Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1054677
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Guarrini, Rocco 
Guevara, Don Juan Nina de. 
heil. Augustin die Begegnung des heil. Joachim mit der heil. Anna, und die Darstel- 
lung der heil. Jungfrau im Tempel. Die Kirche der Heiligen Quirico und Giuletta 
in derselben Stadt, sowie die des heil Franciscus in Mailand besitzen gleichfalls 
Werke von ihm. Auch gehört diesem hervorragenden Künstler die Fabel von Her- 
kules Tode im Theatrum publicum an. Er starb im Jahr 1793. 
hiterutur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon.  Nouvelle Biographie genärßle- 
Guerrini, E0000, ein vorzüglicher Civil- und Kriegsbaumeister, im Jahr 1525 in 
Marradi geboren. Er hielt sich um 1560 in Frankreich auf, wo er während des 
damaligen Kriegs sehr sinnreiche Werke verfertigte. In der Folge trat er in die 
Dienste verschiedener deutschen Fürsten und war unter dem Namen eines Grafen von 
Lynar bekannt. 1578 kam er nach Kurbrandenburg und bekleidete dort die Stellen 
eines Raths, Generals und oberst-en Artillerie-Munitiom, Zeug- und Baumeisters. 
Er starb zu Spandau im Jahr 1596. 
Literatur. Füssli, Allgemeines Künstlerlexikon. 
Guespiere, Pierre Louis Philippe de 1a, Baumeister, aus Frankreich. Er kam 
mit dem Titel Major im Jahr 1752 an die Stelle Retti's beim Bau des neuen Schlosses 
in Stuttgart, und änderte Vieles an dem ursprünglichen Plane, besonders in Rück- 
sicht auf den von ihm allein erbauten linken Flügel desselben. Er baute auch das 
Lustschloss Monrepos bei Ludwigsburg. Man hat von ihm einen Recueil d'architecture. 
Literatur. Von Gcmmingen, Heinrich Schickard.  Piaff, Geschichte der Stadt Stuttgart. 
Güet, Charlemagne Oscar, Maler, geboren zu Meaux im Jahr 1802. Seine 
Lehrer waren Hersent und Horace Vernet. Er weiss das Natürliche mit der 
Grazie, und Tiefe des Gefühls mit der Glut der Begeisterung glücklich zu verbinden. 
Für seine Ausstellungen im Jahr 1822: un Corps de garde de cuirassiers de la garde, 
une Salle de police de dragons, un Petit Joueur d'orgue erhielt er die goldene Me- 
daille, für seine Ausstellungen im Jahr 1831: Danse de Montagnards, Louis XIII. et 
Mademoiselle de la Fayette, le Cacolet die goldene Medaille zweiter Klasse , für die 
Ausstellungen im Jahr 1839; la Conversation a la Fontaine, Costume bearnais, le 
Convalescent amateur de musique, une Scene d'inondation, une liiadeleine die goldene 
Medaille erster Klasse, für seine Ausstellungen im Jahr 1846: le Bonheur de 1a 
Familie, la Siest.e, la Financee d'Abydos, PAmphore den Orden der Ehrenlegion. 
Seit dieser Zeit fertigte er les Plaisirs de rnos, la Jeune Mere abandonnec, welche 
beiden Stücke der kaiserlichen Familie in Russland gehören , drei anmuthige Frauen- 
köpfe, welche im Kabinet des Königs von Holland sich beiinden, und une Virginia 
au bain für den Obersthofmeister des Kaisers. Diese Arbeiten empfehlen sich durch 
grosse Lieblichkeit des Pinsels und gute Anordnung des Helldunkels. Auch ist auf 
dem Lustschloss Rosenstein bei Stuttgart von demselben Künstler ein anziehendes 
Bild, ein Berner Landmädchen mit einer Rose zu sehen. Ausser diesen Gemälden 
gibt es noch viele andere von seiner Hand. 
Literatur. Nouvelle Biograplliß generale. 
Guevara, D011 Felipe Ladron y, Maler, geboren zu Madrid um das Jahr 1510- 
Sein Vater Don Jaime de Guevara y Onate bekleidete neben -andem hüllen 
Stellen die eines Gesandten Karls V. in Frankreich. Mit diesem Fürsten begab er 
sich 1530 nach Bologna, als derselbe von Papst Clemens VII. gekrönt wurde, und 
erhielt von dem Kaiser den Orden von S. Jago. Insbesondere aber machte er hier 
die Bekanntschaft von Titian, was zu seiner Vervollkommnung wesentlich beitrug. 
Einige seiner Arbeiten sieht man noch in den grossen Gallerien von Spanien. Im 
Jahr 1535 begleitete er genannten Kaiser in dem Feldzug wider Tunis und focht sehr 
tapfer mit. Er las vorzüglich den Plinius und hinterliess einen treiflichen Cornmentar 
über die Malerei, welchen Don Antonio Perez im Jahr 1788 veröffentlichte. Er starb 
zu Madrid im Jahr 1563. 
Literatur. Fiorillo, Geschichte der zeichnenden Künste.  NOEVQUQ Bloßrßlßhie gönärßlß- 
Guevara, Don Juan Nino de, Maler, geboren im Jahr 1632. Er stammte aus 
einer armen, aber sehr berühmten Familie und widmete sich Anfangs den Wissen- 
schaften in Malaga. Durch besonderen Hang getrieben besuchte er aber dort die 
Malerschule des D. Miguel Manrique, eines Schülers von Rubens. 1645 begab 
er sich nach Madrid, und blieb in der Schule deS AIOIISU Cano bis zum Jahr 1643.
        

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