Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056994
548 
Lancilao 
Landi , Gasparo Cav. 
Paular ist noch eine Himmelfahrt Christi und eine Ausgiessung des heil. Geistes zu 
sehen, die ihn unter die besten spanischen Maler stellen. Später malte er im Kloster 
der Calzados zu Madrid Scenen aus dem Leben des heil. Pedro Nolasco, an welchen 
die treue Nachahmung der Natur bewundert wird. Er starb im Jahr 1658 zu Madrid. 
Literatur. B e rmudez , Diccionario historico de los mas illustres professores de las bellas artes en Espana. 
Lancilao , Miniaturmaler zu Padua, blühte im 16. Jahrhundert. Er war ein 
Schüler von B. della Gatta und einer der besten Meister in seinem Fach. 
Literatur. Convetsationslexikon von Meyer.  Vasari, Leben der ausgezeichuetsteu Maler, 
Bildhauer und Baumeister 2b, S. 310.  
Lancrenon , JOSGPh Ferdinand , Maler der Gegenwart in Besangon, geboren zu 
Lods (Doubs). Er ist ein Schüler von Girodet-Trioson und erhielt im Jahr 1817 
die Medaille erster Klasse. Im Jahr 1831 stellte er zu Paris aus: die in eine Quelle 
verwandelte Nymphe Arethusa, und im Jahr 1834: ein junges Mädchen findet den 
Fluss Scamander.  
Literatur. Catalogue de Yexposition des beaux urts. Pnris 1855. 
Lancret, Nicolas, Maler, geboren zu Paris im Jahr 1690. Er lernte zuerst bei 
Dulin, dann bei Gillot und studirte hierauf nach dem Rathe Watteau's nur noch 
die Natur. Zwei Gemälde, die er nun fertigte, erwarben ihm die Aufnahme unter 
die Aggregirte der Akademie, und zwei weitere Bilder die Aufnahme in dieselbe unter 
gleichem Titel wie Watteau, nämlich als Festmaler, was ihn aber auf immer mit 
diesem entzweite. Im Jahr 1735 wurde er Rath. Er malte sehr viele Genrebilder, 
ländliche Hochzeiten, Balle, Märkte, auch einige Porträte und historische Stücke, 
und erfreute sich eines grossen Rufs, so dass die geschicktesten Meister seiner Zeit 
nach ihm stachen. Im Louvre sieht man von ihm: die vier Jahreszeiten; die Turtel- 
tauben; das Vogelnest. Im Jahr 1743 starb er in seiner Vaterstadt. 
Literatur. Dezallier, Abregä de 1a vie des plus fameux peintres. Dritter Tlieil, welcher auch sein 
Bilduiss gibt.  Villot, Notice des tableaux du Musee imperial du Louvre. Dritter Theil. 
Landelle, Charles, Maler der Gegenwart in Paris, geboren zu Laval (Mayenne). 
Er ist ein Schüler von Paul Delaroche , erhielt im Jahr 1842 und 1855 die Medaille 
der dritten, im Jahr 1845 die der zweiten, im Jahr 1848 die der ersten Klasse, im 
Jahr 1855 den Orden der Ehrenlegion, und stellte im Jahr 1859 unter Anderem in 
Paris aus: Le pressentiment de la Vierge; 1a jeune ülle aux oiseaux; ferner Wand- 
gemälde: das Gesetz, die Gerechtigkeit und das Recht. 
Literatur. Gatalogue du Salon de 1859. 
Landerer, Ferdinand, Maler und Radirer, geboren zu Stein in Oesterreich im 
Jahr 1743. Er wurde Professor an der k.k. Militärakademie zu Wien." Man kennt 
von ihm eine Folge von 16 schönen Blättern mit Charakterköpfen und verschiedene 
Blätter nach dem Kremser Schmidt, worunter der Zauberer und der Philosoph Ä 
besonders zu erwähnen sind. Beigesetzter Monogramme bediente er sich. Im Jahrjgd 
1796 starb er.  
Literatur. Nagler, Die Monogrammisten. 
Landfrid, Baumeister und Geistlicher in Frankreich, blühte im  
Er zeichnete sich vor allen Künstlern seiner Zeit aus und baute den berühmten Thurm 
zu Ivry in der Normandie. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Frankreich,  
Landi, Domenico, Edelsteinschneider aus Stiappa in Lucca. Er War um das 
Jahr 1720 in Rom einer der besten Künstler seines Fachs, copirte antike Köpfe, 
schnitt Bildnisse und Figuren und ätzte auch einige Blätter mit Architektur. 
Literatur. Conversationslexilcon von Meyer. 
Landi, Gasparo Gav., Historienmaler, geboren zu Piacenza im Jahr 1756. Er 
war zwar in der Schule dervMauieristen in Rom gebildet, eignete sich aber doch 
durch eifriges Studium der grossen Meister des 16. Jahrhunderts einen eigenthüm- 
liehen Styl an, indem er die pastose und breite Farbengebung der Venetianer mit 
dem anmuthigen Helldunkel der Lombarden verband, und er gilt für einen der Be- 
gründer der neuen italienischen Malerei, obwohl kein grosses Talent für Erfindung sich 
bei ihm otfenbart. Um das Jahr 1781 gewann er den ersten Preis der Akademie zu 
lPa-Tma. und schon frühe gehörte er der Akademie zu S. Luca in Rom als Direktor, 
vom Jahr 1817 als Präsident an, Wir nennen von seinen Arbeiten: Tobias und
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.