Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055442
Hogenberg, Franz 
Hohenberg. 
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wahrscheinlich das Blatt mit Herkules und Omphale nach B. Sprang-er angehört, 
welches mit A und einem Helm bezeichnet ist. Doch war er noch im Jahr 1653 am 
Leben. Er bediente sich auch beigesetzten Monogramms. Mo-F 
Literatur, Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnisclier Künstler.  Nagler, Die 
Monogrammisten. 
Hogenberg, Franz, Kupferstecher aus Mecheln. Er ging um 1560 mit seinem 
Bruder Remigius nach England und später hielt er sich zu Köln auf. Seine Ar- 
beiten sind mehr oder weniger gelungen. Zu den besseren gehören Gerhard Mercator 
und Gebhard Truchsess, Erzbischof und Kurfürst von Köln. Er soll im Jahr 1590 
gestorben sein.  
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Hogenberg, Johann, Kupferstecher zu Köln, blühte in dem letzten Decennium 
des 16. und dem ersten des 17. Jahrhunderts. Er war in jeder Gattung yon Dar- Q 
stellungen berühmt. Wir nennen von seinen Werken Guillelmus Fabricius und 
I2 Blätter mit Vögeln und andern Thieren. Er setzte bald seinen Namen ganz bei,  
bald nur die Anfangsbuchstaben, bald bediente er sich nebenstehenden" Monogramms.  
Auch wird ihm das zweite und dritte Monogramm des Johann Nikolaus Hege n- 
berg, mit welchem er öfters verwechselt wird, zugeschrieben. 
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Hogenberg, Johann Nikolaus (I-Ioghenbergh, Hans) , Maler und Kupferstecher, 
geboren zu München im Jahr 1500. Nachdem er die Anfangsgründe seiner Kunst HE 
erlernt hatte, zog er nach Italien und folgte dann einem ilandrischen Maler nach 
Belgien. Unter Anderem malte er in der Ridderskapelle der S. Romualdskirche zu  
Mecheln einige biblische Historien von Josua und Kaleb. Er bediente sich theils der 
Initialen J. H. und Joh. H., theils beigesetzt-er Monogramme, und soll im Jahr 1554 Ä] 
zu Mecheln gestorben sein. 
Literatur. Brnlliot, Dictionnaire des Monogrnmmes.  Merle, Nachrichten von dem Leben und den 
Werken kölnischer Künstler. 
Hoguet, Charles, Landschaftsmaler, geboren zu Berlin. Er erhielt im Jahr 1848 
in Paris die Medaille zweiter Klasse. Seine Land- und Strandschaften sind von einer 
gediegenen Technik getragen, auch weiss er Stillleben meisterhaft darzustellen. 
Wir nennen von seinen Arbeiten das Seestück Helgoland. 
Literatur. Catalogue de Pexposition des heaux nrts. Paris 1855.  Deutsches Kunst- 
blatt 1356, s. 431. 1257, s. 416. 
Hohe, Friedrich, Lithograph und Maler, geboren zu Baireuth im Jahr 1892. 
Den ersten Unterricht erhielt er von seinem Vater, der ein Maler War, und besuchte 
im Jahr 1820 die Akademie in München. Vom Jahre 1823 an widmete er sich ganz der 
Lithographie. lm Jahr 1826 unternahm er mit Karl Rottmann eine Reise nach Ita- 
lien, und im Jahr 1828 die Begründung und Leitung der Veröffentlichung der Leuchten- 
berg'schen Gallerie. In der Folge betheiligte er sich aucli an der Herausgabe der 
Dresdner Gallerie von Hanfstängl. Von seinen weiteren Arbeiten nennen wir den  
Einzug des Königs Otto in Nauplia nach Peter Hess , eine Auswahl von Gemälden 
in München lebender Künstler aller Fächer, Balladen und Romanzen deutscher 
Klassiker in Bildern in Gemeinschaft mit A. Brüg g er, das Hirsehalter in 12 Blättern, 
und die Aquarellzeichnungen der in der Unterkirche zu Schwarz Rheindorf befind- 
lichen Malereienß Seine Werke kennzeichen sich durch glückliche Auffassung des 
Urbildes und technische Vollendung. 
Literatur. Cottefsches Kunstblatt 1838, S. 96. 1839, S. 113d".  Deutschesßunstblatt1853, 
S- 280 ff.  Dr. Söltl, Die bildende Kunst in München,  
I-Iohenberg (AItOIIIOIItC), Martin, Maler, geboren zu Neapel im Jahr 1657. Er 
war ein Schüler des Joh, Bapt. Bacizo zu Rom und wurde durch dessen und der 
Malerakademie daselbst Empfehlung Hofmaler des Königs Johann III. (Sobiesky) von 
Polen, für welchen er den Entsatz von Wien (1683) und die Erstürmung der Lowel. 
bßSfßi in Wien durch die Türken, sowie den Polnischen Landtag malte. Dort nahm 
er auch den Namen Altomonte an. Im Jahr 1703 kam er nach Wien und wurde 1707 
Mitglied der Kunstakademie daselbst. Er malte viele ausgezeichnete Altarblä-tter, 
w Aybgebildat m 
Taf. 49 A, Fig. 1-7. 
den 
Denkmälern 
Kunst. 
ZU 
Atlas 
Kuglers Handbuch 
der Kunstgeschichte.
        

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