Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051954
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Ficherelli 
F ielding , Gopley. 
Darstellung des Weltgerichtes, Scenen der Passion Christi und dergL, in denen 
wiederum ein wenig mehr Leben, Gedanke und Geschicklichkeit ersichtlich wird. 
Literatur. Kunstblatt, Jahrg.1831, Nro. 13 und 14. 
Ficherelli, Felice, genannt Felice Riposo, Maler aus Florenz, geb. 1605, gest. 
1660, ein Schüler von J. da Empoli, zeichnete sich in seinen Bildern, deren jedoch 
nur wenige vorhanden sind , da er sehr bedächtig malte, durch musterhaften Fleiss, 
Einfachheit und Natürlichkeit, anmuthige Zeichnung und guten Farbenauftrag aus. 
Er lieferte auch Copien nach Werken von Pietro Perugino, Andrea del Sarto 
und anderen Meistern, die man kaum von den Ul'bildern unterscheiden konnte. 
Ficquet, Etienne, ein trefflicher Kupferstecher, geb. 1731 zu Paris, gest. 1794, 
"war ein Schüler von G. F. Schmidt und Le Bas und gründete sich seinen Ruhm 
hauptsächlich durch seine kleinen Bildnisse berühmter Männer, die er mit bewunderns- 
würdiger Feinheit, verbunden mit Geschmack und Reinheit des Grabstichels, aus- 
führte. Unter die besten zählt man: das Porträt von Frangoise dnubigne , Marquise 
de Maintenon, nach P. Mignard; P. P. Rubens, nach van Dyck; Anton van 
Dyck; Joh. Jos. Vade, nach Richard; Jean Jaques Rousseau, nach de la Tour; 
Jean Pocquelin de Moliere, nach Coypel.  
Literatur. Ch. Blaue, Manuel de Famateur (festampes. Paris, 1854. 
Fidani, Orazio, ein Maler aus Florenz, der sich bei Bilivert gebildet, und um 
1642 meistens in seiner Vaterstadt in der Manier seines Lehrers thätig war, aber 
jung starb. 
Fidanza, Filippt), Maler aus Sabina, geb. 1720, gest. 1790, lernte die Malerei 
bei Marco Benefial zu Rom und studirte hernach üeissig nach den grossen Meistern, 
die er in seinen Bildern, deren man zu Rom in öffentlichen und in Privatgebäuden 
noch manche antrilft, nachahmte. 
Fidanza, FIMICGSGO, Maler zu Mailand, der Sohn des Vorigen, geb. 1749, gest. 
1819, malte Landschaften, die seiner Zeit sehr geschätzt waren. Einige seiner 
Bilder sah man in der Sammlung des Grafen Sommariva am Comersee, und man 
rühmte darunter besonders eine grosse Winterlandschaft. Er bezeichnete seine Ge- 
mälde mit seinem Namen oder den Anfangsbuchstaben desselben. 
Fidanza, Giuseppe, der Bruder des Vorigen, gest. 1821, ein Landschaftsmaler, 
der bei seinen Zeitgenossen in einem ziemlich bedeutenden Ruf stand, seinen Brüdern 
aber in der Kunst nicht gleich kam. 
Fidanza, Gregorio, Landschaftsrnaler, der Bruder des Vorigen, gest.182O, bil- 
dete sich nach Claude Lorrain und Salvator Rosa, welche Meister er täuschend 
nachzuahmen verstand. 
Fidanza, P3010, Maler und Kupferstecher zu Rom, geb. 1731 zu Camerino, 
studirte nach den besten Meistern der römischen Schule, nach deren Werken 91' eine 
Sammlung von Köpfen herausgab. Er stach auch mehrere Blätter nach Raphael, 
Ann. Caracci, Guido Reni u. s. w. 
Fiedler, Johann Christian] Porträtmaler, geb. zu Pirna 1697, geSt. 1765 als 
Hofmaler zu Darmstadt, malte eine grosse Menge Bildnisse fürstlicher und anderer 
hoher Personen, die sich durch ihre grosse Aehnlichkeit empfahlen und dem Künstler 
einen bedeutenden Ruf verschaiften. Die grossherzogliche Gemäldegallerie zu Darm- 
stadt besitzt eine grössere Anzahl Bilder von ihm,  
Fielding, Copley, einer der fruchtbarsten und vielseitigsten englischen Land- 
schaftsmaler in Oel- und Wasserfarben zu London, geb. um 1809, bildete Sein be- 
deutendes Talent durch Studium der grossen Meister und namentlich der Natur, der 
er in allen ihren Situationen, bewegten Momenten und Stimmungen eine unaus- 
gesetzte, tiefdringende Beobachtung widmete, aus. Seine Bilder haben einen 
ächt nationalen Charakter. Mit wahrer Wonne blickt das Auge auf das tiefe, saftige 
Grün seiner Wiesen und Bäume, auf die vom Meer umspühlten, begrünten Küsten 
Englands, auf die eigenthümlichen Gebirgsformationen Schottlands, wie auf die 
üachen Dünenmassen, auf die vom Sturm gepeifßchße öder auf die ruhige See, in 
der sich der goldene Himmel spiegelt, dass sie wie ein Feuermeer erscheint. Alle
        

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