Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055718
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Husly 
Huvä , Jean Jacques. 
Peter Mazeline die Ritterstatue Ludwig XIV. von Erz, welche auf dem grossen 
Platze zu Montpellier aufgerichtet wurde. Im Jahr 1707 wurde er Professor der 
königlichen Akademie, und starb zu Genvilliers in der Umgegend von Paris im 
Jahr 1724. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Husly, Jakob Otten, Zeichner und Baumeister zu Amsterdam. Er war ein Zög- 
ling der Akademie daselbst, baute unter Anderem das Haus der Gesellschaft Felix 
meritis, und starb im Jahr 1795. 
Literatur. Conversationslexikou von Meyer. 
Hussey, Giles, Zeichner aus England, scheint im 18. Jahrhundert gelebt zu 
haben. Er wurde zu Rom und durch ganz Italien für den besten ausländischen Zeich- 
ner gehalten.  
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste in Grossbritnnnien.  Füssli, Allgemeines 
Künstlerlexikon. 
Husson, Jean Honore Aristide, Bildhauer, geboren zu Paris im Jahr 1803. Er 
ist ein Schüler von David d'Angers, erhielt im Jahr 1827 den zweiten, im Jahr 
1830 für das Stück Theseus, Besieger des Minotaurus , den ersten grossen Preis von 
Rom, und studirte in Folge davon daselbst. Im Jahr 1837 wurde ihm für die Gruppe, 
ein Schutzengel bringt vor Gott einen reuigen Sünder, die Medaille erster Klasse zu 
Theil. Im Jahr 1848 erkannte man ihm die zweiter Klasse zu. Im Jahr 1841 fer- 
tigte er für die Magdalenenkirche die Statue des heil. Bernhard und im Jahr 1845 
für den Garten des Luxembourg die der Margaretha von der Provence. Besonders 
schön ist auch Haidee , eine Marmorstatue im Museum zu Grenoble. 
Literatur. Catalogue de Yexposition des beaux arts. Paris 1855.  Cottzfsches Kunst- 
blatt 1837, 5.234. 1841, S. 380. 1845, S. 51.  Nouvelle Biographie generale. 
Hutchinson, Landschaftsmaler in England. Er veröiibntlichte im Jahr 1801 vier 
sehr gute Ansichten, namentlich eine von Helvoet-Sluyt. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichuenden Künste in Grossbritannien. 
Hutin , Charles , Zeichner, Maler, Kupferstecher und Bildhauer , geboren zu Paris 
im Jahr 1715. Er lernte die Malerei bei Frau cois le Moine, erhielt im 21. Jahre 
den grossen Preis für Historienmalerei, ging in Folge davon als königlicher Pensionär 
nach Rom, wo er sieben Jahre blieb, und unter Michelangelo Slodz die Bild- 
hauerkunst studirte. Sein Charon, welchen er nach seiner Rückkehr im Jahr 1746 
fertigte, zeichnete sich sowohl durch Handlung und schöne Formen als durch tüch- 
tiges anatomisches Studium aus, und er wurde hierauf Mitglied der Akademie. Im 
Jahr 1748 ging er nach Dresden, wo er die meisten Zeichnungen zum königlichen 
Galleriewerke fertigte. Dieselben besitzen sehr viel Leichtigkeit und sind sorgfältig 
vollendet. Von seinen grossen Werken der Malerei ist_in der katholischen Hofkirche 
zu Dresden ein Plafond und eine Kreuzigung Christi wegen der Composition und der 
Ausführung sehenswert-h. Das Colorit seiner Gemälde ist ausser den Fleischtönen 
etwas grau und in den dunkeln Tönen etwas hart, das Ganze jedoch zusammen- 
wirkend. Von seinen Kupferstichen nennen wir die aus 35 geistreich aufgefassten 
und vollendeten Blättern bestehende, mit C. Hutin inv. et fecit bezeichnete Samm- 
lung: Recueil de diiferents Sujets composes et graves par Charles Hutin. Dresde 
1763. Er starb zu Dresden als Direktor der Kunstakademie im Jahr 1776. 
Literatur. Ersch und Grub er, Encyclopädie. 
Hutin, Pierre, Zeichner und Kupferstecher. Er war ein Bruder des Charles, 
lernte in Paris unter Cousteaux die Bildhauerkunst und ging mit Seinem Bruder 
nach Dresden, wo er ebenfalls einige gute Zeichnungen für das königliche Gallerie- 
Werk fertigte. Acht geistreiche Blätter radirte er nach eigener Erfindung, die er 
P. H. inv. et fec. 1754 bezeichnete, und eines nach seinem Bruder. 
Literatur. Ersch und Gruber, Emgycigpädie_ 
Eutinot, Louis, Bildhauer zu Paris, geboren im Jahr 1629. Er wurde im Jahr 
1667 Mitglied der königlichen Akademie, arbeitete zu Versailles, und starb im 
Jahr 1679. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Huve, Jean Jacques, Baumeister, geboren zu Boinvilliers im Jahr 1742. Er 
war ein Schüler von Blondel und erhielt im Jahr 1770 den grossen Preis der könig-
        

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