Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1053621
Gilbert , J. G. 
Gillig. 
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bildete. Die grosse Pariser Kunstausstellung im Jahr 1855 zeigte von ihm ein sehr 
schön gezeichnetes Porträt. Auch hatte er daselbst mehrere hübsche Lithographien 
nach historischen Gemälden und Genrebildern, nach Lugardon, Diaz, Tr-ayer, 
Ed. Frere und Antigna ausgestellt. 
Gilbert, J. G. , ein treiflicher englischer Historien- und Genremaler, von dem wir 
aber nur ein Bild angeführt finden, das 1844 auf der Ausstellung zu London zu sehen 
war. Es stellte drei Mädchen am Brunnen dar, und wusste trotz dem an sich unbe- 
deutenden Gegenstand wegen der in demselben herrschenden anspruchlosen Natur- 
wahrheit in der Darstellung, der Wahl und dem Maass, der Tiefe und Sättigung, 
der Klarheit und Energie der Farbe die Seele des Beschauers mächtig zu ergreifen. 
Gilbert, P., ein Marinemaler aus Brest, der sich vorzugsweise der Darstellung 
von Seeschlachten widmet. In allen seinen Bildern, von denen wir 1837 mehrere 
auf dem Pariser Salon sahen, herrscht Leben und Bewegung und eine grosse Klar- 
heit der Farbe. 
Gildemeister, K., ein deutscher Architekt, der sich durch die Erbauung des 
Newyorker Industriepalastes (im Jahr 1852) einen sehr geachteten Namen erworben. 
Früher, im Jahr 1848, gab er ein sehr schönes von ihm gezeichnetes und litho- 
graphirtes Blatt, das Rathhaus in Bremen, heraus, an dem man besonders die genaue 
Sachkenntniss der Darstellung, verbunden mit steter Rücksichtnahme auf die er- 
forderliche malerische Wirkung, rühmte. 
Giles, Henry, ein englischer Glasmaler aus York, der, nachdem die Kunst der 
Glasmalerei in England lange Zeit vernachlässigt worden, sich zuerst wieder hervor- 
that und eine Schule gründete. Er vollendete das grosse Fenster in der Kapelle des 
University College zu Oxford, mit einer Darstellung der Geburt Christi nach der 
Composition Raphaels zu der bekannten Tapete, im Jahr 1687 Da die Farben 
aber nicht eingebrannt sind, so fallen sie nach und nach ab. Man trifft in dem 
Oxforder College auch noch andere gemalte Fenster dieses Künstlers, worunter 
mehrere mit der Jahrszahl 1640. 
Gilibert, P. , ein treiflicher französischer Thiermaler der Gegenwart aus Bagniere, 
der namentlich Schafe ganz ausgezeichnet naturwahr darzustellen weiss. 
Gilio, Carlo, ein Architekturmaler aus Mailand, der sich durch seine Bilder, die 
seit 1835 auf den verschiedenen Kunstausstellungen erschienen, einen sehrgeach- 
teten Namen erworben. Wir kennen von ihm eine Ansicht des Mailänder Doms 
(1835) und eine Ansicht der Kirche S. Maria della Salute in Venedig (1839), Werke, 
die ganz vortrefflich durchgeführt sind. 
Gillemans , Jan Pieter, ein guter Blumen- und Früchtemaler , der um's Jahr 1672 
zu Antwerpen zur Welt kam und in kleineren Bildern ein hübsches Talent und sorg- 
liche Ausführung an den Tag legte. 
Giller , H. W., ein jetzt lebender englischer Kupfer- und Stahlstecher undjvorzüg- 
licher Arbeiter in Mezzotinto , von dem wir verschiedene sehr zart vollendete Blätter 
kennen: Richard Löwenherz und Saladin in der Schlacht von Ascalon, nach A. Cooper 
(1831); Highland hospitallty, nach Lewis (1836); Richard III. und Richmond in 
der Schlacht von Bosworth, nach Cooper; den Kampf um die Standarte bei Marston 
Moor, nach Cooper; das Lieblingspferd des Prinzen Georg von Cambridge, nach 
Edwin Landseer (1842).   
Gilles, J. 13., ein verdienter Bildhauer aus Antwerpen, der im Jahr 1'771 starb, 
von dem wir aber nur die Haupttugenden in marmornen Standbildern und einige 
Apostelstatuen in der St. Peterskirche zu Gent angeführt finden.  
Gilli, Al., ein sehr geachteter Bildhauer zu Berlin, von dem wir 1852 auf der 
dortigen Kunstausstellung eine bacchische Jünglingsgestalt ausgestellt finden, die 
als eine Arbeit voll schöner Studien, gßSlllld ilnd frisch, dabei Voll edlem Stylgefühl 
durchdrungen , gerühmt wurde. 
Gillig, 11., ein Maler, der in der letzten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Holland 
lebte und auch verschiedene Blätter in SchwarzkllnSt albeitete, unter denen be- 
sonders eines: Gerardus de Vries (1685) hervorgehoben wird.
        

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