Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056863
Kuhbeil  Kunckel. 
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rafhet, welcher seit dem Jahr 1785 die Porträte der angesehensten Männer für die 
Regierung malte. Von eben dieser Seite aufgemuntert und unterstützt, arbeitete 
sie nach dem Tod ihres Mannes in dessen Manier fort, und legte bei der Ausstellung 
im zwölften Jahr der Republik tüchtige Proben ihres Talentes vor. 
Literatur. Fiorillo , Geschichte der zeichnenden Künste in Frankreich. 
Kuhbeil, C. L., Zeichner, Maler und Radirer. Er war ein Zögling der Kunst- 
akademie zu Berlin , wurde im Jahr 1805 Professor an derselben, besuchte Rom und 
Florenz, wurde im Jahr 1811 Mitglied der genannten Akademie und im Jahr 1819 
Mitglied des Senats derselben. Anfangs lieferte er nur historische Zeichnungen, 
später historische Gemälde profanen und religiösen Inhalts, Landschaften, Architektur- 
stücke , Glasgemälde u. s. f., und gab heraus: Studien nach alten iiorentinischen 
Malern, von ihm selbst gezeichnet und geätzt, 57 Blätter; zwölf Ansichten von 
Rom und Umgegend; nach der Natur gezeichnet und geätzt. Im Jahr 1823 starb er. 
Literatur. Conversaticnslexikon von Meyer. 
Kuhnen, Peter Ludwig , Maler und Lithograph , geboren zu Aachen im Jahr 
1812. Seine Lehrerin war nur die Natur. Im Jahr 1845 erhielt er zu Brüssel und 
im Jahr 1846 zu Paris die goldene Medaille. Seine Compositionen sind poetisch, 
voll Gefühl, seine Vorwürfe mit Sorgfalt gewählt. Er malte häufig Sonnenauf- und 
Niedergänge. Im Jahr 1852 stellte er zu Berlin aus; die Burgruine; ein Gewitter; 
und im Jahr 1855 in Paris: das Innere eines Waldes. Auch in der Lithographie 
leistet er Tüchtiges. Seit 1836 lebt er in Brüssel. 
Literatur. Cntalcgue de Pexposition des beaux arts. Paris 1855.  Deutsches Kunst- 
bl att 1852, S. 389.  1mm erz e el, De Levens en Werken der Holland. en Vlaam. Kunstschilders u. s. w. 
welcher auch sein Bildniss gibt. 
Klllik, Karl, Maler, geboren zu Prag im Jahr 1670. Er war der Sohn und 
Schüler des Johann und hielt sich in seinem Geburtsort beständig auf. Im Jahr 
1700 wurde er zum Oberältesten der Malergilde daselb-st gewählt. Sein Pinselstrich 
ist frei und kräftig. Nach seiner Zeichnung fertigte Augustin Neureiter mehrere 
Statuen auf der Prager Brücke , z. B. Ivo , Dominik, Bernard in Kupfer. Auch 
fertigte Ku 1 ik die Kreuzigung Christi bei Maria Schnee auf der Neustadt, und die 
zwölf Apostel in der Pfarrkirche Maria in der Wiege. Er starb zu Prag im Jahr 1719. 
Literatur. Dlnbacz, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Kullrich, Stempelschneider der Gegenwart in Berlin. Eine sehr tüchtige und 
selbst in dem geringsten Beiwerke äusserst iieissig durchgeführte Arbeit von ihm ist 
eine Medaille auf Friedrich den Grossen vom Jahr 1851. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1851, S. 324. 
Kulmbach, Hans von, siehe Wagner, Hans. 
Kummer, Bartholomäus , Maler in Ulm, blühte im Jahr 1684. Für die Empore 
der Stadtkirche in Blaubeuren fertigte er gute Gemälde. 
Literatur. W eyermann , Neue Nachrichten von Gelehrten und Künstlern der vormaligen Reichsstadt Ulm. 
Kummer, Robert, Landschaftsmaler , geboren zu Dresden im Jahr 1810. Hier 
erhielt er auch Seinen Unterricht und begab sich dann nach Italien. Er weiss den 
Charakter der verschiedensten Gegenden in seinen feinsten Nuancen höchst getreu 
wiederzugeben. Wir nennen von seinen italienischen Landschaften: der rauchende 
Aetna; von seinen schottischen: das Thal am Loch Koruisce auf der Insel Skyer, 
und von seinen übrigen: die Aussicht von Montenegro auf den See von Scutari und 
die Gebirge Albaniens. 
Literatur. Conversationslexikon von Mey er.  Deutsches Kunsthlatt 185i, S. 245.  
Eigene Notizen.  
Kummer, Sixt, Bildnissmaler in Ulm, lebte um das Jahr 1660. Er malte gut 
auf Holz und Tuch. B- KiIiaB, Heckenauer. und andere haben nach ihm in 
Kupfer gestochen. 
Liißfllllr- We yermanu , Neue Nachrichten von Gelehrten und Künstlern der vormaligen Reichsstadt Ulm. 
Kampf, Heinrich (Kusskumpf, Henricus Kumpff), Bildhauer. Er schmückte 
in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts mit Christoph Horn. den Stephansdom 
in Wien mit Zierarbeiten und Bildsäulen. 
Literatur. Tschischka, Der Stephansdom in Wien. 
Kunckel, von, Glasmaler , blühte in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. 
König Karl XI. von Schweden adelte ihn. Er war der bedeutendste Künstler seiner
        

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