Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056484
Klöker von Ehrenstrahl 
Klotz , Gottlieb. 
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des Adonis, mit sinnreicher Composition, reiner und eleganter Zeichnung; Perseus 
und Andromeda; eine Ernte, anmuthig und doch kräftig. Sein Hirtenleben wird 
verschieden beurtheilt. Zu seinen Verdiensten gehört auch die Anwendung enkausti- 
scher Malerei auf Lava. 
Literatur. Catalogue de Yexlmßition des beaux arts. Paris1855.  Gonversatiünslexikon 
von Meyer.  Deutsches Knnstblatt 1852, S. 176. 1855, S. 279. 1857, S. 98. 1858, S. 79 
und 34,  Kugler, Kleine Schriften. 
Klöker (Klöckner) T7011 Ehfellstrahl, David, Maler, geboren zu Hamburg im 
Jahr 1629. In jüngeren Jahren diente er als schwedischer Kanzleibeamter und 
wohnte in dieser Eigenschaft den Friedensschlüssen zu Münster und Osnabrück an. 
Aber schon frühe legte er sich auch zu Amsterdam unter Georg Jakobs mit grossem 
Fleiss auf das Zeichnen und Malen und begab sich später nach Italien in die Schule 
des Pietro da Cortona. Im Jahr 1661 wurde er schwedischer Hofmaler, 1674 
in den Adelsstand erhoben und 1690 Hoiintendant. In der Hauptkirche zu Stockholm, 
Storkyra, befinden sich von ihm die Kreuzigung und das jüngste Gericht, zwei reiche 
und grossartige Compositionen. Vorzugsweise schmückte er die königlichen Schlösser. 
Sein Meisterstück ist die Krönung Karl XI. zu Drottningholm. Seit seiner Rückkehr 
aus Italien waren auch seine Porträte und Thierstücke sehr zahlreich. Mit den Jahren 
nahm übrigens seine Erfindungsgabe ab. Auf Kupferstichen, welche W. Faith orn e, 
Grignon, van Schuppen, J. Falck, Padtbrugge und Andere nach ihm fer- 
tigten, steht D K Ehrenstrahl pinx. Er starb zu Stockholm im Jahr 1698 oder 1699. 
Literatur. Brulliot, Dictionneire des Monogrammes.  Cottsfsches Kunstblatt 1822, S. 157 E.  
F ü s s li , Allgemeines Künstlerlexikon. 
Klombeck, J. B., Maler der Gegenwart aus Cleve. Er ist ein Schüler des 
B. C. Koekkoek und fertigte eine Waldlandschaft mit ungemein sauberer Tech- 
nik, auch warm empfunden, sowie einen aus ähnlichen Motiven zusammengesetzten 
Eichenwald. 
Lilcratilr. Deutsches Kunstblatt 1855, S. 392 und 419.  
Klomp, Aelbert, Maler, blühte um das Jahr 1680. Er dürfte ein Schüler von 
Potter gewesen sein, da er in dessen Manier arbeitete. Seine Bilder zierte er mit 
Figuren und Thieren, prächtigen Fontänen, Säulenstellungen und Ruinen. Die Fär- 
bung daran ist warm und angenehm, auch Licht und Schatten gut vertheilt. Im 
StädePschen Kunstinstitut sieht man von ihm eine Heerde bei einemDorfe. 
Literatur. Co__nvcrsations1exikon von Meyer.  Passavant, Verzeichnis: der Kunstgegen- 
stände des Stadefschen lIlSßlillfS. 
Klose, Friedrich Wilhelm, Architekturmaler der Gegenwart in Berlin. Er be- 
suchte um das Jahr 1824 die Akademie daselbst unter Gropius, und wurde ein ge- 
schickter Meister, wie seine Dome, Kreuzgänge und andere Interioren zeigen.  
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Klosse, Johann Bartholomäus , Maler, von Würzburg gebürtig. Er war ein 
Schüler des Karl Skreta zu Prag. Im Jahr 1670 wurde er in die Brüderschaft der 
Altstadter Prager Maler aufgenommen. Von seiner Hand sah man ein Altarblatt 
in der Pfarrkirche bei Matka Bozi-na-lozi, welches den Heiland am Kreuz mit Maria, 
Johann und Magdalena vorstellte, und worauf die Figuren gut gezeichnet, die Ge- 
wänder wohl gGWOTfEII, die Gesichtsbildungen vortrefflich ausgedrückt, die Stel- 
lungen von edler Einfalt, sowie das Colorit geschmolzen und wohlaufgetragen war. 
B, Kilian um] J. Sooms haben nach ihm einige Thesen in Kupfer gestochen. Er 
starb im Jahr 1679. 
Literatur. Dlabacz, Allgemeines Küllsilßrlexikün.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Klostermann, siehe Clostermann. 
Klotz , Güttlieb , Bildhauer der Gegenwart, geboren zu Imst. Er lernte in Wien 
und kehrte von da nach löjährigem Aufenthalt in seinen Geburtsort zurück. Im 
Nationalmuseum zu Innsbruck sieht man von ihm einen im Jahr 1817 gefertigten 
Orestes mit mehreren Figuren in Holz, und für den Fürstbischof zu Brixen schuf er 
im Jahr 1824 das Bildniss des Pabstes Pius VII., sowie im folgenden Jahre acht sym. 
bolische Figuren, die Tugenden vorstellend, in Holz und bronzirt, sämmtlich ge- 
lungene Arbeiten. 
lliteratur. Tyrolisches Künstlerlexikon. 
Müller, Künstler-Lexikon. n. 32
        

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