Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055208
Herman 
Hermann, Martin. 
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Familie ist sein Urenkel, der gleichfalls Friedrich hiess und im Jahr 1591. zu 
Nördlingen starb.     
Literatur. Brulliot, Dietionndire des Monogrnmmes.  Handschriftlicho Nachrichten.  
Cottafsches Kunstblntt 1335, Nrß. 2; 1846. Nro. 44.  Weyarman n, Neue Nachrichten von Ge- 
lehrten und Künstlern der vormaligen Reichsstadt Ulm. 
Herman, normännischer Bischof zu Salisbury, blühte am Ende des ILJahrhun- 
derts. Er zierte die von ihm selbst geschriebenen Bücher mit ruhmvollen Miniaturen. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der Malerei in Großbritannien. 
Hermann, Johann M. von, Zeichner, Maler und Kupferstichrestaurateur:' Er 
ist der Sohn eines deutschen Edelmanns in Oesterrcich. Im Jahr 1805 wurde er Zög- 
ling der k. k. Akademie zu Wien. Seinem Zwecke der Restauration gemäss ist die 
Art und Weise seiner Zeichnung eine täuschende Nachahmung des Grabstichels, 
Literatur. Ausführliches über ihn gibt das Cottfsche Knnstblutt 1821, Nro. 74. 
Hermann, Joseph, Maler, geboren zu Freiburg im Breisgau im Jahr 1'735. -Er 
wurde gegen den Willen seines Vaters, eines Schusters, nachdem er bereits Philo- 
sophie und ein Jahr lang Theologie studirt hatte, Maler. Zuerst ahmte "er die Maler 
des Mittelalters, Baldung-Grien, Holbein, Abel Stimrner u. s. f. mit vieler 
Geschicklichkeit nach, später nahm er sich Karl Maratti zum Vorbild.- Er malte 
schöne Köpfe und gute Darstellungen von Seestiirmen.   
. Lileralur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlcxikon.  
Hermann, Karl, Maler, geboren in Oppeln. Er war im Jahr 1820 in Rom, WO 
seine Copie der Madonna von Fr an cia im Palaste Borghese Aufsehen erregtef ebenso 
seine Copien nach Raphael, von welchen die Madonna des Hauses Tenpi in der 
Pinakothek zu München aufbewahrt wird. Seine eigenen Historien- und Genrebilder 
kennzeichnen sich durch Innigkeit desiGemüths und eine gewisse Zierlichkeit. Ausser- 
dem war Hermann, der sich in Breslau aufhielt, auch ein sehr guter Porträteur und 
Zeichner. Er ist, wie es scheint, eine Person mit Karl Berrmann, welcher im Jahr 
1845 als Professor in Breslau starb.   
Lilerulur. Conversationslexikon von Meyer.  Cottfsches Kunstb1att1845, Nro. 51. 
Hermann, Karl, Pastellmaler, geboren zu Dillenburg im Herzogthum Nassau im 
Jahr 1800. Er ist Zeichenlehrer am Pädagogium daselbst und bekannt durch seine 
Copien nach Raphael, Correggio, Sassoferrato und andern. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
Hermann, Karl Heinrich, Historienmaler, geboren zu Dresden im Jahr 1802.. 
Er machte dort seine ersten Studien, die er dann zu Düsseldorf unter Cornelius 
fortsetzte. Mit zwei andern Schülern desselben Meisters , 'Götze,nberger und 
Förster, malte er gemeinschaftlich die Theologie in der_ Aula der Universität zu 
Bonn in Fresco. (Vergl. den Artikel Götzenberger in unserem Lexikon.) Später 
begleitete er Cornelius nach München , wo er mehrere Cartons desselben in Fresco 
ausiiihrte, z. B. in der Glyptothek und in der Ludwigskirche, in welch" letzterer die 
Figuren des Lucas und Johannes von ihm gemalt, die Bilder der Auferstehung, der 
Verkündigung und der_ vier Kirchenväter von ihm entworfen und gezeichnet sind. 
Unter seinen eigenen Compositionen ragen am meisten hervor die Fresken nach 
Eschenbachis Parcival im  Königsbau, das Deckengemälde der protestantischen 
Kirche, die Himmelfahrt Christi, voll tiefsinnigerBedeutung, und besonders eines 
der Bilder in den Arkaden des Hofgartens, den Sieg Kaiser Ludwigs des Bayern bei 
Ampfing darstellend. Im Jahr 1844 wurde er nach Berlin berufen, und malte daselbst 
in der neuhergestellten Klosterkirche: die Erzväter, die Propheten, die Evangelisten, 
sowie die Apostel Petrus und Paulus in Fresco. Im Jahr 1854 vollendete er die 
Geschichte des deutschen Volks in 15 grossen Bildern, wobei er strebte, nach Mög- 
lichkeit jeden, Zeitraum in seinem eigenen Costüm und in der Umgebung seiner 
sPeziellen Architekturformen zur Anschauung zu bringen.    
Literatur. Conversationslexikon von Brockhaus.  Cottahches Knnstblntt 1831, Nro.103. 
"vlleutsches Kunstblaxt 1853, Nro. 40 bis 42 und 1854, Nro. 31.   
Hermann, Martin, Baumeister von Augsburg. Er arbeitete um das Jahrl680 
Z1! Wien, wo er sich" durch seine kunstreichen Wassergebäude berühmt machte, 'und 
Starb daselbst im Jahr 1715.     
Liteniur. Fiissli, Allgemeinen Künstlgrlaxlkon. 
Kimm, Künstler-Lexikon. n; 24 
        

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