Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055641
Bühne 
Hürning. 
413 
graziöse Kunsthalle und das festlich heitere Theater in Karlsruhe;  die Trinkhalle in 
Baden-Baden mit ächt konstruktiver Naivetät. " Nach seinem Plane und unter seiner 
Leitung ist in neuester Zeit der Dom zu Speier restaurirt werden. Die von ihm im 
Jahr 1837 mit Benutzung südfranzösischer und römischer Motive vollendete Kirche 
in Bulach bei Karlsruhe m" hat etwas Trockenes und Nüchternes. Seine Principien 
legte er nieder in der Schrift: In welchem Style sollen wir bauen? Karlsruhe 1828, 
und ausführlicher in dem Werk: Die Architektur und ihr Verhältniss zur heutigen 
Malerei und Sculptur. Stuttgart und Tübingen 1847 , worin er den Hellenisten und 
Neubyzantinern versöhnlich, den Neugothikern aber unversöhnlich entgegentritt. 
Literatur. Conversationslexikon von Brockhaus.  Gottafsches Kunstblatt 1842, S. 375112 
1848, S. 1971i". und S. 2051i  Deutsches Kunstblatt 1856, S. 6 und S. 38. 1857, S. 94 und 
S. 229 m-  Kugler, Kleine Schriften. Dritter Theil.  
Hühne, Andreas Kaspar, Historieninaler, geboren zu Hamburg im Jahr 1758. 
Er lernte bei Schönemann , ging im Jahr 1774 nach Italien und bildete sich wäh- 
rend eines l4jährigen Aufenthalts daselbst unter Tischbein, Mengs und Torelli 
trefflich aus. Im Jahr 1789 berief ihn Katharina II. nach Petersburg, und im Jahr 
1794 wurde er Professor an der dortigen Akademie. Er malte viele Porträte und 
Scenen aus der russischen Geschichte und starb um das Jahr 1810. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Hüllmandl, G. , Lithograph in England. Er machteseine Studien in Deutschland. 
Seine Blätter zu J. Goulds ornithologischem Werke sind meisterhaft ausgeführt. Im 
Jahr 1839 lithographirte er des Architekten Nasch Mansions of England in the 
oldllistlexflllfllf. Conversationslexikon von Meyer.  Cottefsches Kunstblßtt 1839, S. 368. 
Hültz , Hans , der ältere , Baumeister von Köln. Er kam um 1339 nach Strass- 
burg und führte den Theil des Miinsterthurms mit den vier Schneckenstiegen aus, 
wodurch das kunstreiche Werk im Jahr 1365 bis zum Anfange des Helms ge- 
bracht wurde. 
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Hültz, Hans, der jüngere, Baumeister von Köln. Er wird im Jahr 1421 zum 
erstenmal als Baumeister des Münsters in Strassburg genannt, und vollendete den 
ganzen Thurm im Jahr 1439. Im Jahr 1449 starb er zu Strassburg. 
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1855, S. 317.  Merlo, Nachrichten von dem Leben und den 
Werken kölnischer Künstler.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in Deutschland 2, 343 ff. 
Hüppe, August, Genre- und Thiermaler zu Karolath. Er ist seit 1828 durch sein 
Gemälde einer Tischlerwerkstätte rühmlich bekannt. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Hürdter, Johann Ulrich, Maler, Bildhauer und Bildschnitzer aus Zürich oder 
Schaffhausen. Er lernte zu Ulm bei David Heschler die Malerei, legte sich so- 
dann vorzüglich auf das Bildhauen und Bildschnitzen und machte im Jahr 1683 treff- 
liche Arbeiten von ganz und halb erhobenen Figuren aus Elfenbein. Sein Verdienst 
ist auch die sehr gute Wiederherstellung der durch die Bilderstürmerei im Jahr 1531 
beschädigten Bilder im Chore des Münsters zu Ulm im Jahr 1667. 
Literatur. Cottsfsches Kunstblatt 1833, S. 414. 
Hürlimann, J., Kupferstecher aus der Schweiz. Er fertigte im Jahr 1839 ein 
Panorama von Berlin vom Dom aus. Seine Aquatintablätter sind denen von F. He gi 
gleich. 
Literatur. Conversationslexikcn von Meyer. 
Hürning (I-Iornung, Horning), Hans, Schreiner und Formschneider. Er kam im 
Jahr 1461 von Mutenau nach Nördlingen und fertigte mit dem Maler Friedrich 
Walter eine Uebeyggtzung der Biblia pauperum, die sie im Jahr 1470 vollendeten, 
Dieselbe besteht aus einer Folge von Holzschnitten, durch welche die Geschichten 
des Alten und Neuen Testaments mit kurzer Erklärung vorgestellt werden. Es ist 
zu vermuthen, dass er sich beigesetzten Monogramms bedient habe. 
Literatur. Heller, Geschichte der Holzschnßidekllnßt, S. 653"-  
o 
00 
090 
Abgebildet in den Denkmälern der Kunst- 
Ebendßselbst. Taf. 110, Fig. 6 und 7. 
Ebendaselbst. Taf. 110, Fig. 3-5. 
der Kunstgosch. Taf. 110, Fig. 8- 
Atlas zu Kuglers Handb.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.