Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056476
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Klim 
Klöber. 
Päbste Pius VI. und VII., sowie zu Botzen das Grabmal des Grafen Leopold von 
Trapp. Er starb zu Innsbruck im Jahr 1800. 
Literatur. Conversntionslexikon vonMeyer.  Tyrolisches Künstlerlexikon. 
Klim, Hans, Goldschmied und Kupferstecher von Nürnberg. Er war ein Freund 
Dürers, ein guter Zeichner und lieferte gelungene getriebene Arbeiten in Silber, 
versuchte sich auch in Kupferstichen. Ausser in seiner Vaterstadt hielt er sich 
in Jena und Wittenberg auf. Um das Jahr 1550 starb er. Ueber seine Monogramme 
ist man nicht im Reinen.  
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Gonversationslexikon von Meyer.  
L i p o w s k y , Bayrisches Künstlerlexikon. 
Klingner, Johann Gottlob, Maler und Kupferstecher, geboren zu Dresden im 
Jahr 1756. Er lernte zuerst auf der Akademie daselbst und dann noch bei Schenau. 
Als Fresco- und Dekorationsmaler lieferte er Tüchtiges und malte gute Landschaften. 
Seine Erfindungen sind gefällig. Man hat von ihm auch zwei radirte Landschaften, 
wovon eine mit einer grossen Bauernhütte und zwei Reisenden stafiirt ist. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Meusel, Teutsches Künstlerlexikon. 
Klingstet, Karl Gustav, Miniaturmaler, geboren zu Riga im Jahr 1657. Im 
33. Jahre verliess er den Militärst-and, um sich seiner Lieblingsneigung, der Malerei, 
zu widmen. Er erfand die Manier, mit chinesischer Dinte , das Fleisch ausgenommen, 
zu malen. Leidenschaften Wusste er besonders gut auszudrücken, wogegen weder 
seine Zeichnung, noch seine Composition gelungen sind. Meist fertigte er obscöne 
Tabaksdosenstiicke. Picard stach nach ihm eine Venus auf dem Meere wandelnd 
und einen Triumph der Galathea. Klingstet starb in dürftigen Umständen zu Paris 
im Jahr 1734. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Nouvelle Biographie generale. 
Klinsky, Johann Gottfried, Baumeister, geboren zu Neustadt bei Dresden im 
Jahr 1765. "Er wollte zuerst Bildhauer werden und lernte unter Mietsch und 
Toscani das Zeichnen auf der Akademie der letzteren Stadt, wählte aber in Folge 
veränderter Umstände das Baufach und hatte hierin den Crubsacius zum Lehrer. 
Im Jahr 1789 ging er als Zeichenmeister zu Baron Buthiani in Böhmen, und bald 
darauf nach Prag, wo er unter Anderem der Gräfin Pachta Unterricht ertheilte, mit 
welcher er auch den grösst-en Theil von Deutschland bereiste. Im Jahr 1793 begab 
er sich nach Italien und kehrte im Jahr 1795 nach Dresden zurück. Im Jahr 1816 
und 1817 war er Landbaumeister in Schwäbisch Hall und wurde dann königlicher 
Hofbaumeister in Stuttgart. Noch im Jahr 1827-1829 lebte er als Baurath in Ulm. 
Mit Mechau zeichnete er Schillers Denkmal, welches hernach Haldenwang in 
Aquatinta ätzte, und schrieb Verschiedenes, z. B. Versuch über die Harmonie der 
Gebäude zu den Landschaften. Ferner hat man von ihm einen Plan zu einer ßwßßk- 
mässigen Eintheilung des Kirchengestiihls im Münster zu Ulm. Mit Eduard Mauch 
beabsichtigte er im Jahr 1829 geometrische und perspektivische Zeichnungen dieser 
Kathedrale im Steindruck herauszugeben, starb aber nach Erscheinung des eTSßen 
Hefts und das Unternehmen wurde nicht ausgeführt. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Handscliriftliche Nachrichten.  14911591, 
Teutsches Künstlerlexikon.   
Klock, Cornelis , Glasmaler, ein Schüler der Gebrüder Crabeths. Er malte 
nach den Cartons von Wilhelm Suaneburg im Jahr 1601 und 1603 Zwei Fenster 
iiir die S. Johanniskirche zu Gouda, wovon das eine die Belagerung der Stadt Saniaria, 
das andere die Aufhebung der Belagerung der Stadt Leyden zur Anschauung bringt. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Klöber, August, Maler in Berlin, geboren zu Breslau am Anfang dieses Jahr- 
hunderts. Er ist ein Schüler der Akademie zu Berlin, bildete sich in Italien vorzüg- 
lich nach Correggio und Francia weiter aus, wurde Mitglied der genannten Aka- 
demie und Professor an derselben , erhielt den Rothen AdlerßTdßll Vierter Klß-SSQ 11m1 
(1855) die grosse goldene Medaille fin- Kunst. Seine Vorwürfe sind aus dem Gebiete 
der Geschichte und Mythologie genommen. Wir nennen von Seinen Arbeiten; die 
Darstellungen aus der Mythe des Apollo im kleinen Colfcertsaale des sühaillsPielhauses 
Zll Berlin; Baechus, die Panther tränkend, ächt antik, heiter und naiv;"' der Tod 
' Abgebildet in den Denkmälern der Kunst. Atlas zu Kuglers Handb. der Kunstgesch. Taf.120, Fig. 7.
        

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