Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056224
Kaupert  Keij , Adrian Thomas. 
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Kaupert, Bildhauer der Gegenwart in Rom, gebiirtig zu Kassel. Wir nennen 
von seinen Arbeiten: das Modell der Statue eines die Pestgeschosse in das Lager der 
Griechen sendenden Apollo, ein frisches, schön angelegtes und gut durchgeführtes 
Kunstwerk. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1856, S. 87. 
Kauperz, Johann Veit, Zeichner und Kupferstecher, geboren zu Grätz im Jahr 
1741. Zuerst lernte er bei seinem Vater, besuchte dann die Akademie zu Wien unter 
Schmutzer, und gewann den Preis in der Landschaft, bei der einfachen Figur und 
bei der Gruppe. Er wurde Mitglied derselben (1771) und der Akademie zu Florenz 
(um 1796), sowie Professor der Zeichenkunst an der k. k. Normalschule zu Grätz. 
Wir nennen von seinen Arbeiten: Artemisia, auf einem Bette ruhend, befiehlt ihrer 
Dienerin, das Getränk mit der Asche ihres Mannes zu vermischen nach Terbusch; 
der Flötenspieler nach Vouw; Maria Magdalena nach Guido. Er starb im Jahr 1816. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  
Meusel, Teutsches Künstlerlexikon. L 
Kearin, Patricius, Bildhauer, fertigte das interessante Grabmal des Miler Magrath, 
welcher im Jahr 1570 Erzbischof von Cashel in Irland wurde, in der Kathedrale 
daselbst. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Grossbritannien. 
Keck, Peter, Maler, blühte 1702_l705 in Prag. Man kennt von ihm: 14 Bilder 
aus der heiligen Geschichte in der Minoritenkirche zu Prag; 27 grosse Gemälde bei 
den regulirten Chorherren des heil. Augustin zu Wittingau in Böhmen, worunter 
der heil. Aegidius, die Todesangst Christi und der heil. Leonhard besonders gut sind. 
Er starb im Jahr 1730 zu Prag als k. k. Hofmaler. 
Literatur. Dlabacz, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Keelhoff, Maler der Gegenwart in Belgien. Seine Schlucht in der Haide von 
Grimby zeichnet sich durch Kraft, Frische und Charakter des Colorits aus und hat 
trefflich durchgearbeitete Theile, wie er überhaupt ein guter Naturbeobachter ist, 
was auch seine zwei Ansichten aus dem Limburgischen beweisen. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1855, S. 147 und S. 375. 
Kehren, Joseph, Maler, geboren zu Hülchrath im Jahr 1817. Er begab sich 
im Jahr 1834 nach Düsseldorf, wo er sich noch aufhält. Ein lebendiger Ausdruck 
und scharf individualisirte Charaktere sind Vorzüge, die fast allen seinen Bildern 
gemein sind. Seine Anordnung, Zeichnung und Ausführung ist eben so einfach und 
natürlich als edel und geschmackvoll, das Colorit kräftig und von ernster Wirkung. 
Am schönsten vereinigt sieht man diese Eigenschaften in der Erkennungsscene 
zwischen Joseph und seinen Brüdern. Wir nennen ferner von seinen Arbeiten: die 
schwungvolle Composition für das Rheinlandsalbum, Chlodwig in der Schlacht bei 
Ziilpich sich zum Christenthum bekehrend, sowie die mit Alfred Rethel gefertigten 
Fresken im Kaisersaale des Rathhauses zu Aachen und in der Kapelle auf der Burg 
Stolzenfels. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1854, S. 371. 1857, S, 43, 1858, S. 56.  Wiegmann, Die 
königliche Kunstakademie zu Düsseldorf. 
Kehrer, Karl Christian, Maler, geboren zu Dillenburg im Jahr 1758. Bei Tisch- 
bein in Hanau lernte er 1773-1777 und besuchte zugleich die dortige Zeichen- 
schule. 1782-1785 hielt er sich am Hofe des Fürsten von Anhalt-Bernburg auf. 
1785-1787 bildete er sich in Dresden unter Casanova noch weiter aus. Im Jahr 
1793 wurde er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Er malte viele gute 
Bildnisse, Landschaften und Genrestücke. Von letzteren machte sein neudeutsch- 
thiimliches Kunstthum, und der Genius der bildenden Künste im Conilißß mit den 
Accise- und Zollbedienten vor dem Stadtthor Aufsehen; ferner sind bekannt die drei 
Bilder nach des Künstlers Erdenwallen von Göthe. Auch lieferte er Jagdstücke und 
Darstellungen aus der Zeitgeschichte mit tüchtiger Zeichnung und Colorit. Er starb 
111 Ballenstädt im Jahr 1833. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyel"  Füuli, Allgemeines Künsuerlexikoll. 
Keij, Adrian Thomas (Adriaen Keijns), Maler, blühte um 1544-1590. rEr 
war ein Neffe des Willem Keij, auch Schüler desselben, sowie des Jan Back, 
und wurde im Jahr 1568 freier Meister zu Antwerpen. In der Gallerie des könig-
        

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