Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
F - L
Person:
Müller, Friedrich Klunzinger, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051288
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1051524
FI 
FabbIO, Pippo (161, ein Bildhauer, der zu Jacopo Sansovino in die Schule ging 
und aus dem nach Vasari etwas Tüchtiges hätte werden können, wenn er nicht sehr 
jung im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts gestorben wäre. 
Faber du Faur, von, königl. Württembergischer Artillerieoberst, gest. 1857, ein 
vortreifliclier Offizier, der sich durch seine geistvollen Compositionen auch als Künstler 
einen verdienten Namen erworben. Besonders interessant sind seine: "Blätter aus 
meinem Portefeuille im Laufe des Feldzugs von 1812" (Stuttgart, 1831  in 
denen er seine Anschauungen und Erlebnisse, nach an Ort und Stelle gemachten En-t- 
Würfen , auf wahrhaft geniale Weise schildert. Es macht sich darin eine tiefe Beob- 
auhtung-sgabe und grossartige Auffassungsweise geltend, der nur hin und wieder eine 
grössere künstlerische Durchbildung zu wünschen wäre. 
Faber, Frödenc Theodore, Genre- und Landschaftsmaler, geb.'l782 zu Brüssel, 
war anfänglich ein Schüler seines Vaters, kam aber schon in seinem 17. Jahre zu 
Ommeg-anck _in Antwerpen in die Lehre, und machte unter dessen Leitung tüchtige 
Fortschritte. In seine Vaterstadt zurückgekehrt, gründete er daselbst- eine Porzellan- 
fabrik, vernachlässigte  aber darüber die Kunst durchaus nicht. Er malte Land- 
Schafßen und Scenen aus dem Volksleben in Oel und auf Porzellan, radirt-e indessen 
auch eine Folge von 36 Blättern nach Ommeganck, de Roy, van Assche 
und nach eigenen Zeichnungen.  
Faber, J. , ein derzeit zu Hamburg lebender Landschaftsmaler, der sich namentlich 
in Italien bildete und durch treflliche Bilder, meistens italienischen Gegenden ent- 
ngmmen, auszeichnete. 
Faber, Johann , der Vater, Zeichner und einer der ersten Arbeiter in Schwarz- 
kunst, geb. zu Haag um 1560, geSt. zu London 1721. Seine besten Blätter sind: 
die Bildnisse der Herzogin 1'011 Grafton und des J. Wallis, beide nach Kneller, des 
Humphrey Lloyd (1717) und des Thomas Gresharn (1714). 
Faber, Johann, der Sohn, Zeichner und Arbeiter in Schwarzkunst, geb. 1684 
in Holland, gest. in London 1755, war ein Schüler des Vorigen (seines Vaters) und 
des J. van der Bßllßk, und galt seiner Zeit für einen der besten Meister in seinem 
Fach. Die treiflichsten Blätter von. ihm sind: die Bildnisse des Edmundus Halleius, 
nach Murray (1722)_4 ellles jungen die Cyther spielenden Mannes, nach F. Hals 
(1754), und des Ignatlvyhoyola, nach Tizian (1756). 
Faber, Johann Ludwig, ein Glasmaler zu Nürnberg, der ein Schüler Georg 
G u tt e n b e r g e r 's War und gegen Ende des 17 Jahrhunderts blühte. 
Faber , Johann ThGOÖOTv l-lä-ndschaftsmaler zu Dresden, geb. 1772 , bildete sich 
unter Klengel und malte viele mit freier Phantasie aufgefasste und zierlich aus- 
geführte Bilde?- 
Faber, Karl Friedrich Traugßtt, Landschaftsmaler, Mitglied der Akademie zu 
Dresden, woselbst er 1788 geboren wurde, bildete sich unter Klengel und eneichte 
in der Darstellung lieblicher Naturscenen eine ziemliche Meisterschaft. Seine Land- 
schaften, von denen eine grosse Anzahl Ansichten der Umgebung seiner Vaterstadt 
sind, Zeichnen Sich durch angenehmes Colorit und sorgfältige Ausführung aus.  
Müller, Kiinstlerlexikon. n. 1
        

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