 
liche. Von seinen übrigen Arbeiten nennen wir: ein Festessen zum Andenken an 
die Wiedergenesung Louis XIV. Edelinck, van Schuppen, Pitou und Andere 
haben nach ihm gestochen. Unter seinen Schülern ist Oudry. _EI' Starb im 
Jahr 1746. 
Literatur. Dezallier, Abrege de In vie des plus famenx peintres. Dritter Theil, welcher auch sein 
Bildniss gibt.  Villo t, Notice des tableuux du Musäe imperiale du Louvre. Dritter Theil. 
Larive-Godefroy, Peter Ludwig de, Landschaftmaler und Kupferstecher, ge- 
boren zu Genf im Jahr 1753. Er war ein Schüler von Fassin in Rom, lebte lang 
in München, Dresden und Mannheim und übersiedelte später nach Persingue bei 
Genf. In Colorit und Behandlung kann man den Vorwurf des hfanierirten gegen ihn 
geltend machen, hingegen haben seine Werke meist das Verdienst gefälliger Erfin- 
dllng. herrlicher Beleuchtung und vorzüglicher Stafiirung mit Menschen und Vieh. 
Wir nennen von denselben: zwei Sepiazeichnungen, Scenell aus dem goldenen Zeit- 
alter; zwei Oelbilder, eine Ansicht von Persingue und der Montblanc in Abend- 
beleuchtung. Auch mehrere Blätter radirte er sehr geistreich. Mit Recht legt man
        

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