Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1052589
Fraucken, Jeronimus, der Jüngere 
Franco , Alfonqo. 
1,07 
Jeronimus Francken soll seine Bilder zuweilen mit nebenstehendem Monogramm _ 
bezeichnet haben.  
Frßllßken, Jeronimus, genannt der Jüngere, der Sohn von Fr angois Fr ancken, 
dem Aeltere n, gest. 1623, war ein geschickter Bildnissmaler. Er bildete sich haupt- 
sächlich bei seinem Oheim Ambrosius, dem Aelteren, bei dem er 1605 als Lehr- 
ling eingeschrieben wurde. 
Francken, Jeronimus, trat 1637 zu Christoffel van der Lanen in die Lehre. 
Francken, Johannes, von den Italienern Franco genannt, ein Maler. de? 1512 
Zu Jacob van Utrecht in die Lehre kam, sich aber bald nach Italien begab, wo 
er sich 1550 in Neapel niederliess. In der Franciscanerkirche daselbst sieht man 
von ihm noch: eine Anbetung der Weisen (bezeichnet Giov. Franco d'Anversa. 
P. A" 1556), ein Bild, das in der Zeichnung an Fr. Floris erinnert, aber breiter 
behandelt und klarer in den Tönen ist. 
Francken, Isaak, ein Maler, der 1608 zu einem Jan Francken in die Lehre kam. 
Fra-ncken, Laurens, Maler, ein Neffe und Schüler seines Oheims, Gabriel 
Francken, zu dem er 1623 in die Lehre kam, malte Historien und Landschaften, 
Welch letztere besonders geriihmt werden. 
Francken, Maximiliaan, der Bruder des Laurens Francken, war ebenfalls 
Maler, man weiss indessen nur von ihm, dass er 1651 gestorben. 
Francken, Nicolaas, Maler, geb. zu Herenthals 1520 oder 1525, gest. 1596, 
War der Vater des Jeronimus, Ambrosius und Frangois Francken des Aelte- 
ren. Er soll ein Schüler von Franz Floris gewesen sein. 
Francken, Paul, Maler, wurde im Jahr 1561 als Meister in die S. Lucasbrüder- 
Schaft- zu Antwerpen aufgenommen. 
Francken, Paul von, Maler, geboren zu Godesberg am Rhein, studirte die Kunst 
zu Düsseldorf, Dresden, Antwerpen und Brüssel, und kam 1852 nach Mitau, WG 
er mehrere Genrebilder und Landschaften malte , die sich besonders durch die schöne 
klare Farbe auszeichneten, und die auf der Ausstellung zu Riga 1853 grossen Bei- 
fall fanden. Im Herbst 1853 wandte er sich mit seiner Frau Helene, geb. Köber, 
welche Bildnisse malt, über Petersburg und Moskau nach Tiflis in Grusien, woselbst 
er gegenwärtig noch verweilt. 
Francken, Sebastiaan, Maler, geb. zu Antwerpen 1575, gest. daselbst 1636, 
war der dritte Sohn und Schüler von Franguis Francken, dem Aelteren, bildete 
sich aber später bei van Noort weiter aus, und wurde schon 1601 in die Meister- 
schaft seiner Vaterstadt aufgenommen. Er arbeitete in demselben Geschmack wie 
alle anderen Francken und führte grosse und kleinere Bilder aus, von denen die letz- 
teren, bestehend in Schlachten, Landschaften mit Figuren und Thieren, Tanzparthierl 
oder Gesellschaftsstücken am meisten gesucht sind. Er staiiirte viele Gemälde von 
Pieter Neefs, Momper und anderen Zeitgenossen mit Figuren, arbeitete auch 
öfters gemeinschaftlich mit Seinem Sohne Jan Baptist, und Vater und Sohn wussten r. 
Sich so gut in einander zu schicken, dass man überall in diesen, von beiden gemeinsam 
ausgeführten Bildern nur eine und dieselbe Hand erkennen kann. 
Das Bildniss des Künstlers wurde von van Dyck gemalt und von HvlldillS 
mit der Unterschrift: Sebastianus Francken junior, humanarum figurarum 
Illinorum pictor gestochen. Uebrigens soll Francken selbst auch in KllPfer radnt 
haben. In der Dresdner Gallerie sieht man von ihm: eine Versuchung des h. Anto- 
11m5, und in der Gallerie des Bßlvedere Zu Wien: das Innere der ehemaligen Jesuit-en- 
kirche zu Antwerpen und Söldner, welche einen Reisewagen plündern. 
Francken, Thomas, ein Maler, der in den Registern der St. Lucasbrüderschaft 
zu Antwerpen als Meister vorkommt. 
Franckenberg, Johann von, war einer der Dombaumeister zu Köln, der 1469 
auf COIITEÖ Kuyn folgte, 
Franco, Alfonso , Maler zu Messina, geb. 1466, gest. 1524, war ein Schüler von 
Jacopello d'Antonig_ Man lghte die Natürlichkeit seiner Darstellungen, die 
Correkte Zeichnung und den lebendigen Ausdruck. in S. Francesco di Paolo zu
        

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