Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056607
Koene 
Koenig, Gustav. 
509 
Koene (Kuyn), Konrad, Baumeister. Er arbeitete 1452-1464 am Dom zu Köln. 
Literatur. Otte, Handbuch der Kunstarchäologie, S. 171. 
König, Medailleur der Gegenwart in Dresden. Er wurde im Jahr 1843 ordent- 
liches Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin. 
Literatur. Cotta'sches_ Kuirstblatt 1843 , S. 287. 
König, Anton Friedrich, der erste , Zeichner, Kupferstecher und Maler, ge- 
boren zu Berlin im Jahr 1722. Er war ein Sohn des Anton Balthasar, welcher 
beide ersten Künste übte, im Jahr 1717 Mitglied der Akademie in Berlin wurde und 
1773 daselbst starb. Im Zeichnen übte er sich in der Akademie nach dem Leben. 
Neben dem Grabstichel fing er alsdann auch an, die Miniaturmalerei zu treiben, mit 
der er sich in der Folge ganz beschäftigte. Seine Lehrer darin waren O. A. Blesen- 
dorf und A. Pesne. Im Jahr 1767 ernannte ihn der König von Preussen zu seinem 
Hofminiaturbildnissmaler. Wir nennen von seinen Arbeiten: das sehr oft von ihm 
gefertigte Bildniss Friedrich des Grossen; die Bildnisse des Erbstatthalters der 
vereinigten Niederlande und dessen Gemahlin. Er starb im Jahr 1787. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
König , Anton Friedrich, der zweite , Medailleur und Knpferstecher, geboren 
zu Berlin im Jahr 1756. Er war ein Sohn von Anton Friedrich, dem ersten. 
Sein Lehrer war Loos. Im Jahr 1776 kam er nach Breslau und wurde daselbst 
königlicher Münzmedailleur. Wir nennen von seinen Medaillen: Kaiserin Katha- 
rina II., als Besitznehmerin eines Theils von Polen ; auf den Frieden zu Basel; 
Consistorialrath Tiede zu Schweidnitz, für Welche drei er vom König 100 Dukaten 
erhielt; auf den Regierungsantritt Königs Friedrich Wilhelm II. In der Folge lieferte 
er auch Kupferstiche, meist Porträte, z. B. das des Grafen von Dankelmann. Ausser- 
dem hat man von ihm viele Brustbilder merkwürdiger Personen in Basrelief. 
Literatur. Meusel, Teutsches Künstlerlexikon.  
König , Anton Friedrich, der dritte, Medailleur, geboren zu Breslau im Jahr 
1773. Er erhielt seine Ausbildung in Dresden und wurde Hofmedailleur daselbst. 
Seine Arbeiten sind im Bildnisse und in den Beiwerken schätzbar.  
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Koenig, Franz Nikolaus , Maler und Kupferätzer zu Unterseen, geboren zu Bern 
um das Jahr 1760. Er lernte bei Freudenberger in letzterer Stadt. Seine land- 
schaftlichen Gemälde sind zum Theil von vieler Kraft und glänzender Wirkung, auch 
von schöner Harmonie, nur wäre ihnen etwas sorgfältigem Ausführung zu wünschen. 
Vorzüglich gelungen sind der Staubbach im Lauterbrunnenthale und zwei Stücke, 
Erinnerungen an die Gegenden von Interlaken und Unterseen. Seine Schweizer- 
trachten sind wahr und mit Laune aufgefasst, auch ist der Ausdruck der Figuren RK 
charakteristisch, die Köpfe sind jedoch ziemlich oberilächlich behandelt. Die Trans-. 
parentbilder, deren gVorwürfe meist Schweizergegenden sind, besonders die Nacht- 322i, 
Stücke, vnlrden mit Beifall betrachtet, auch fertigte er mehrere gute Blätter in Aetz- 1:" 
manier und Aquatinta. Seine Zeichen sind beigesetzte Monogramme und die Initialen 
K, K.; N. K. Er starb zu Bern im Jahr 1832; "KHFT 
Literatur. Brllllivt, Dictionnßife des Mvnßgrammes.  Conversutionslexikon von Meyer.  
Gottifsches Kunstblßtt 4822, S. 344. 1832, S. 212.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  
Meu 5 e], Teutsches Künstlerlexikon. 
Koenig , Georg He1nr1ch , Wachsbossirer und Graveur, geboren zu Suhla in 
Henneberg. In Wien lernte er bei einem Landsmanne das Graviren und verband 
diess mit dem Emailliren. In Petersburg legte er sich auch auf das Wachsbossiren. 
Von da ging er zweimal nach England. Da er bei seiner zweiten Rückkehr eine sehr 
künstliche Kaminverzierung, die er für die Kaiserin Katharina bestimmt hatte, zu 
nieder im Preise ansetzte , so nahm man sie ihm als gute Prise weg. Das Glück 
war ihm aber in der Folge günstiger, indem er in die Dienste Potemkins und später 
die der Kaiserin selbst trat. Für letztere legte er eine in Beziehung auf Vollständig- 
keit, Genauigkeit und Zierlichkeit einzige Sammlung von Glasabdrücken nach ge- 
schnittenen Steinen an. Er starb in Petersburg zu Anfang unseres Jahrhundertx 
Literatur. Conversationglgxikon von Meyer.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikcn. 
Koenig, Gustav, Zeichner der Gegenwart in München. In seinen christlich reli- 
giösen Zeichnungen lebt eine warme und tiefe Empfindung, und er schliesst sich an
        

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