Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056389
Kirohmair 
Kirner. 
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Kirchmair, Joseph, Maler, geboren zu München im Jahr 1806. Er besuchte  
die dortige Akademie und fand dann Beschäftigung an der königlichen Porzellan- 
manufaktur. Dort malte-er einen Theil der Teller des prächtigen Services, dessen 
Ausführung König Ludwig noch als Kronprinz anbefahl, sowie eine Anzahl der Ge- 
fasse in etrurischer Form für Graf Schönborn. Auch half er die Fenstergemälde im 
Dome zu Regensburg und in der Vorstadt Au ausführen, und malte schöne Bilder, 
namentlich Jagdstücke, in Oel. Er starb im Jahr 1847. 
Literatur. Gonversationslexikon von Meyer.  Cottafsches Kunstblatt 1847, S. 36. 
Kirchmayer, Friedrich, Bildhauer in München, geboren im Jahr 1812. Er ist 
ein Sohn und Schüler des Joseph. Sein Relief in Gyps, David und Abigail, ist 
schön. gruppirt, auch sein Kaiser Max auf der Martinswand erhielt verdienten Bei- 
fall. Im Jahr 1858 sah man unter Anderem von ihm die Statuette einer Bacchantin 
mit einem jungen Faun von wohlgefalligen Formen und in antikem Geiste gehalten. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1858, S. 224.  Söltl, Die bildende Kunst in München. 
Kirchmayer (Kirchmayr) , Joseph, Bildhauer, geboren im Jahr 1773 zu Rocker- 
sing in Niederbayern. Er lernte zuerst bei seinem Vater, welcher Bildhauer und 
Küstner war, kam im 17. Jahre zu einem Bildhauer nach Passau und dann zu Maler 
Bergler in die Lehre. Von hier ging er nach Wien, wo er sieben Jahre sich auf- 
hielt. Im Jahr 1804 reiste er auf Kosten des Königs, Maximilian I. nach Italien. 
Nach München zurückgekehrt, wurde er vielfach beschäftigt. Wir nennen von seinen 
Arbeiten: die Büste des Ministers von Hompesch; die des Königs Maximilianl. für 
die Stadt Amberg und mehrere für die Walhalla. Er starb im Jahr 1845. 
Literatur. Gonversationslexikon von Meyer.  Lipowsky, Bayrisches Künstlerlexikon.  
Dr. Söltl, Die bildende Kunst in München. 
Kirchner, Albert Emil, Maler, geboren zu Leipzig im Jahr 1813. Er erhielt 
seine Ausbildung auf der Akademie seiner Vaterstadt, in Leipzig und München. Zu 
den schönsten Werken ihrer Art gehören seine durch Wahrheit und Kraft der Be- 
handlung hervorragenden Ansichten vom Heidelberger Schlosse. Ferner nennen wir 
von seinen Arbeiten: eine Parthie aus einer Benediktinerabtei; die Chorseite des 
Doms zu Worms; Weinheim an der Bergstrasse; mehrere Parthien von Venedig; der 13K; 
Eingang in das Kloster Maulbronn. Er bedient sich beigesetzter Monogramme, 
seine grösseren Werke bezeichnet er jedoch mit dem Namen. X7334 
Literatur. ,Dentsches Kunstblatt 1853, S. 72. 1858, 5.89.  Eigene Notizen.  Müller, 
Ilniversalhandbnch von München.  Nagler, Die Monogramrnisten. 
Klrchner, Johann Jakob , Zeichner, Maler und Kupferstecher, geboren zu Nürn- 
berg um das Jahr 1796. Den ersten Unterricht erhielt er in seiner Vaterstadt, be- 
suchte dann die Akademie in München und bildete sich in Italien weiter aus. Man 
hat von ihm landschaftliche Darstellungen, auch das Bildniss Karls des Grossen im 
kaiserlichen Ornate nach Dürer copirt. Das von ihm gebrauchte Zeichen ist J. Kr. f., 
sein Aufenthaltsort Nürnberg.  
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Conversationslexikon von Meyer. 
Kirkal, Edward, Kupferstecher, geboren zu Shefiield um das Jahr 1700. Er 
kam mit einigen Vorkenntnissen nach London, stach daselbst Mehreres und bildete 
sich auf der dortigen Akademie weiter aus. Auf Einem Abdrucke brachte er mit der 
Nadel leichte Umrisse, in Schwarzkunst starke Schatten und mit Holzplatten Halb- 
tinten an, vermochte aber solches nicht weiter zu fuhren. Man hat von ihm eine 
beträchtliche Anzahl Landschaften, Seestiicke und andere Gegenstände in schwarzer 
Kunst, blau oder meergrün abgedruckt, nebst vielen Blättern in Helldunkel, wovon 
Billige sehr geschätzt sind. Wir nennen von seinen Arbeiten: eine Anbetung der 
drei Könige nach P. del Vaga; eine heil. Familie nach Raphael; einen Hierony- 
mus; einen Aeneas, welcher eine Copie nach Hugo da Carpi ist; the Fountain 
of t-he Hunters nach Wouvermann. Er lebte noch um das Jahr 1750 und bediente 
sich des Zeichens E, K_ 
hueratur- Füiili, Allgemeines Kiinstlerlexikon.  Heller, Geschichte der Holzschneidekunst.  
lfuber. Handbuch an Kunstliebhaber. Neunter Theil. 
Kirmer, Michael, siehe Kirchmaier, Michael. 
Kirnernlohann Baptist, Maler, geboren zu Furtwangen in Baden im Jahr 1306, 
Er bezog 1m Jahr 1822 die Akademie in München, und widmete sich Anfangs der
        

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