Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1053262
Geläe , Frangois Antoine 
Galle. 
175 
ein Sonnenuntergang am Meere; die Grotte der Egeria; im Louvre zu Paris: ein 
Hafen bei Sonnenaufgang; das Campo Vaccino zu Rom; das ländliche Fest; ein 
Seehafen bei untergehender Sonne; Kleopatra schifft sich nach Tarsus ein; David 
wird von Samuel gesalbt. Ulysses gibt die Chrisäis ihrem Vater Wieder; ein See- 
hafen, auf welchem die Sonne durch Nebel verschleiert erscheint; ein Hafen; eine 
Marine; eine Landschaft, mit einem Hirten mit zwei Kühen und zwei Ziegen stafürt; 
eine Abendlandschaft, mit einer Frau , die zwei Kühe und Ziegen vor sich hertreibt; 
eine Sumpfgegend; ein Seehafen, mit Matrosen staffirt, die einen Waarenballen in 
eine Barke schaden; die Belagerung von Rochelle; die Eroberung von Le Pas de 
Suze; in der Eremitage zu St. Petersburg: Jesus mit den beiden Jüngern auf dem 
Weg nach Emmaus; einSeehafen; eine Mondlandschaft; der junge Tobias erlegt 
den Fisch; zu Rom, im Pal. Doria: das berühmte Bild; die Mühle; der Tempel 
Apollds; eine Ruhe auf der Flucht; im Pal. Sciarra: Reiter an einem Hafen; die 
Flucht nach Aegypten; im Pal. Barberini: eine kleine Landschaft; im Pal. Rospi- 
gliosi: der Tempel der Venus; in der Sammlung des Fürsten Esterhazy zu Wien: 
ein Seehafen bei Sonnenaufgang; eine Landschaft mit grossen Bäumen; eine Land- 
schaft, zur Rechten eine grosse Felsenparthie; eine Abendlandschaft; eine Land- 
schaft mit einer Mühle. 
Ein grosserlTheil dieser Bilder ist in dem Liber veritatis bezeichnet, also von 
unbezweifelter Aechtheit; viele derselben wurden zum Theil meisterlich gestochen. 
Zeichnungen von Claude findet man unter Anderem im brittischen Museum zu London, 
woselbst man einen Band mit 222 Blättern zeigt; auch die Bibliothek zu Epinal  
verwahrt drei Bände mit treifliclien Zeichnungen des Meisters. 
Claude Lorrain radirte selbst mit einer leichten und geistreichen Nadel mehrere 
Blätter in Kupfer. Die Ausführung ist zwar etwas trocken und der Baumschlag hat 
etwas Schweres, allein man ündet in ihnen eine gute Anordnung und Zusammen- 
stellung. Sie sind äusserst selten. Das genaueste und vollständigste Verzeichuiss 
von 42 Blättern, die man bis jetzt kennt, gibt Dumesnil. Die besten darunter sind: 
die Ansicht des Cainpo Vaccino (1636); die Entführung der Europa (1634); der 
Hafenplatz mit dem grossen Thurme bei untergehender Sonne; die Flucht nach 
Aegypten; der Hirt und die Hirtin in einer Landschaft; das tanzende Hirtenpaar 
am Wasser; ein Sonnenuntergang mit zwei Männern im Vorgrunde, welche Bohlen 
auf einander legen; der Sturm auf dem Meere (1630); der mit seiner Heerde vom 
Sturm überraschte Hirte (1651); der Ochsenhirt unter dem Baume (1636); das 
tanzende Hirtenpaar am Wasser; der Seehafen mit einem Leuchtthurme im Hinter- 
gründe; MeTkur und Argus (1662); die drei Tänzer unter den Bäumen; die drei 
Ziegen; die vier Ziegen; die Räuber (1633); der die Schalmei blasende Ziegenhirte. 
Literatur. Kugler, Handbuch der Geschichte der Malerei.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in 
England.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in Frankreich.  Burckhardt, Der Cicerone.  
Passavant, Kunstreise durch England und Belgien.  Robert Dumesnil, Le peintra gravenr 
frnngais Paris 1835-1345- 
Gelee, Frangois Antoine i ein Kupferstecher zu Paris , woselbst er 1796 gebßren 
wurde und sich unter Giraudet und Pauquet ausbildete. Zu seinen Sßhöllsfßll 
Blättern zählt man: Daplmis und Cloe, nach Hersent (1824); Le Berge? de Vir- 
gile, nach Boisselier (1822). und Venus mit den Tauben, nach Lambert; die 
Rache verfolgt das Verbrechen. nach Prudhon. 
Gelee , Jean , der Bruder des Claude Gelee, war ein Formschneider , der seine 
Kunst zu Freiburg im Brcisgall allsübte.  
Gelissen, M. In; ein Landschaftsmaler aus Brüssel, von dem man seit 1818 auf 
den verschiedenen Kunstausstellungen Bilder sieht, die allgemeine Anerkennung 
fanden. Das königl. Museum zu Brüssel besitzt von ihm eine schöne Landschaft, 
Arkadien darstellend. 
Gelle, Johann, ein geschickter, obgleich wenig bekannter kölnischer Kupfer- 
stecher aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, der aber nur in seinen jüngeren 
Jahren in Köln gearbeitet und sich später in den Niederlanden niedergelassen zu 
haben scheint. Man kennt von ihm: drei Blätter aus der Geschichte des verlorenen
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.