Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055566
Hqrslay  Hosenfelder. 
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zügliche Behandlung der Pferde auszeichnet. Hierauf machte er eine Reise nach 
Spanien und Afrika. Sein neuestes Gemälde, eine Karavane von Nomaden, die in 
der algerischen Wüste einen neuen Weideplatz suchen, trägt "das Gepräge unge. 
meiner Naturwahrheit. Sehr gelungen sind auch die beiden auf dem Rosenstein bei 
Stuttgart beündlichen Stücke: ein arabisches Pferd in der Wüste; Karavane von 
Mauren bei Algier. 
Literatur. Deutsches Knnstblatt 1853, S. 198 und 8.442. 1858, S. 87.  Eigene Notizen. 
Horsley, John Callcott, Maler in England, geboren zu Brompton im Jahr 1817. 
Er machte seine Studien auf der königlichen Akademie und ist seit 1845 Mitglied 
derselben. Seine Arbeiten empfehlen sich durch glänzendes Oolorit, Wahrheit der 
Zeichnung, wirkungsvolles Helldunkel und sorgfältige Ausarbeitung. Wir nennen 
von denselben Madrigal; L'Allog'ro il Penseroso; eine Scene aus Don Quixotte. 
Literatur. Catalogue de Pexposition des beaux arts. Paris 4855.  Nouvelle Biographie 
gdnerale.  
Horst, Nikolas van der, Zeichner und Maler, geboren zu Antwerpen im Jahr 
1587. Er war ein Schüler von Rubens. Nachdem er sich bereits schöne Kennt- 
nisse erworben hatte, machte er Reisen durch Deutschland, Frankreich und Italien. 
Seine Fächer waren die Geschichte und Bildnisse. Er liess sich in Brüssel nieder. 
Erzherzog Albert ernannte ihn zum Gardeofüzier. Seine Zeichnungen sind weniger 
selten als seine Gemälde, geistreich und correct. Nach ihm stachen Vorsterrnann, 
Cornelius Galle und andere, der erste das Bildniss der Königin Maria von Medicis. 
Er bediente sich der Initialen N. V. H. und beigesetzter Monogramme. Im Jahr 1646 
starb er zu Brüssel. 
Literatur. Brulliot, Dictionnaire des Monogrammes.  Descamps. La vie des peim-fes qamandsr 
allemends et hollandois. Zweiter Theil.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Hort (Horst), Arnold, von Niemwegen , gilt, aber mit Unrecht, als der Er- 
iinder der Kunst, Farben in Glas einzubrennen, und ist möglicher Weise eine Person 
mit Lambert van Hort, einem trefflichen Maler von Amersfort in Holland. Er 
blühte im 15. Jahrhundert und ahmte die Italiener sehr glücklich nach. 
Literatur. Vasari, Leben der susgezeichnetsxen Maler, Bildhauer und Baumeister. Sechster Theil.  
Wackernagel, Die deutsche Glasmalerei. 
HOIiSBmEIB, Frädäriß, Kupferstecher und Kupferätzer, geboren zu Paris um 1688. 
Er arbeitete beständig daselbst. Die von ihm gefertigten Werke zeichnen sich durch 
markigen Styl aus, wogegen er sich bei der Carnation zu grosser Punkte bediente. 
Seine geschätztesten Stücke sind die, bei welchen er die Nadel mit dem Grabstichel 
verband. Wir nennen von denselben dieVermählung der heil. Katharina nach Paul 
Veronese im Kabinet von Crozat. Marie Madeleine Hortemels, verehlichte 
Cochin, seine Tochter, war gleichfalls eine gute Stecherin. Sie starb im Jahr 1777. 
Literatur. Huber, Handbuch für Kunstliebhaber. Achter Theil.  Nouvelle Biographie gänärale. 
Eortigosa, Pedro , Maler, geboren zu Segovia. Er lernte bei Lopez, besuchte 
die Schule der schönen Kunste zu Madrid, und ist Mitglied der Akademie von Sevilla, 
wo er sich aufhält. Zur Ausstellung in Paris im Jahr 1855 brachte er zwei Zeichnungen 
nach Murillo: der heil. Thomas, Almosen sammelnd, und der heil. Antonius von Padua. 
Literatur. Catalogüß K19 Vexrßßitiou des beaux arts. Paris 1855. 
Hosemann, TlIGOdOI, Genremaler, geboren zu Brandenburg im Jahr 1807. Früh 
mit seinen Eltern nach Düsseldorf übergesiedelt, besuchte er dort zuerst ohne Wissen 
derselben die Akademie, colorirte Bilderbögen und übte sich im Steinzeiehnen. Unter 
Cornelius und Schadow Würde Sein Studium ein geregeltes. Dann schloss er sich 
dem nach Berlin übersiedelnden Winkelmann an und erwarb sich als dessen Haupt- 
zeichner für die Illustrationen von Kinderschriften um die Verbreitung eines bessern 
Geschmacks Verdienst. Sofort ergriif er auch das Oelmalen, und Seine in diesem 
Fach gegebenen Darstellungen des Volkslebens in den niedersten Schichten sind 
äusserst humoristisch. die Behandlung keck und derb in klaren, warmen Tönen. Wir 
nennen die politisirenden Arbeiterr und Berliner Fahrwerke. Im Jahr 1857 erhielt 
er das Prädikat .,Professor". 
Literatur. Conversationslexikßn von Brnükhaus.  Deutsches Kunstblatt 1855, s.41s_ 
1857, s. 104 und 218. 
Hosenfelder, Christian Friedrich, Maler, geboren zu Crossen in Schlesien im 
' Abgebildet in den D enkmälern der Kuns t. Atlas zu Kuglers Handb. derjiunstgescb. Tsf. 124, Fig. 6. 
BH
        

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