Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055600
Huallpa 
Huber, Joseph. 
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brachte im Jahr 1836 auf die Ausstellung zu Berlin das sentimentale Stück: eine 
Nonne , aus dem Kreuzgang in's Freie- blickend. 
Literatur. Cottafsches Kunstblatt 1837, S. 226. 
Huallpa, Rimachi Ynka, Baumeister. Er baute um die Mitte des dreizehnten 
Jahrhunderts die dreifache Festung und den königlichen Palast zu Cusco, der Haupt- 
stadt Peru's , wozu er ungeheure Steinmassen auf unwegsamen Gegenden beschaffte. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikou. 
1111811113, Johann Peter und Amicus, Miniatur- und Schmelzmaler zu Genf. Sie 
waren Brüder und standen von 1686-1700 in Diensten des Hofs zu Berlin. In der 
Kunstkammer daselbst sind mehrere Arbeiten von ihnen, nämlich ein grosses auf 
Gold gemaltes Medaillon , welches eine Copie des Gemäldes von Lebrun , Alexander 
im Zelte des Darius, enthält, zwei auf's Reichste mit Emailmalerei verzierte Taschen- 
uhren, sämmtliche Stücke mit gefalligen heiteren Farben, aber theatralischer Com- 
position, sowie das Medaillenporträti eines vornehmen Herrn mit lebensvoller Auf- 
fassung und feiner Ausführung.  
Literatur. Füssli, Allgemeines Kiinsilerlexikon.  Kugler, Beschreibung der Kunstschätze von 
Berlin. Zweiter Theil.  
Huber, Anton, Bildhauer und Wachsbossirer, geboren zu Fügen im Zillerthal im 
Jahr 1763. Sein Lehrer war Franz Nissl, der ältere, auch bildete er sich an der 
Akademie der Künste zu Wien noch mehr aus. Meist hielt er sich dort und in Augs- 
burg auf. Im Museum zu Innsbruck sieht man von ihm zwei treifliche Stücke, ein 
Cruciiix und einen kleinen weinenden Knaben. 
Literatur. Tyrolisclies Künstlerlexikon. 
Huber,.Ghristoph, Bildhauer aus Dornbirn in Vorarlberg. Er lebte um 1620 
und wird als berühmt bezeichnet. 
Literatur. Hormayr, Taschenbuch für vaterländische Geschichte 1846, S. 364. 
Huber, Johann, Kunstliebhaber, geboren zu Genf im Jahr 1722. Er verstand 
sich besonders gut auf das Ausschneiden von Silhouetten und traf am besten seinen 
Freund Voltaire. Im Jahr 1790 starb er in seiner Vaterstadt. 
Literatur. lfouvelle Biographie generale. 
Huber, Johann Kasper, Maler, geboren zu Glattfelden im Kanton Zürich im 
Jahr 1752. Er war der Sohn eines Fleischers und wurde von J. H. Wüst im Land- 
schaftsmalen unterrichtet, bereiste Basel und Strassburg, und bildete sich zu Frank- 
furt a. M. unter Hufnagel noch weiter aus. Hier hielt er sich vier und in Amster- 
dam zwei Jahre auf, begab sich sodann nach Düsseldorf, wo er Mitglied der Aka- 
demie wurde. Im Jahr 1789 kehrte er in sein Vaterland zurück. Seine Seeansichten 
sind mit vielem Fleiss auf das Zar-teste gearbeitet und geistreich mit Figuren stafiirt, 
wogegen seine Schweizerlandschaften weniger gelungen sind. Er bediente sich der 
Initialen J. C. H. und starb im Jahr 1827.  
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Eigene Notizen.  Ersch und Grnber, 
Encyclopädie.  
Huber, Johann Rudolph, Maler, geboren zu Basel im Jahr 1668. Seine Lehrer 
waren Mannewetich, Kaspar Mayer und Joseph Werner. Im 19. Jahre ging 
er nach Mantua, studirte hier die Werke des Giulio Romano, Tizian und anderer 
Meister, von da nach Rom, wo er dem Carlo Maratti nicht unbekannt blieb. Im 
Rückweg bereiste er Frankreich, und liess sich im Jahr 1693 zu Basel nieder. Um 
diese Zeit fertigte er das meisterhafte Bildniss des Markgrafen Friedrich Magnus von 
Baden-Durlach. Im Jahr 1696 trat er in die Dienste des württembergischen Hofes, 
für Welchen er Plafonds und Historien fertigte, und kehrte im Jahr 1700 nach Basel 
zurück. Im Jahr 1713 malte er die zum Friedensschlusse bevollmächtigten Minister 
zu Baden. Man zählt über 3000 Bildnisse von seiner Hand. Von seinen andern 
Werken nennen wir ein grosses Brustbild auf einem Monumente mit allegorischen 
Figuren umgeben , unten Herkules, Welcher die Hydra erlegt. Er besass viel Feuer 
und arbeitete schnell. Im Jahr 1'748 starb er. 
Literatur. Ersch und Grub") Encyclopädlß.  Fiorillo, Geschichte der zeiuhnenden Künste in 
Deutschland und den Niederlanden.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikou. 
Huber, Joseph, Maler und Kupferstecher, geboren zu Augsburg im Jahr 173()_ 
Er war ein Schüler von Bergmüller und G. B. Götz, und wurde im Jahr 1784
        

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