Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1055062
Heidegger  Heidelotf, Karl Alexander von. 
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Heidegger, Bastian, Goldschmied, Medailleur und Zeichner, geboren zu Zürich "ab 
im Jahr 1520. Er blühte in den Jahren 155e_1559 und erlangte in Wien den Burg 
eines geschickten Künstlers. Zu dem Werke, Kriegsbeschreibung nach alter  
Teutscher Ordnung, lieferte er die Zeichnungen und theils auch den Schnitt. Ermß 
bediente sich beigesetzter Monogramme, welche auch ohne Schneidmesser und Feder 
vorkommen.  
Literatur. Nagler, Die Monogrammisten.  
Heidel, Hermann, Bildhauer und Zeichner von Köln. Er war in München 
Schwanthalers Schüler, lebte im Jahr 1839 in Bonn und ging im Jahr 1842 nach 
Berlin. Seine Umrisse zu Göthe's Iphigenie auf Tauris zeigen tiefes Eindringen in 
den Geist des Gedichts, und seine Statue dieser Priesterin der Diana, welche er im 
Jahr 1832 vollendete, und die im Besitz des Königs von Preussen und in Sanssouci 
aufgestellt ist, gibt das innerste Geiühl einer heroischen Seele verbunden mit antiker 
Behandlung des Kopfes und der Gewandung.  
Literatur. Deutsches Kunstblatt 1852, Nro. 20.  Merlo, Nachrichten von dem Leben und den 
Werken kölnischer Künstler 
Heidelberger, Ernst, k. k. Bildhauer zu Prag und Mitglied der Prager Maler- 
gesellschaft, blühte 1650-1686. In letzterem Jahre fertigte er die prächtige 
Fontäne auf dem Platze der k. k. Burg. 
Literatur. Dlabncz, Allgemeines Künstlerlenikon. 
Heideloif, Alfred, Dekorationsmaler, geboren zu" Weimar im Jahr 1802. Er 
war der Sohn Karls, Hofmalers daselbst, und Zögling des Hofbaumeisters Reiner, 
und bildete sich in Dresden und Paris unter Ciceri und Chatillon weiter aus. 
Seine auf der Bibliothek zu Weimar aufbewahrten Zeichnungen und Skizzen ver- 
ratben viel Compositionsgeist. Er starb schon im Jahr 1826. 
Literatur. Neuer Nekrolog der Deutschen 1826, wo auch sein Bildniss gegeben ist. 
Heideloß, Franz Joseph Ignaz Anton, Bildhauer und Maler, geboren zu Han- 
nover im Jahr 1676. Er arbeitete abwechselnd in Amsterdam, in der Abtei Werden, 
in Heidelberg und Mannheim, lebte 1718-1734 in Köln und siedelte von da nach 
Mainz über, wo er eine vielbesuchte Privatakademie errichtete und im Jahr 1772 starb. 
Literatur. Cunversationslexikon von Meyer. 
Heidelof, Heinrich, Bildhauer, Bruder des Victor Peter, sah seine besten 
Werke durch den Brand des Schlosses zu Saarbrück untergehen und begab sich so- 
dann in nassau-usingsche Dienste. Er verunglückte auf einer Jagd bei Usingen im 
Jahre 1804. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer. 
HeideloE, Joseph, der ältere, Sohn des Franz Joseph Ignaz Anton, starb 
zu Wien als des heiligen römischen Reichs Herold und k. k. Hofwappenmaler. 
Literatur. Couversationslexikon von Meyer. 
HeidelolT, JOSGph, der jüngere, Maler , Sohn Joseph's des älteren, geboren zu 
Mainz. Er war ein Schüler des Direktors Brand in Wien, liess sich daselbst als 
Landschaftsmaler nieder, und wurde im Jahr 1781 Mitglied der dortigen Akademie 
der bildenden Künste- Wir nennen unter seinen Gemälden: eine Aussicht im Prater 
gegen die Vorstadt Landstrasse. 
Literatur. Meusel, Teutsches Künstlerlexikon. 
Heideloü, Karl, Dekorationsmaler, geboren zu Stuttgart im Jahr 1770. Er kam 
durch Empfehlung Schillers im Jahr 1798 nach Weimar, wo er im Jahr 1814 im 
Residenzschlosse verunglückte. 
Literatur. Conversationslexikon von Meyer.  Mensel, Teutsches Künstlerlexikon. 
Heideloü", Karl Alexander von , Baumeister, Maler und Kupferstecher, geboren 
zu Stuttgart im Jahr 1788. Seine Lehrer waren sein Vater Victor Peter, Aloys 
Keim, Gotthardt Müller, Scheffauer, Arzel, Dannecker und Seele. König 
Friedrich betraute ihn mit dem Auftrag, die Trachten seines Landes zu zeichnen, 
welche Gelegenheit er mit glühenden: Eifer ergriilf, um die mittelalterlichen Denk- 
rnaIenWiirttembergS zu erforschen, und die Abbildungen derselben nahm er später 
in seine Ornamentik des Mittelalters und in die Denkmale Schwabens auf, Im Jahr 
1816 folgte er dem Rufe des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg nach Coburg, wo 
' Abgebildet in den D enkmileru der Kunst. Atlas zu Knglers Handb. der Kunstgesch. Tnf. 8 E., F358.
        

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