Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1041536
Guidobaldo von Montefeltre, Herzogs von Urbino, von edelstcr Auffassung und tiefem 
Goldton in der Liverpool Institution; das Porträt des italienischen Dichters Berni, 
von glühender Farbe in der Bildersammlung zu Corshamhouse; der von einer Biene" 
gestochene Cupido, seinen Schmerz der in einer Landschaft sitzenden Venus klagend, 
im Besitz des Sir J. Pringle Bart zu Manchester; ferner: das Bildniss des Gaston de Foix, 
vom Grafen von Carlisle, Milon und Croton, vom Grafen Darnley, das Porträt des 
Pico della Mirandola, von Justina Lawrence, und das des Pordenone, von Mr. Herbitt, 
aus der ehemaligen Gallerie Orleans erkauft; endlich eine, aus der Sammlung des 
Cardinals Fesch nach England verkaufte Anbetung der Hirten; zu Erfurt im Privat- 
besitz: eine Judith; zu Florenz, in der Gallerie Pitti: das sogenannt-e Concert 
(angeblich die Bildnisse Luthers, Calvins und der Katharina von Bora, von Gior- 
gione im Auftrag eines Edelmanns, Namens Paolo del Sera, nach einem Gemälde 
dieser Personen ausgeführt und auf solche Weise zusammengestellt); eine von einem 
Satyr verfolgte Nymphe, von grosser unbefangener Schönheit; die Findung Mosis, 
in der Form eines Frieses dargestellt; in der Gallerie der Uiüzien: das Bildniss eines 
Malteserritters, nebst einer andern Figur, und mehrere kleinere Bilder, wahrschein- 
lich aus der frühern Zeit des Meisters; eine Anbetung der Könige; Salomoifs Fr- 
theil und eine Scene aus dem Leben des Moses; eine sogenannte heilige Unterredung, 
auf originell novellistische Weise behandelt; zu Frankfurt im Städelschen Institut : 
Giorgiones eigenes Porträt; zu London, in der Solly'schen Sammlung: Maria unter 
einem Baldachin mit vier Heiligen und drei musicirenden Engeln in einer Land- 
schaft, eines seiner ausgezeichnetsten Andachtsbilder, von jenem, dem Giorgione so 
ganz eigenen, schwermüthiggrossartigen Ernst in Charakter und Ausdruck, jener 
Freiheit der Motive, Fülle der Formen und Breite der Gewandmassen und der Aus- 
führung (stammt aus dem Hause Soranzo, dessen Aussenseite Giorgione mit Fresken 
schmückte); in der Nationalgallerie: der Tod des Petrus (dessen Aechtheit aber be- 
zweifelt wird), und ein Musiklehrer, der einen Knaben im Singen unterweist; in 
der Sammlung Ashburton: ein schönes Mädchen, welches die Hand auf die Schulter 
ihres Geliebten legt; in der Sammlung des Devonshirehouse: ein männliches Porträt; 
bei Nlr. Tvoodborn: eine Madonna. mit dem Kinde und Joseph, vor ihr kniet der Ritter 
Tuzio Costanza, hinter ihm ein Diener, der das Pferd hält, das bereit ist, ihn nach 
dem gelobten Lande zu tragen; in der Sammlung des Dichters Rogers: ein junger 
Ritter von meisterlicher Behandlung; zu Madrid, im königl. Museum: Maria mit 
dem Kinde, der heil. Brigitta und dem heil. Georg (wird neuerdings dem Palma 
vecchio zugeeignet); zu Mailand, in der Gemäldesammlung der Brera: die Fin- 
dung Mosis, eines der bedeutendsten Meisterwerke Giorgionds, in welchem der bib- 
lische Vorgang, in dem reichen venet-ianischen Costum der damaligen Zeit in Scene 
gesetzt, den Inhalt einer Darstellung bildet, in der sich alle höchste Erdenpracht 
und Lust vereinigt ündet; zu München, in der Pinakothek: Giorgione's eigenes 
Porträt, ein Kopf voll Leidenschaft-lichkeit und eigenthümlicher Melancholie im 
dunkelglühenden Auge, und eine Vanitas; in der Leuchtenberg'scl1en Gallerie: eine  
mit dem Kinde unter einem Lorbeerbaum sitzende Madonnak); zu Paris, im Louvre: 
eine heil. Familie mit S. Sebastian und S. Katharina und den Donatoren, in einer 
hochpoetischen Landschaft, aus der mittleren Zeit des Meisters; Salome empfängt 
von einem Henker das Haupt Johannis (gest. von Resmon) und das Porträt des be- 
Tüllmten Gaston de Foix, Herzogs 1'011 Nellwurs (im Harniseh und durch Beifügung 
mehrerer SPle-gel von verschiedenen Seiten sich darstellend); ein anderes Bild voll 
glühenden Lebens und edler Sinnlichkeit, zwei nackte Weiber, deren eine die Flöte 
m der Hand hält, Während die andere aus einem Gefäss Wasser in ein steinernes 
Behältniss giesst, mit zwei in dem Zeitkostiim gekleideten Männern in einer Land- 
Schaft fltlend (gest. v. Hölzel und von Nie. Dupuy) , wird neuerdings dem Palma 
vecchio zugeschrieben; zu Rom, in der Gällerie Borghese: David mit dem Haupte 
des Gßllütll; 1m Pal. Rospigliosi: zwei Liebende (nach Förster); zu Stuttgart, in 
der Ganerlß des Museums der bildenden Künste: die drei Grazien, Saul und David 
l Abgebildet in den Denkmälern der Kunst. Atlas zu Kuglers Handb. der Kunstgesch. Taf. 80, Fig. 6.
        

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