Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1057006
Landini  Landseer, Edwin. 
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Sara; die Beisetzung der heil. Jungfrau; Jesus auf die Schädelstätte steigend. Im 
Jahr 1830 starb er. 
Literatur, Biographie universelle, supplement.  Conversationslexikon von Brock. 
haus.  Göthe, Winkelmann und sein Jahrhundert 2, 15-1. 
Landini, Taddeo, Bildhauer und Baumeister von Florenz, blühte in der zweiten 
Hälfte des 16. Jahrhunderts. Er arbeitete in Diensten der Päbste Gregor XIIL, 
Sixt V., Clemens VIIL, und wurde zum Oberbaumeister aller öffentlichen Gebäude in 
Rom ernannt. Von seinen plastischen Arbeiten heben wir hervor die Fontana delle 
Tartarughe in Rom (1585), welche das liebenswürdigste Werk der ganzen Richtung 
der Schule des Giovanni da Bologna ist. Im Jahr 1594 starb er. 
Literatur. Bnrckhardt, Der Ciceroue, S. 686.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Landen, Charles Paul, Maler, Kupferstecher und Kunstschriftsteller, geboren 
zu Nonant (Orne) im Jahr 1760. Er lernte bei J. B. Regnault, und erhielt für 
das Stück, Eleazar weigert sich verbotenes Fleisch zu essen, den grossen Preis der 
Akademie, in Folge dessen er fünf Jahre als Pensionär nach Rom ging. Später 
wurde er Kabinetsmaler des Herzogs von Berry , Ritter der Ehrenlegion , correspon- 
direndes Mitglied des Instituts und Conservator der Gemäldegallerie im Louvre, sowie 
der der Herzogin von Berry. Seine Compositionen sind anmuthig, doch etwas kalt, 
seine Frauenköpfe fein behandelt und sein Colorit lebhaft, die Zeichnung selbst aber 
nicht gut. Wir nennen von seinen Gemälden ferner: Paul und Virginia, Dädalus 
und Icarus, beide im Luxembourg; von seinen zahlreichen Schriften, worin sich auch 
viele Kupferstiche von ihm befinden: Annales du Musee; les Vies et les Ocuvres des 
peintres les plus celebres. Im Jahr 182d starb er zu Paris. 
Literulur. Biographie universelle, supplement.  Villot, Kotice des tnbleanx du Musäe im- 
perial du Louvre. Dritter Tlieil. 
Landriani, Paul, Baumeister und Maler, geboren zu Mailand im Jahr 1737. Er 
lernte bei Professor G onzaga, wurde am Theater seiner Vaterstadt angestellt und 
erwarb sich als Dekorationsmaler einen ausnehmenden Ruf. Seine Methode bildete 
er sich aus der des Bibiena, Bernardin und Galleavi von Turin. ln späterer 
Zeit zog er sich vom Theater zurück. Zwei ausgezeichnete Schüler von ihm sind 
Perego und San quirico. Er schrieb unter Anderem Bemerkungen über die Fehler 
und Missstände in Trennung der Dekorationen. Im Jahr 1839 starb er zu Mailand. 
Literatur. Cotnfsches Knnstblatt 1840, S. 78. 
Landriani, Paul Gamillus, genannt Ducchino, Maler, geboren zu Mailand um 
das Jahr 1570. Er lernte bei Octav Semini. Man kennt von ihm viele Altar- 
blät-ter, unter Anderem eine Geburt Christi in S. Ambrogio daselbst, welche mit der 
trelflichen Zeichnung und Grazie seines Lehrers viele Kraft und Lebhaftigkeit ver- 
eint. Um das Jahr 1619 starb er zu Mailand. 
Literatur. Biographie universelle, suppldment.  Füssli, Allgemeines Kiinstlerlexiknn. 
Landseer, Charles, Maler der Gegenwart in London. Er ist ein Brudervon 
Edwin. Wir nennen von seinen Arbeiten: die Arche Noah; der Abschiedssegen; 
der Tod des Douglas in der Schlacht bei Longside; die drei Brüder. 
Ligemwr, Gonvorsationslexikon von Brockhaus.  Raßzynski, Geschichte der nßugygn 
deutschen Kunst 3, QSO. 
Landgeer, Edwm, Maler und Kupferstecher, geboren zu London im Jahr 1798. 
Er bildete sich theils durch die älteren Meister, namentlich Weenix, theils und vor- 
züglich durch das Studium der Natur, und brachte es im Genre, in Landschaften, in 
Porträts, in Stillleben, insbesondere aber in der Thiermalerei zur höchsten Virtuo- 
sität, indem er einzig dasteht in der Auffassung der Eigenthümlichkeiten des Thier- 
lebellS, sowohl in Absicht auf die humoristischen als die rührenden Auftritte in dem- 
selben. Dabei ist seine Farbengebung wahr und klar, sein Pinsel geistreich und 
leicht. In Seinem Bilde, die gespiesste Fischotter mit Graf Aberdeens Otterhunden, 
brachte er 27 Hunde derselben Rage. und zwar jeden einzelnen durchaus verschieden 
zur Anschauung. Sein low and high life, sowie sein Aife und Katze"' sind höchst, 
ergötzlich, wogegen sein random shot, darstellend, wie ein zufälliger Schuss die 
Hirschkuh getödtet hat und das hilflose Junge nun dem Verhungern preisgegeben 
' Letzteres Stück, sowie Hunde von ihm sind {xbgebildet in den Denkmälern der Kunn. 
zu Kuglers Handbuch de: Kunstgeschichte. Taf. 450, Fxg. 1 und 2. 
Atlas
        

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