Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055614
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Huber, Joseph Ignaz 
Hude. 
Direktor der Akademie der bildenden Künste zu Augsburg. Von seinen Frescoge- 
mälden rühmt man die Plafonds in der Kirche des Dorfes Oberhausen, in einer Wall- 
fahrtskirche bei Augsburg, und im neuerbauten akademischen Saale zu Augsburg; 
von seinen Altarbildern den Abschied der beiden Apostel Peter und Paul vor ihrem 
Martertode. Auch radirte er vier kräftig und malerisch ausgeführte Blätter, welche 
die vier Welttheile durch Costume-Halbüguren darstellen. Er starb im Jahr 1815. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikun.  M euse l, Teutsches Kiinstlerlexikon.  Lip owshy, 
Bayrisches Künstlerlexikon.  Wieland, Der neue deutsche Merkur 1804, i, 127. 
Huber, Joseph Ignaz, Zeichner und Kupferstecher, geboren zu Augsburg im 
Jahr 1759. Er war ein Sohn des Joseph, und erhielt seinen Unterricht bei Nilson 
in Augsburg und Wille in Paris. Zu seinen besten Werken gehört eine Madonna 
nach Raphael und La Vieille a la lampe. Im Jahr 1792 heirathete er eine Pariserin, 
mit welcher er zugleich eine Kunsthandlung übernahm, so dass er wenig Zeit für 
seine Kunst mehr hatte. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Lipowsky, Bayrisches Künstlerlexikou. 
Huber, Konrad , Maler, geboren zu Altdorf bei Ravensburg im Jahr 1750. Seine 
ersten Lehrer waren Brucker in Salmannsweiler und Kuen in Weissenhorn bei 
Ulm. In der Hohen Karlsschule zu Stuttgart, die er hierauf besuchte, erhielt er 
im Jahr 1773 den ersten Preis. Er machte auch eine kleine Reise nach Italien und 
liess sich sodann in Weissenhorn nieder. Viele Kirchen in Oberschwaben schmückte 
cr mit Gemälden, die einen zarten religiösen Sinn beurkunden. Er starb im Jahr 1830. 
Literatur. Neuer Nekrolog der Deutschen 1830, 4291i. 
Huber, Thomas, Maler, geboren zu Rheinfels im Jahr 1700. Er besuchte zuerst 
die Akademie in Berlin, lernte dann bei Georg Lisiewsky, und bewegte sich in 
verschiedenen Fächern der Malerei, indem er Blumen, Früchte, Landschaften , Thiere 
und Historien, vorzüglich aber Bildnisse fertigte. Der Plafond in dem chinesischen 
Garten zu Sanssouci, nach Zeichnungen von Nikolaus Lesueur, ist gleichfalls von 
seiner Hand. Er starb als königlich preussischer Hofmaler im Jahr 1779. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Huber, Wilhelm, Landschaftsmaler, geboren zu Zürich im Jahr 1787. Er hat 
sich in der Zeichnung mit Sepia einen grossen Ruhm erworben, viele seiner Arbeiten 
sind auch in der Sepiafarbe lithographirt worden. Bei der Ausstellung in Paris im 
Jahr 1833 sah man von ihm schöne Studien von Buchen und Eichen , wie auch eine 
Ansicht vom Walde zu Fontainebleau. 
Literatur. Cottfsches Kunstblatt 1833, S. 223.  Eigene Notizen. 
Hubert, Iraneois, Kupferstecher, geboren zu Abbeville im Jahr 1744. Er war 
ein Schüler von Beauvarlet. Von seinen Arbeiten nennen wir eine Folge von 
grossen Männern Frankreichs, besonders von berühmten Seeleuten, gezeichnet von 
Graincourt. Er starb im Jahr 1809. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Kiinstlerlexikon.  Huber, Handbuch für Knnstliehhuber. Achter 
Thei1.-- Nouvelle Biographie generale. 
Hubert, Jean Baptiste, Ingenieur, geboren zu Chauny in der Picardie im Jahr 
1781. Er besuchte dic polytechnische Schule und wurde dann an der Marine ange- 
stellt, wo er mehrere Maschinen erfand. Im Jahr 1845 starb er zu Rochefort. 
Literatur. Nouvelle Biographie gdnerale. 
Hubertus und P8171115, Bronzegiesser aus Piacenza. Sie waren Brüder und fer- 
tigten im Jahr 1203 ein Erzportal zu Rom, an einer Seitenkapelle des alten Bap- 
tisteriums im Lateran befindlich. Der eine Flügel desselben hat die Reliefdarstellung 
einer vollgewandeten weiblichen Gestalt in würdig belebter Fassung. 
Literatur. Kugler, Handbuch der Kunstgeschichte II, 2, S. 273.  
Huck, Johann Gerhard, Zeichner und Kupferstecher, geboren im Hannövefschen 
 nach Andern in den Niederlanden  im Jahr 1748. Nachdem er einige Zeit an 
der Gallerie zu Düsseldorf gearbeitet hatte, ging er um 1780 nach England. In der 
Folge liess er sich zu Hannover nieder, wo er eine Kunstakademie errichtete. Er 
stach unter Anderem das Bildniss des Baron von Brabeßk nach Anton Graf, und 
zeichnete Johanna Gray zur Richtstätte geführt. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Huber. Handbuch für Kunstliebhaber.  Meusel, 
Teutsches Künstlerlexikon. 
Hude, Herrmann van der, Baumeister in Berlin. Er erhielt im Jahr 1857 den
        

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