Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055740
Ihle 
ImhoE, Johann Joseph,'der jüngere. 
423 
Ihle, Johann Eberhard, Maler, geboren in der Reichsstadt Esslingen im Jahr 
1727. Er war der Sohn und Schüler des Johann Jakob, eines Porträtmalers von 
Ruf, begab sich im Jahr 1749 nach Nürnberg, besuchte daselbst die Kunstakademie 
und wurde im Jahr 1771 Direktor derselben. Seine Vorwürfe waren Volksbilder und 
Bildnisse. Von letzteren wurden mehrere in Kupfer gestochen, eines derselben, 
H. J. Tyrof darstellend, von G. W. Bock. 
Literatur. Meusel, Teutsches Künstlerlexikon.  Rettberg, Nürnbergs Kunstleben. 
Iiacomo (Iacoma) , della, geboren zu Predazzo in Fleims, lebte im Jahr 1790 als 
Hofmaler in Petersburg. 
Literatur. Tyrolisches Künstlerlexikon. 
Iimon, Meister, war 1496 als Oberbaumeister bei der Kathedrale zu Toledo an- 
l  
gesiiiztiergtur. Caveda, Geschichte der Baukunst in Spanien, übersetzt von Paul Heyse, S. 158. 
Iktinos, Baumeister, blühte in Athen zur Zeit des Perikles. Er baute in Ge- 
meinschaft mit Kallikrates den Part-henon zu Athent in 16 Jahren und verfasste 
mit Karpion eine Schrift darüber, ferner machte er den Plan zu dem Mysterien- 
tempel in Eleusis und zu dem Apollotempel zu Bassä. in Arkadien.  
Literatur. Kngler, Handbuch der Kunstgeschichte 1, 132. 135. 136. 159.  Derselbe, Geschichte 
der Baukunst 1, 237. 257. 260. 
Imbert, Joseph Gabriel, Maler, geboren zu Marseille im Jahr 1654. Er lernte 
bei Vandermeulen und Lebrun, ging dann als Frater in das Karthäuserkloster 
Villeneuve les Avignon. Sein Hauptwerk ist das Bild der Schädelstätte am Hochaltar 
der Karthäuserkirche zu Marseille mit richtiger Zeichnung, treifendem Colorit und 
viel Ausdruck. Er starb zu Villeneuve les Avignon im Jahr 1740. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Frankreich.  Füssli, Allgemeines 
Künstlerlexikon.  Nouvelle Biographie generelle. 
Imhof, Heinrich, Bildhauer, geboren zu Bürglen in der Schweiz. Er ist ein 
Schüler Danneckefs und Thorwaldsens Im Jahr 1836 wurde er von Rom 
nach Athen berufen, um bei den Neubauten und den Restaurationen alter Gebäude 
beschäftigt zu werden. Dort führte er auch die sehr gelungenen Büsten der Königin 
und des Königs aus. Im Jahr 1839 kehrte er nach Rom zurück. Er hat einen aus- 
gebildeten Sinn für Zusammenstellung von Gegensätzen, die er vortrefflich zu ver- 
mitteln und in Uebereinstimmung zu bringen versteht. Zu seinen besten Werken 
gehört Hagar mit dem verschmachtenden Ismael in der Wüste. 
Literatur. Gottfsches Kunstblatt 1836, 5.120. 1838, s. 236. 1339, S. 36. 1842, s. 7. 1846, s. '14. 
Imhoif, Alexander Wilhelm, Bildhauer, geboren zu Darle in dem zum Erzstift 
Köln gehörigen Vest Recklingshausen im Jahr 1689. Er lernte in Köln bei J. F. van 
Helmont und blieb beständig daselbst. Von ihm sind der Hochaltar in der Minoriten- 
kirche und die beiden schönen Standbilder der heil. Anna und Barbara vor dem Haupt- 
eingang in den Chor des Doms. Er starb um das Jahr 1760. 
Literatur. Merlu, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Imhoif, JOhMIII Joseph, der ältere, Bildhauer, geboren zu Köln im Jahr 1739. 
Er war der Sohn und Schüler des Alexander Wilhelm. Seine besten Werke sind 
die beiden marmornen Nebenaltäre im Chore des Doms mit den Standbildern der 
Heiligen Antonius und Patrcklus. Er starb zu Köln im Jahr 1802. 
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Imhilfr Jiihann Josellhr der Jüngere, Bildhauer, geboren zu Köln im Jahr 
1796. Er ist ein Enkel, Johann Joseph, des altern, Sohn und Schüler 
des Peter Joseph. 1821-1822 war er in Paris, 1824-4825 besuchte 81' die 
Akademie in München, und 1835-1836 bereiste er Italien. Wir nennen von seinen 
Arbeiten: Ino mit Bacchus; einen sitzenden Bacchus; das im Jahr 1849 gefertigte 
Modell zu einem Grabmal für F. F. Wallraf : Colonia, seine Büste bekränzend. 
Die Figur der Cnlonia ist durchaus edel und hehr, auch die Gewandung entsprechend 
ausgeführt. Er bezeichnet zuweilen seine Werke mit dem Namen seines Vaters: 
P. J. I m h o ff. 
läl-Crmuf- "Cßftfsches Knnstblntt 1886, S. 92.  Merlo, Nachrichten von dem Leben und den 
Elke" llßlllucher Künstler. 
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an 
55897111391 in den D e u kmälern de r Kn nst. Atlas zu Kuglers Bandb. der Kunstgesch. Taf. 12, Fig. 21. 
Ebendaselbst. Taf. 14, Fig. 4. 5. 7. 10. 16-
        

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