Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1054860
Hainzelmann , Konrad 
Hall , Peter Adolph. 
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rischen Gemälden nennen wir eine Maria mit dem Kinde, eine Verkündigung der 
Maria, eine heil. Familie, eine Ruhe in Egypten. Er starb, zu Berlin um das 
Jahr 1700. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Huber. Handbuch für Knnstliebhaber. 
Hainzelmann (I-Ieintzelmann), Konrad, Baumeister. Er leitete im Jahr 1429 
den Bau der S. Georgenkirche in Nördlingen, im Jahr 1434 aber war schon Hans 
von Ulm an seiner Stelle. Im Jahr 1439 bewarb er sich vergeblich um die Baliers- 
stelle bei dem Bau der Frauenkirche in Esslingen. Im Jahr 1458 war er Balier am 
Aufbau des Chors der Lorenzkirche in Nürnberg. 
Literatur. Beyschlag, Geschichte der Stadt Nördlingen.  Missivenbuch in Esslingen.  
Nürnbergs Merkwürdigkeiten und Kunstschiitze. 
Halbbutter, Ulrich, Baumeister, vollendete im Jahr 1484 das kühne Gewölbe 
der Kirche S. Matthiä. zu Leisnig. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichuenden Künste. 
Halbig, Johann, Bildhauer, geboren zu Würzburg. Er erhielt seine Ausbildung 
in München, wo er als Professor angestellt ist. Seine Hauptwerke sind das Stand- 
bild Kesslings, das Modellstandbild der Kaiserin Folioitas und das des heil. Gerasimus 
mit dem dankbaren Löwen. Im Jahr 1858 fertigte er das meisterhafte Platendenkmal 
für die Stadt Ansbach. ' 
Literatur. Allgemeine Zeitung 1858 Dezember.  Müller, Uuiversalhandbuch für München. 
Haldenwang, Christian, Kupterstecher, geboren zu Durlach im Jahr 1770. 
Nachdem er die dortige Zeichenschule besucht hatte, vervollkommnete er sich im 
Kupferstechen in der Mechelmschen Anstalt zu Basel. Im Jahr 1796 erhielt er 
einen Ruf nach Dessau aIsDirigent der chalkographischen Gesellschaft und bearbeitete 
für sie die zehn grössten und vorzüglichsten Blätter in Aquatinta. Im Jahr 1803 
wurde er als Hofkupferstecher nach Karlsruhe zurückberufen und arbeitete von da 
an nur mit dem Grabstichel und der Radirnadel, und besonders für das Musee Na- 
poleon herrliche Blätter nach A. Elzheimer, Poussin, Claude und Ruysdael. 
Seine Meisterstiche sind jedoch zwei Blätter nach Ruysdael, Wasserfälle darstel- 
lend in Linienmanier, welche sich in der Gallerie zu Braunschweig befinden. Die 
zweite Platte wurde zwar erst im Jahr 1837 von Schnell vollendet, man hat aber 
beiden stets einen gleichen Rang mit den besten Blättern von Woollet zuerkannt. 
Haldenwang starb, nachdem er sich einen europäischen Ruf erworben, im Bad 
Rippoldsau im Jahr 1831. 
Literatur. Conversationslexikon von Brockhaus.  Deutsches Kunstblatt 1857. 
Helen, Arnoud van, wohnhaft zu Amsterdam, Zeichner und Maler, auch als 
Bossirer und Kupferstecher nicht ungeschickt. Er legte unter dem Titel: Pan 
poäticon Batavum eine Sammlung von Porträts niederländischer Dichter an, die 
später in den Besitz der Leydener Dichter-Gesellschaft kam. Zweihundert dieser 
Porträts sind von ihm. Zu seinen schönsten Bildnissen gehören die des Jan van 
Huysum, Isaak Moucheron, Gerhard de Lairesse. Er lat-inisirte zuweilen seinen 
Namen, indem Halen den Seeadler bedeutet und setzte seinen Werken bei: Aquila 
fecit, oder Aquila sculpsit, aber auch die Initalen: A. V. H. und A. v. H. Er Starb 
im Jahr 1732.  
Literatur. Immerzeel, de Levens en Werken der Holland. en Vlaam. Knnstschilders n. s. w.  
Nagler, Die MonogrammiSfell- 
Hall, Schmelz- und Miniaturmaler aus Schweden, war Mitglied der königl. Aka- 
demie zu Stockholm und wurde 1769 zum Maler der französischen Prinzen ernannt. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlelikon. 
Hall, John, Kupferstecher, geboren in England um das Jahr 1740- El" WllS-Ste 
sowohl Bildnisse als Historien sehr geschickt zu behandeln. Seine vorziiglißhsten 
Arbeiten sind: die Schlacht de la Boyne und William Penn, der mit den Indianern 
unterhandelt, beide nach West. Seine Blüthezeit fällt um das Jahr 1770. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Huber, Handbuch für Knnstliebhaber. 
Hall, Peter Adolph, Miniaturmaler, geboren zu Boras in Schweden im Jahr 1739, 
Er war der Sohn eines Kaufmanns und studirte zu Upsala und Greifswald. Nachdem 
er absolvirt hatte, widmete er sich der Malerei und hatte die deutschen Maler Eck- 
hard und Reichard zu Lehrern. Er malte das Bild des damaligen Kronprinzen
        

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