Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055295
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Heydenreich 
Hidalgc. 
lebte zu Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankfurt a. 11., lieferte viele kleine heilige 
Darstellungen, Portriite u. s. f. 
Literatur. Conversazionslexikon von Meyer. 
Heydenreich, Erhard, Baumeister, arbeitete am Dom zu Regensburg. Er starb 
im Jahr 1524.  
Literatur. Otte, Ilandbuch für Kunstarcliäologie, S. 174. 
Heylbruch, 11101161 Von, Maler und Kupferstecher von Gent. Im Jahr 1713 stach 
er den Tod der Dido nach Sebastian Bourdon. Sein Aufenthalt war in Verona, 
wo er mit allgemeinem Beifall arbeitete und desshalb auch in den Ritterstand er- 
hoben wurde. Sein Monogralnm ist beigesetzt- Er wurde über 100 Jahre alt undjm I9- 
starb im Jahr 1753. fwltä 
Literatur. Brulliot, Dictionnairo des Monogrammes.  Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Heylen, Gonzales V8.1] , ein sehr guter F ormschneider zu Antwerpen. Man kennt 
von ihm ein kleines Alphabet mit Heiligen, welches zu einem Gebetbuch verwendet 
wurde. Er starb um das Jahr 1720. 
Literatur. Heller, Geschichte der Holzschneidokunst. 
Heyndrickx, Felix Johann, Maler, geboren zu Gent im Jahr 1799. Er ist ein 
Schüler von David und Gros, und erhielt im Jahr 1826 von der Akademie seiner 
Vaterstadt eine Medaille. Seine historischen Bilder und Porträte tragen den Charakter 
der französischen Schule. 
Literatur. Conversutionslexikon von Meyer. 
Hialtalin, Dorstein Illin, geboren in Island im Jahr 1771. Er war der sechs- 
zehnte lebende Sohn seiner Eltern, kam nach vielen Abenteuern durch Empfehlung 
des Lakirers Stobwasser in Braunschweig zu Johann Friedrich Weitsch in Salz- 
thalen, und wurde unter dessen Leitung ein geschickter Landschaftsmaler, so dass 
er in den Formen und der Leichtigkeit der Bäume seinen Lehrer noch übertraf. Zu 
seinem Aufenthalt wählte er Braunschweig. '  
Literatur. Mcnsel, Archiv für Künstler I, 2, wo auch sein Bildniss sich befindet. 
Hickel. 111117011, Maler, geboren zu Böhmisch-Leipa im Jahr 1745. Er lernte bei 
seinem Bruder Joseph in Wien die Oelmalerei und besuchte zugleich die dortige 
Akademie. Um das Jahr 1777 ging er über Tyrol und die Schweiz nach Frankreich, 
wo er die Königin Maria Antoinette und die Prinzessin von Lamballe malte. In Lon- 
don machte er sich durch sein im Jahr 1793-1795 gefertigtes Gemälde des brittischen 
Unterh-auses mit 96 Porträten in natürlicher Grösse einen Namen. Eines seiner 
besten Werke ist ein Kniestück von Klopstock. Er war besonders glücklich in Dar- 
stellung von Familienstiicken und im Porträtiren. Sein Colorit ist meist warm und 
die Zeichnung correct. Er starb zu Hamburg im Jahr 1798. 
Literatur. Piorillo, Geschichte der zeichuenden Künste in Großbritannien.  Fiissli, Allgemeillßl 
Kiinstlerlexikon.  
Hickel, JOSGPh, Maler, geboren zu Böhmisch-Lcipa im Jahr 1736 oder 1'734. 
Unter Anleitung seines Vaters fing er schon im 12. Jahre an in Oel zu malen , und 
im 15. Jahre fertigte er ein Altarblatt für die Stadtkirche zu Hirschberg in Böhmen. 
Im 20. Jahre kam er nach Wien, wo er die k. k. Akademie besuchte, und sich rgy. 
züglich auf das Porträtiren legte. Im 30. Jahre überkam er am Hofe daselbst alle 
einschlägige Arbeiten, und im Jahr 1768 schickte ihn die Kaiserin Maria Thercsia 
nach Mailand, Parma und Florenz, um die Bildnisse der dortigen hohen Personen zu 
fertigen. Um diese Zeit nahm ihn die Künstlerakademie in Florenz zu ihrem ordent- 
lichen Mitglied auf. Zurückgekehrt nach Wien malte er den Kaiser Joseph Il. mehrere- 
mal auf's Sprechendste, und wurde desshalb zum k. k. Kammermaler ernannt, auch 
nahm ihn die k. k. Akademie der Künste in Wien zu ihrem Mitglied auf. Sein Colorit 
ist lebhaft und stark, und seine Porträts drücken meist charakteristische Handlungen 
aus. Man zählte mehr als 3000 von ihm gefertigte Bildnisse von Menschen aller 
Klassen. Wir nennen von denselben ausser dem schon erwähnten des Kaisers Joseph. 
das der Kaiserin Maria Theresia, der kaiserlichen Prinzessin Amalia und das der 
Elisabeth von Württemberg, erster Gemahlin Franz 1. Er bediente sich der Initialen 
J H und starb zu Wien im Jahr 1807. 
Literatur. Brnlliot, Dictionnaire den Moncgramnes-  Dill-VI". Allgemeines Künnlerlexikon. 
31419-1811, Josef Garoia don , Maler, geboren um das Jahr 1656 wahrscheinlich in
        

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