Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1054737
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Guillebaud 
Guillo. 
der Zeichnung von Franco; den Randstein eines Brunnens in dem Hof des Palastes 
Cornaro zu Venedig nach einer Photographie; Sculpturen der Kathedrale zu Worms. 
Literatur. Catalogue de Yexposition des beaux arts. Paris 1855. 
Guillebaud, Maler, Sohn des B. Guillebaud, der um 1700 als Porträtmaler in 
Genf lebte. malte um 1765 vortreffliche Bildnisse in Pastellfarben. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstler-lenken. 
Gllillelmlls, Maler, fertigte im Jahr 1138 im Dome von Sarzana ein Cruciüx in 
byzantinisirender Art und mit kleinen iigurenreichen Standbildern. 
Literatur. Kugler, Handbuch der Kunstgeschichte dritte Auflage.  
Guillemar, k. k. Obergraveur in Prag. Er verfertigrote im Jahr 1804 zwei Schau- 
münzen auf den Kaiser und Erzherzog Karl. Er war vielleicht ein Sohn des Guille- 
mard, welcher im Jahr 1755 eine schöne Medaille auf Marie Antoinette, vermählte 
Dauphine, schnitt. 
Literatur. Fiissli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Guillemard , Sophie , Malerin, geboren zu Paris im Jahr 1780. Sie ist eine 
Schülerin von Regnault, und machte sich seit 1802 durch historische Gemälde 
bekannt, z. B. Alcibiades und Glycerion , Joseph und Potiphars Frau. Sie malte auch 
Bildnisse und Genrebilder. 
Guillemin, Alexandra Marie, Maler, geboren zu Paris im Jahr 1817. E1- ist 
ein Schüler von Gro s und erhielt im Jahr 1841 die Medaille dritter Klasse , im Jahr 
1845 die zweiter Klasse. Im Jahr 1840 brachte er zur Ausstellung: den ersten 
Erfolg; Jäger und Milchfrau; im Jahr 1844: Gott und der König; die Blauen sind 
Literatur. C onvers atiouslexikon von Meyer.  Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste.  
Fü ss li, Allgemeines Künstlerlexikon. 
da! eine Episode aus dem Krieg der Vendee; die Berathschlagung; der alte Ma- 
trose; im Jahr 1845: der Geizige; das Bibellesen; der Bilderhändler; der Palmtag; 
die kleine Verfrorene (Frileuse) ; im Jahr 1849: Milton; eine Stunde Freiheit; 
im Jahr 1852: der Empiriker; die Jungfrau; nach der Mahlzeit; im Jahr 1855: der 
Schätzesammler. Correcte Zeichnung, nnablässiges Studium der Natur und brillan- 
tes Colorit empfehlen die Werke dieses Künstlers. 
Literatur. Gatalogue de Pexposition des heaux arts. Paris 1855.  Deutsches Kunst- 
blutt 185i, 1852, 1853.  Nouvelle Biographiqgenerale. 
Guillemot, Alexandra Charles, Maler, wurde geboren zu Paris im Jahr 1787. 
Er war ein Schüler Davids und erhielt im Jahr 1808 den ersten grossen Preis für 
das Stück: Philipp , Arzt des Antiochus , entdeckt die Ursache seiner Krankheit in 
dessen Liebe zu Stratonice. Im Jahr 1819 wurde ihm nach seiner Rückkehr von Rom 
die Medaille erster Klasse für sein grossartiges Werk, Jesus weckt den Sohn der 
Wittwe zu Nain von den Todten auf, zu Theil. Das Gemälde , der Tod des Hippolyt, 
wurde im Palais Luxembourg aufgestellt. Seine letzte werthvolle Arbeit, die sich 
noch manchen andern anreiht, ist vom Jahr 1829 und hat zum Gegenstand die Steini- 
gung des Stephanus. Er starb zu Paris im Jahr 1831. 
Literatur. Nollvelle Biographie generale. 
Guillen, ein spanischer Bildhauer. Er arbeitete zuerst (1537) an dcr Kathedrale 
zu Toledo und ging dann nach Sevilla, wo er 1548 die Thüren und Schränke in der 
sacristia mayor des Domes in Holz schnitzte. Die Thüren bilden ein Stück Archi- 
tektur mit S. Leandro und S. Isidoro auf der einen, S. Justa und S. Rufina auf der 
andern Seite in halberhabener Arbeit. Die beiden Schränke haben ein Säulenmittel- 
stück, der eine mit den vier Evangelisten, der andere mit den vier Doktoren der 
Kirche in Relief; zwischen den Säulen stehen bei beiden Statuen von Propheten. 
Diese Prachtstücke der Sculptur fesseln die Aufmerksamkeit aller Fremden in hohem 
Grade. Guillen folgte der Richtung des Michelangelo im Allgemeinen, verband 
aber damit das Studium der Antike , das ihn in gewissen Schranken zurückhie1g_ 
Literatur. Bermudez, Dicciouario historico de log ms illustres professores de lag bellss was es 
Espafia.  Passavant im deutschen Kunstblatt 1853.  
Guillen, Pedro, Maler, geboren zu Sevilla. Er war ein Schüler des Salvador 
delllanes und hinterliess mehrere sowohl durch Zeichnung als durch Colorit be- 
achtenswerthe Arbeiten. Er starb zu Sevilla. im Jahr 1793. 
Literatur. Nouvelle Biographie genärala. 
9111110, Vicente, Maler, geboren zu Alcula de Gibert um das Jahr 1660. Sein
        

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