Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055880
J amizer , Christoph 
J auota. 
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von Huntley und das des Doktor Johnston. Er starb zu Edinburg im Jahr 1642 
oder 1644. 
Liggl-anm P1011115, Gewhicbte der zeichnenden Künste in Großbritannien. 
1131111261, Christoph, Goldschmied und Kupferätzer, geboren zu Nürnberg um das 
Jahr 1560. Er war vermuthlich ein Neffe des Wenzeslaus und fertigte einen ver- 
goldeten Elephanten als Tafelaufsatz, welcher in der Berliner Kunstsammlung auf- 
bewahrt wird. Ausserdem ist er durch seine geistreich und leicht radirten Kinder. 
spiele und Grott-esken bekannt. Er bediente sich beigesetzten Monogramms und 
starb zu Nürnberg im Jahr 1618. 
Literatur. Huber, Handbuch für Kunstliebhaber. Erster Theil.  Kugler, Beschreibung der Kunst- 
schätze von Berlin. Zweiter Theil.  Rettberg, Nürnbergs Kunstleben. 
Jamizer (Jamnizer), Wenzeslaus, Goldschmied, geboren zu Nürnberg oder zu 
Wien im Jahr 1508. Im Jahr 1534 wurde er Meister in letzterer Stadt, und arbeitete 
in der Folge für die Kaiser Karl V., Ferdinand I., Maximilian II. und Rudolph II. Mit 
einer besondern Presse wusste er Gold, Silber und andere Metalle so schön zu formen, 
als ob es getriebene Arbeit wäre, auch führte er die Blättchen an den Kräutern so fein 
aus , dass sie das blosse Anblasen bewegte. Ausser verschiedenen Schaumünzen, 
Thierüguren, Schalen und Pokalen schuf er einen bewundernswerthen Tafelaufsatz 
und seine eigene Grabplatte auf dem Johanniskirchhofe. Seine Arbeiten bezeichnete 
er mit beigesetzten Monogrammen, fertigte auch mathematische Instrumente, schrieb 
über Perspektive regulärer Körper und starb zu Nürnberg im Jahr 1585 oder 1586. 
Sein Bruder und Gehilfe, Albrecht, starb 1590. 
Literatur, Dlabncz, Allgemeines Künstlerlexikou.  Heller, Monogrammenlexikon.  Lipowsky, 
Bayrisches Künstlerlexikon.  Rettberg, Nürnbergs Kunstleben, wo auch der Tafelaufsatz und die 
Grabplatte abgebildet sind. Ausführliches über ihn nebst seinem Bildniss findet sich im dritten Heft 
der Nürnbergischen Künstler. 
Jandl, Anton , Historien- und Porträtmaler, geboren zu Grätz im Jahr 1723. Er 
lernte die Anfangsgründe seiner Kunst daselbst, ging darauf nach Wien, Salzburg, 
München und Speier. Seine Bekanntschaft mit Franz Palko in Brünn half ihm 
zur weiteren Vervollkommnung in der Malerei. In Grätz wurde er zum städtischen 
Maler ernannt. Man findet in mehreren Kirchen seines Vaterlandes Altarbilder von 
ihm, welche eine geübte Hand, einen tüchtigen Zeichner und viel natürliches Talent 
beurkunden. Er starb zu Grätz im Jahr 1805. 
Literatur. Conversutionslexikon von Meyer. 
Janenko, Jakob , Maler, geboren in Petersburg. Er ist ein Zögling der Aka- 
demie daselbst und der zu Rom, wohin er im Jahr 1827 und 1831 reiste. Seine 
Copie der Himmelfahrt von Tizian ist vorzüglich gelungen. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Janet, siehe Clouet, Francois. 
Janinet, Francois, Kupferstecher, geboren zu Paris im Jahr 1752. Er gab eine 
grosse Zahl Blätter in bunter Farbendruckmanier heraus. Wir nennen von denselben 
die Bildnisse Heinrichs IV. von Frankreich und des Herzogs Sully nach Franz 
Pourbus , die Komödianten nach Anton Watte au und die kleinen Ansichten von 
Paris, Er starb im Jahr 1813. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Ersch und Gruber, Encyclopädie. 
Jank, Christian, Architekturmaler in München , geboren im Jahr 1833. Wir 
nennen von seinen Arbeiten: das Schloss Ellkofen; Rückseite des Canale grande mit 
der Chiesa Sa- Maria della Salute in Venedig; Corte del Palazzo Cicogna ebendaselbst. 
Literatur. Eigene Notizen. 
J anneck , Franz Christoph, Maler , geboren zu Grätz im Jahr 1703. Er war ein 
Schüler von Matthias Vagus, arbeitete in Wien, woer Assessor der k. k. Künstler- 
akademie wurde. Seine kleinen historischen und Conversationsstücke sind mit vieler 
Wahrheit und ungemeinem Fleiss ausgeführt. Er starb zu Wien im Jahr 1761. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Janota, Johann Georg, Kupferstecher, geboren in Böhmen im Jahr 1747. Er 
lernte seine Kunst unter dem Schutz des Fürsten von Lichtenstein zu Wien und reiste 
auf dessen Kosten nach Italien. Einige Gemälde in der Gallerie dieses Fürsten stach 
er mit viel Nettigkeit in Kupfer , namentlich das Porträt Kaiser Joseph's II. Die 
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