Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1056194
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Karlsteen  Kaufer. 
die zwei guten Porträte von Schubert nach Lohbau er (1788), und von Inland nach 
Klotz (1791). 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künsderlexikon. 
Karlsteen, Arfvid, Medailleur und Miniaturmaler, geboren zu Karlskoga, in 
Schweden im Jahr 1647. Er arbeitete zu Paris bei Johann Varin und zu London 
bei Johann Roettier, erhielt einen Ruf nach Dresden und Berlin, zog es aber vor, 
seinem Vaterland zu dienen und wurde im Jahr 1692 in den Adelstand erhoben. Die 
meisten Medaillen fertigte er für Schweden , Dänemark , Holstein und Braunschweig. (ÄC 
Zu seinen besten Werken zählt man: seine Folge von Medaillen aller schwedischen PC 
Könige , von Gustav I. bis auf Karl XIL; die Gedächtnissmünze auf den im Jahr 1689 
mit Dänemark geschlossenen Altonaer Vergleich; die Medaille auf den Astronomen AC 
Hevelius. Er malte auch in Miniatur und bediente sich der Initialen A. K., sowie A; 
beigesetzter Monogramme. Im Jahr 1718 starb er zu Stockholm. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  
Nagler, Die Monogrammisten.  
Karthauserin, Margaretha, Miniaturmalerin. Sie schrieb viele Folianten sehr 
sauber und verzierte sie mit Miniaturen. Im Jahr 1499 starb sie als Dominikanerin. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Deutschland und den Niederlanden, 
Kaselowsky, August Theodor, Maler, geboren zu Potsdam im Jahr 1810. Durch 
Unterstützung der Friedensgesellschaft daselbst und einiger hohen Gönner kam er 
im Jahr 1827 in die königliche Akademie der Künste zu Berlin, wo er sich unter 
W. Hensel bildete. 1836 erhielt er für sein Gemälde, Wettstreit zweier Hirten 
auf der Rohrflöte, dessen Vorzüge geschmackvolle räumliche Anordnung und freie, 
sichere Zeichnung sind , den grossen Preis, und reiste in demselben Jahr nach Paris, 
wo er bis 1839 blieb. In diesem Jahr begab er sich nach Rom, und fertigte daselbst 
unter Anderem die Freisprechung der Susanna durch Daniel im Auftrag des Königs 
von Preussen. Auch besuchte er von da aus Neapel, Palermo, Florenz und Venedig. 
Im Jahr 1850 kehrte er nach Berlin zurück. 1851 machte er eine Kunstreise durch 
Spanien und im folgenden Jahre nach Athen und Constantinopel. Von seinen Ar- 
beiten nennen wir ferner: Christus am Oelberge, ein ebenso rührendes als erheben- 
des Stück, und das in der idealistischenWeise Raphaelischer Kunst behandelte 
Bild, Mutterliebe. Gegenwärtig ist er mit vier Cartons für das königliche Museum, 
Scenen aus dem Leben des Herkules und Theseus darstellend , beschäftigt. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1854, S. 203 und 361. 1855, S. 270. 1856, S. 430.  Hand- 
schriftliche Nachrichten.  Kugler, Kleine Schriften. 
Kasper, Karl, Maler von Wurzach in Oberschwaben. Er erhielt im Jahr 1784 
den ersten Preis der Akademie zu Wien in der Historie. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Kastner, Johann Evangelist, Maler, geboren zu Weiher in Oberösterreich. 1111 
Jahr 1800 kam er als Zögling der Akademie nach Wien, wo er später für immer 
blieb. Wir nennen von Seinen Arbeiten: die Madonna in der Kirche zu Weiher; 
der heil. Nikolaus in der Kirche der unirten Griechen zu Wien; das Bildniss des Erz- 
herzogs und Grossmeisters Anton. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Kate, Herman Frederik Carel ten, Zeichner und Maler, geboren im Haag im 
Jahr 1822. Er ist ein Schüler Krusemanns. Im 19. Jahre erhielt er eine Medaille 
von der dortigen Akademie. Seine Zeichnungen und Gemälde zeigen eine naive und 
gefühlvolle Auffassung. Wir nennen von denselben: politische Discussionen; länd- 
liches Fest, welche beide er im Jahr 1855 zu Paris ausstellte. 
Literatur. Catalogue des Pexposition des benux arts. Paris 1855.  Immerzeel, De 
Levens en Werken der Holland. en Vlaarn. Kunstschilders u. s. w. 
Katzheimer, Meister Wolfgang, Glasmaler, Bischof Georg  von Bamberg trug 
ihn: im Jahr 1493 auf, zwölf Stück in ein Fenster an der Kirche zu S. Sebald in 
Nürnberg um 33 il. rheinisch innerhalb einer gewissen Zeit zu machen. Nach seiner 
Zeichnung wurde im Jahr 1505 das Grabdenkmal Bischofs Georg II. im Dome zu 
Bamberg gemacht. 
Literatur. Rettbei-g, Nürnbergs Kunstleben.  Wackernagel, Die deutsche Glasmalerei, S. 170. 
Käufer, Michael, Kupferstecher zu Augsburg. Er gab im Jahr 1720 eine gute
        

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