Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056466
Kleophantos 
Klieber , Urban. 
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fertigte zwei eherne Bilder des Zeus zu Olympia, ein ehernes Bild der Aphrodite 
und mehrere Statuen olympischer Sieger.  
Literatur. Dr. Heinrich Brunn, Geschichte der griechischen Künstler 1, 285.  
Kleophantos (Kleophantes), Maler, blühte um das zweite Viertel des fünften 
Jahrhunderts v. Chr. Ihm wird die Erfindung einfarbiger Malerei zugeschrieben. 
Liter-im", K11 51er, Handbuch der Kunstgeschichte i, 127. 
Klesecker, JUStIIS , Bildhauer, geboren zu Minden, blühte zur Zeit des dreissig- 
jährigen Kriegs. Er bildete sich auf Reisen in die Niederlande und nach Rom aus, 
in welcher Stadt er namentlich die Antiken studirte. Für die Domkirche zu Bamberg 
fertigte er gutgelungene Statuen der Heiligen , auch schnitzte er viele tüchtige 
Cruciiixe und andere Figuren in Elfenbein. Später liess er sich in Frankfurt a. M. 
häuslich nieder und starb daselbst als Biirgercapitän. 
Literatur. Gonversationslexikon von Meyer.  Hüsgeu, Nachrichten von Frankfurter 
Künstlern.  
Klett (Klette), Johann Georg, Steinschneider, geboren zu Vesser oder Suhl 
im Hennebergischen im Jahr 1720. Er war zum Dorfschulmeister bestimmt, Zufall 
und Geschmack führten ihn aber auf die Steinschneidekunst. Im Jahr 1743 kam er 
nach Dresden und studirte dieselbe für sich selbst mit Hülfe von Antiken. Im Jahr 
1755 wurde er zum sächsischen Hof- und Kabinetssteinsclineider ernannt. Seine 
Werke, die sich in den Kabineten grosser Monarchen befinden, bestehen grössten- 
theils in Figuren nach antikem Geschmack, in Wappen und Bildnissen en Relief. Wir 
nennen von denselben: eine Gruppe in dem herzoglich mecklenburgischen'Kabinete 
auf einer in Jaspis geschnittenen Dose; ein Kopf von Cicero en face. Ueberhaupt 
hat er das Verdienst der Einführung eines bessern Geschmacks in seinem Kunstzweig. 
Im Jahr 1792- oder 1793 starb er] 
Literatur. Tüssii, Allgemeines Künstlerlexikon.  M ens el, Teutsches Künstlerlexikon. 
Kletzinski, Landschaftsmaler der Gegenwart in Wien. Seine Bilder sind von 
grosser Naturwahrlieit, trefflich in der Perspektive und bekunden in der Technik 
grosse Sicherheit.  
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
KIGWB, Terkel, Kupferstecher zu Kopenhagen, arbeitete in punktirter Manier. 
Er war Anfangs Artillerielieutenant und verlegte sich erst später auf die Kunst, 
lieferte mehrere ähnliche Bildnisse, worunter das König Christians VII. nach J. Juel, 
und erhielt im Jahr 1777 die kleine goldene Preismedaille. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Klieber, J., Bildhauer und Professor in Wien. Er erhielt im Jahr 1842 vom 
Kaiser in Anerkennung des Standbilds Franz I. für das polytechnische Institut da- 
selbst die grosse Verdienstmedaille nebst der Kette, und fertigte im Jahr 1847 das 
tüchtige Bild, der heil. Nepomuk vor Wenzel für die neue Kirche in der Jägerzeile, 
wogegen seine Statue der Maria und Anna, die er für dieselbe Kirche im Jahr 1845 
schuf, als misslungen bezeichnet wird. 
Litgfßhlf, Cottzfsches Kunstblatt 1842, S. 300. 1845, S. 8. 1846, S. 252. 1847, S. 164.  
Klieber (Kleber), Joseph, Bildhauer, geboren zu Innsbruck im Jahr 1773. Er 
war ein Sohn des Urban, und bildete sich auf der Akademie zu Wien unter Zauner 
und Fischer, nachdem er die Anfangsgründe der Kunst in seiner Vaterstadt gelernt 
hatte. Im Jahr 1814 wurde er zum Direktor der Medailleur- und Gravirschule in' 
Wien ernannt, Wir nennen von seinenArbeiten: das grosse Wappen im Schlosse 
zu Weilburg bei Baden; Apollo und die neun Musen im Palais auf der Bastei zu 
Wien; die Ehrenpyramide Franz I. zu Klausenburg. Er starb im Jahr 1850. 
llllhntur. Conversationslexikon von Meyer.  Tyrolisches Kiinstlerlexikon.  Meh- 
re_res mm,- ilm findet sich in der Oesterreichischen National-Encyolop-ädie. 
Kheber (Kleber), Urban, Bildhauer, geboren zu Telfs im Oberinnthale um das 
Jahr 1740. Er lernte zuerst in Stams bei Reindl, begab sich dann nach Augsburg, 
und bildete Sich in Wien auf der Akademie unter Schlettener weiter aus. In der 
Folge wurde er Hofbildhauer zu Innsbruck, w_o er Verschiedenes, z. B. das Grab- 
mal des Baron von Hormayr auf dem Gottesacker und die Statue des Nepomuk auf 
der Innbrücke fertigte. Auch sieht man von ihm zu Weyerburg die Bildnisse der
        

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