Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056942
Lafond, Karl Nicolaus Raphael 
Lahde. 
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und erhielt im Jahr 1857 ,die Medaille zweiter Klasse. Im Jahr 1859 stellte er in 
Paris aus: einige Porträte; Orpheus; eine Grossmutter. 
Literatur. Catalogue du Salon de 1859. 
Lafond , Karl Nicolaus Raphael, Historienmaler, geboren zu Paris im Jahr 1774. 
Er war ein Schüler von Regnault. Seine Gemälde: der Samariter; Jakob, der 
seine Kinder segnet; Karl VII. erwarben ihm die goldene Medaille, auch war er" 
Ritter der Ehrenlegion. Mehrere seiner Arbeiten sind im Luxembourg und in Ver- 
sailles. Im Jahr 1835 starb er zu Paris. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Cottzfsches Kunstblatt 1835, S. 9G. 
Lafontaine, Pierre Joseph, Maler, geboren zu Kortryk im Jahre 1758. Ein 
gewisser Kaplan van Neste gab ihm den ersten Unterricht und brachte ihn dann auf 
die Akademie daselhst. Sofort kam er unter die Leitung des Jean Douelle, WO 
er sich in Darstellung des Innern von Kirchen übte. In der Folge ging er nach Paris 
und wurde Mitglied der dortigen alten Malerakademie. Seine Bilder waren sehr 
gesucht und wurden von Tannay, de Marne, Swebach und Drolling staffirt. 
Er betrieb auch den Kunsthandel mit Glück. Im Jahr 1835 starb er zu Paris. 
Literatur. lmmerzeel, De Leveus en Werken der Holland. en Vlaam. Kunstschilders u. s. w. 
Lageman, Hendrik, Kupferstecher und Stempelschneider, geboren zu Amster- 
dam im Jahre 1765. Er wurde von Ka-rel Konse und J. G. Holtzhey im Gebrauch 
des Grabstichels unterwiesen und legte sich später auf das Stempelschneiden, worin 
er es auch bald so weit brachte, dass die Gesellschaft Felix Meritis den Stempel für 
ihre Ehrenmedaillen von ihm schneiden liess. Ebenso schnitt er den Stempel für die 
Denkmünze auf das 25jährige Bestehen der Gesellschaft tot Nut van't Algemeen, 
und mehrere glücklich getroffene Porträts. Er starb im Jahr 1816 zu Amsterdam. 
Literatur. lmmerzeel, De Levens en Werken der Holland. en Vlaam. Kuustschilders u. s. w. 
Lagrenäe, Anshelme Francois, Maler in Paris, geboren im Jahr 1775 oder 
17 78. Er stammte aus einer alten, in der Malerei berühmten Familie. Sein Vater 
Louis J. E. war der Gründer der Akademie der schönen Künste zu Petersburg und 
Direktor der französischen Akademie zu Rom. Dieser und sein Bruder J. J. waren 
auch Mitglieder und Rektoren der königlichen Akademie der Malerei und Sculptur 
zu Paris. An shelme erhielt den Ruhm seiner Familie. Nachdem er während der 
ersten Jahre der Revolution als Militär seinem Vaterland gedient hatte, studirte er 
mit besonderer Neigung die Natur der Pferde, und erwarb sich die Kunst, sie mit 
Wahrheit darzustellen, in ausgezeichnetem Grade. Sehr hübsch sind auch die histo- 
rischen Darstellungen russischer Sitten und Costüme, welche er in Petersburg malte, 
wo er sich mehrere Jahre aufhielt. Im Jahr 1832 starb er zu Paris an der Cholera. 
 Literatur. Biographie universelle, supplement.  Cottzfsches Kunstblatt 1832, S. 192. 
Lagrenee , Jean Jacques , Maler, geboren zu Paris im Jahr 1740. Er reiste 
nach Rom und von da nach Russland. In der Folge wurde er Mitglied der Akademie 
zu Paris und Professor an derselben. Sein Hauptwerk ist Telemaque auf der Insel 
der Kalypso, voll Anmuth und höchst interessant. Im Jahr 1821 starb er zu Paris. 
Literatur. Biographie universelle, snppldment. 
Lagrenee, Louis Jean Francois, Maler, geboren zu Paris im Jahr 1724. Für 
das Stück, Joseph , die Träume auslegend, erhielt er den grossen akademischen 
Preis und ging in Folge davon nach Rom. Im Jahr 1753 kehrte er zurück und wurde 
zwei Jahre darauf Mitglied der Akademie. Kaiserin Elisabeth Petrowna berief ihn 
an ihren Hof und ernannte ihn zu ihrem ersten Maler und Direktor der Akademie zu 
Petersburg. Im Jahr 1781 wurde er Direktor der Akademie in Rom und fertigte hier 
sein Hauptstück, die Wittwe eines Indianers. Später wurde er Ritter der Ehren- 
legion (1804), Rektor der Schule der schönen Künste, Conservator .des Museums 
in Paris, und starb im Jahr 1805- 
Litcratur. Biographie universelle. 
Lahde, Gerhard Ludwig, Zeichner und Kupferstecher, geboren zu Bremen im 
Jahr 1765. Er war ein Zögling der Akademie zu Kopenhagen, fertigte viele ge- 
schätzte Blätter und ein Lehrbuch der Zeichenkunst. Um das Jahr 1820 starb er 
als dänischer Hofkupferstecher. 
Literatur. Conversatiouslexikon von Meyer.
        

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