Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055534
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Hooker 
Hopfgarten, Alexander Emil. 
gotischen Stück, wobei nur zu bedauern ist, dass die Gegenstände verhältnissmässig 
zu klein sind. Er lebte noch im Jahr 1654.  
Literatur. Descamps, La vie des peintres namunds, allemands et hollaudois. Dritter Theil.  Füssli, 
Allgemeines Künstlerlexikon.   
Hocker, W.. Maler in England. Er ist ein Schüler des deutschen Blumenmalers 
Bau er, in königlichen Diensten, und fing im Jahr 1805 ein prächtiges botanisches 
Werk: Paradisus Londinensis an, welches Nachbildungen von neuen und seltenen 
Pflanzen enthält, die in der Gegend von London gebaut werden. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon.   
E001, Johann Baptist van, Bildhauer, geboren zu Antwerpen im Jahr 1769. Er 
war Schüler von F. van Ursel, gewann mehrere Preise der Akademie, führte in 
Gemeinschaft mit seinem Lehrer verschiedene Werke für Kirchen aus und trat seit 
1802 als selbstständiger Meister auf. In der Folge wurde er Professor an der Aka- 
demie der Künste zu Antwerpen. Unter seinen Werken sind die bekanntesten: eine 
Statue des heil. Borromäus in der Jesuskirche zu Antwerpen und der Hochaltar in 
der Kirche zu Oosterhout, welcher einen Oelberg vorstellt. Er starb in seiner Vater- 
stadt im Jahr 1837. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Gottxfsches Kunstblatt 1837, S. 272. 
HOPfEI, Daniel, Kupferstecher in Augsburg. Er war der Sohn eines Malers , der 
um 1495 von Kaufbeuren nach Augsburg zog. Der Stoff seiner Darstellungen ist 
theils aus der Bibel und dem Legendenkreise genommen, theils sind es profane 
Gegenstände, ferner Medaillen, Bildnisse und Entwürfe zu Ornamenten. Ein Stück 
hat die Jahrszahl 1527. Er bediente sich beigesetzten Monogramms. Das baum-D-ÄH 
artige Zeichen darin wurde früher irrig für einen Leuchter gehalten, es soll aber ein 
Hopfenstrauschen oder das Augsburger Stadtwappen, den Pinienapfel, vorstellen. 
Jeronymus, Kupferstecher, lebte 1520_1523 und führte beigesetztes Mono-IgH 
gramm. Lambert, Kupferstecher, lebte um dieselbe Zeit und führte beigesetzte 
Monogramme. Seine Arbeiten sind die geringsten. Der Nürnberger Kunsthändler ä 
David Franck veröffentlichte 230 Blätter dieser drei Meister mit dem Titel: Opera. H 
Hopferiana. Durch mehrere Blätter nach Mantegna und Bilder von niythologi-  
scheu Gegenständen, welche an die kühnsten Zeichnungen der italienischen SchuIenLE 
erinnern, bereiteten sie die Bahn vor , welche später grössere Meister so weit ver- 
folgten, dass sie sich darauf verirrten. Hieher gehört namentlich das Stück, Fauneu 
und Satyre halten Weinlese. 
Literatur. Cunversationslexikon von Meyer.  Heller, Monogrammenlexikou.  Quandt, 
Entwurf zu einer Geschichte der Kupferstecherkunst, S. 48 11'. 
Hopfer , Johann Bernhard Gottfried, Zeichner und Maler, geboren zu Redelsßß 
in Franken im Jahr 1716.  Er lernte bei seinem Vater" und dem Anspachischen Hof- 
maler Sperling. Im Jahr 1754 kam er nach Berlin, und wurde daselbst preussi- 
scher Wappenmaler, auch des Johanniterordens Maler, und Zeichner bei der könig- 
lichen Akademie der Wissenschaften. Mit grösster Treue zeichnete er. was zum 
Naturreich gehört, anatomische Gegenstände, mathematische und physikalische In- 
strumente. Er starb zu Berlin im Jahr 1789. - 
Literatur. Füssli, Allgemeines Küustlerlexikou. 
Hopfer, Wolfgang Ludwig, Maler aus Nürnberg, geboren im Jahr 1648- E? 
war ein Schüler des Georg Strauch, studirte dann zu Wien bei Johann Spiel- 
berger, und begab sich von da nach Italien, wo er neun Jahre verweilte. Nach der 
Manier des J. Philipp Lembke malte er Feldschlachten, und Würde Hofmaler des 
Kurfürsten von der Pfalz. J. v. Sandrart hat nach ihm Iitdirß. Er starb im 
Jahr 1698. 
Literatur. Lipowsky, Bayrisches Künstlerlexikou. 
Hopfgarten, Alexander Emil, Bildhauer, geboren zu Berlin im Jahr 1821. ET 
war der Sohn des Bronzegiessers Johann Ludwig Heinrich. Seine ersten Studien 
machte er unter Professor Wichmann und in der dortigen Akademie der Künste 
und begab sich schon im 17. Jahre nach Rom. WO er Sich unter Professor Emil 
Wolff und Bildhauer Wagn er noch weiter allßbildete und das seinen Ruf begrün- 
dende Werk: Merkur, welcher die Leyer erfindet, schuf. Nach seiner Rückkehr
        

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