Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056509
Knapp , Johann 
Kuaus , Ludwig. 
.499 
Knapp, Johann, Blumen-, Früchte-rund Thiermaler, geboren zu Wien im Jahr 
1778. Er bildete sich auf der Akademie daselbst unter Drechsler aus , und machte 
im Jahr 1797 einen Feldzug als Freiwilliger mit. Nach dem Friedensschluss kam 
er an den Garten nach Schönbronn und widmete sich besonders der Naturkunde. Im 
Jahr 1804 trat er in Dienste des Erzherzogs Anton. Von seinen sehr zahlreichen 
Werken nennen wir: Sammlung inländischer Schwämme ;i Flora Alpina; ein unge- 
heurer Strauss der ausgezeichnetsten Blumen aller Welttheile. Er starb zu Schön- 
brunn im Jahr 1833. 
Literatur. Convelrsutionslexikon von Meyer. 
Knapp, Johann Michael, Baumeister, geboren zu Stuttgart im Jahr 1793. Er 
begab sich frühzeitig nach Rom, veröffentlichte daselbst im Jahr 1822 mit Guten- 
sohn Denkmale der christlichen Religion oder Sammlung der ältesten christlichen 
Basiliken Roms vom 4. bis zum 13. Jahrhundert, erhielt im Jahr 1839 vom Pabste 
den Orden des heil. Gregorius, wurde im Jahr 1840 von König Wilhelm zum Hof- 
baumeister ernannt; und kehrte im Jahr 1841 nach Stuttgart zurück. Im Jahr 1844 
erwählte ihn die Akademie der Künste in Florenz zu ihrem Mitglied und ersten Pro- 
fessor. Irn Jahr 1846 vollendete er die Jubilaumssäule, welche den Schlossplatz in 
Stuttgart ziert, sinnig componirt und tüchtig ausgeführt ist, nur schade, dass sein 
Plan nicht vollständig genehmigt wurde , und daher z. B. der Fries mit den Wappen 
der 64 Oberämter nicht angebracht ist. Sein neuestes Werk ist der Entwurf zu dem 
stattlichen Königsbau daselbst, zu welchem er, durch Krankheit verhindert, 1856 
nur das Fundament legen konnte. In demselben Jahre erhielt er das Ritterkreuz des h! 
Friedrichordens. Seine Arbeiten bezeichnet er theils mit seinem Namen, theils mit H 
beigesetzten Monogrammen. lvK 
Literatur. Brnlliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Cottifsches Kunstblatt 1839, S. 408. 
1844, S. 103 und 2811i  Eigene Notizen. 
Knappe, Karl Friedrich, Maler aus Deutschland. Er lernte bei J. Friedrich  
Grooth. Um das Jahr 1774 war er Mitglied der Akademie zu Petersburg und lebte 
dort noch im Jahr 1804 mit dem Titel eines akademischen Raths und Hofraths. Er 
fertigte unter Anderem die Zeichnungen zur Flora Physica. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Knappich (Knabich) , Johann Georg, Maler, geboren zu Augsburg im Jahr 
1637. Er war ein Schüler des Johann Heiss, und sass im Rathe dieser Stadt. In 
der dortigen Domkirche ist die Geburt Christi, und in der Georgenkirche der sterbende 
Joseph von ihm zu sehen. Auch auswärtige Kirchen schmückte er mit seinen Ar- 
beitell- Nach ihm Stach J. G. Schauer das Bildniss Wilib Popp's, Abts von. S. Ulrich 
zu Augsburg. Er starb im Jahr 1704.  
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Lipowsky, Bayrisches Künstlerlexikon. 
Knapton , George , Maler und Kupferstecher, geboren zu London im Jahr 1698. 
Er hatte J o nathan Richardson zum Lehrer und widmete sich vorzugsweise der 
Porträtmalerei. Im Jahr 1740 bereiste er Italien, wo er die Materialien zu einem 
interessanten Werk über Herkulanum sammelte, und veröffentlichte in der Folge in K 
Gemeinschaft mit Pond eine Reihe Kupferstiche nach den besten Meistern. Seine Ü 
Werke bezeichnete er mit beistehenden Monogrammen, setzte auch öfters seinen K; 
Namen ganz bei. Im Jahr 1788 starb er als königlicher Gallerieinspektor zu Ken- 3x 
sington. 
Literatur. Brulliot, Dißtißllnairß des Monogrammes.  Huber, Handbuch für Kunstliebhaber.  
Nouvelle Biographie 8451161119- 
Knaus , Hermann, Bildhauer der Gegenwart in Leipzig. Er ist ein Schüler 
Rietschels und bildete sich in Rom weiter aus. Wir nennen von seinen Arbeiten; 
die Statue Ulrichs von Hutten auf der Huttenburg in Meissen, mit charaktervoller 
AllffüSSllng und vorzüglicher Technik; den Theil des Gypsfrieses im Treppenhause 
des neuen Museums zu Berlin, welcher die Geschichte der italienischen Malerei dar. 
stellt; eine Statuette G-ellgftg mit sehr glücklichem Ausdruck der innigen Frömmigkeit 
desselben. 
Literatur. Allgemeine Zeitnng1858, S. 4261- Deutsches Kunstblatt 1858, S. 150 11114192, 
Knßuß. Ludwig, Maler in Paris, geboren zu Wiesbaden im Jahr 1829. Er ist
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.