Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1041434
Baily 
Baldovinctti 
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A. Carracci; den eingeschlunimerten Rinaldo, von Armida mit Blumenkränzen" ge- 
schmückt, nach ran Dyck u.  w.  
Baily, E. H., ein unserer Zeit angehöriger englischer Bildhauer, der sich besonders 
durch Statuen für Monumente, z. B. die des Grafen Grey, des Grafen Egremont, des 
Admiral lilalcolm, des Lords Holland, des Herzogs von Sussex, des Sir Rob. Peel 
u. s. w. unter seinen Landsleuten einen geschätzten Namen erwarb. 1822 bewunderte 
man auf der Kunstausstellung zu London eine Eva an der Quelle von diesem Künstler. 
Bailly, Jacques, geb. 1629 zu Gragaiy, gest.1679 zu Paris, llrliniaturmaler und 
geistreicherKupferätzer, von dem man eine Anzahl von 12 Blättern, Blumen und Bou- 
quets von vorzüglicher Arbeit kennt. 
Bakhuysen, siehe Backhuysen. 
Bakker, Cornelis, geb. 1771 zu Goedereede, ein verdienstvoller Porträtmalcr in 
Oel und en miniature. 
Bakker, Job Augustus, geb. 1796 , der Sohn des Obigen, machte sich als Maler 
zierlicher Kabinetstücke, noch mehr aber durch mehrere Schriften über die bildenden 
Künste einen geschätzten Namen. 
Balan, ein trefllicher französischer Architekturmaler zu Rouen, dessen Bilder sich 
durch Richtigkeit der Zeichnung, Keckheit der Beleuchtung, Feinheit der 'l'intex1 und 
Tiefe der Färbung auszeichnen.  
Balassi, Marie, geb. zu Florenz 1604, gest. 1667, war ein Schüler von Giacomo 
Ligozzi, Mat. Roselli und Dom. Passign a11o , ging mit Letzterem, nachdem er 
durch mehrere gelungene Copien nach alten Meistern und eigene Compositionen ein 
bedeutendes Talent an den Tag gelegt, nach Rom, und führte hier mehrere Bilder aus, 
wodurch er sich die Gunst der Grossen, insbesondere des Fürsten Ottavio Piccolomini 
erwarb, der ihn mit nach Wien nahm, woselbst er das Bildniss des Kaisers Ferdi- 
nand III. malte. Nach Italien zurückgekehrt, lieferte er für verschiedene Kirchen 
seines Vaterlandes eine Menge Altarbilder von unterschiedlichem Werthe." Die k. k. 
Gallerie zu Wien besitzt eine Maria mit dem Kinde von ihm.  
Literatur. Museo fiorentino, woselbst auch sein Porträt zu finden. 
Balbach, Ottmar, aus Carlsruhe, bildete sich unter S chwantha ler zu einem 
äusserst tüchtigen Bildhauer und Stempelschneider aus, dessen Arbeiten, z. B. ein 
Basrelief, die caledonische Jagd darstellend, Compositionen nach der Odyssee u. s. w. 
als ausgezeichnete Werke seiner Zeit bewundert wurden. 
Baldi, Lazzaro, geb. 1623 zu Pistoja, gcst. 1703 zu Rom, ein Schüler des Pietro 
da C ortona, der an Reichthum der Erfindung, richtiger Zeichnung, blühendem Co- 
lorit und eminenter technischer Fertigkeit mit seinem Lehrer wetteiferte, wie e1' in 
seinen Bildern , insbesondere einer Verkündigung in S. Francesco und einer Ruhe auf 
der Flucht in S. Maria dell' Umilta zu Pistoja bewies. Baldi radirte auch in Kupfer; 
man keimt von ihm ein sehr schönes Blatt: Pauli Bekehrung.  
Baldini, 38.6010, geb. zu Florenz um 1436 und um 1480 noch am Leben, Gold- 
schmied und Kupferstecher, war ein Schüler des Maso Finigmerra. Er stach nach 
Zeichnungen des Sandro Botticelli, seine Arbeiten sind aber gegen die seines 
Lehrers von untergeordnetem Wertlle. Von seinen Blättern, die unter die größten 
Seltenheiten gehören, erschienen die ersten 1477 im Monte Sancto di Dio zu Florenz; 
es sind drei: ein Berg mit einer Leiter, um deren Stufen die Tugenden stehen, der Hei- 
lilnd üllCl die Hölle. Sodann werden ihm mit höchster Wahrscheinlichkeit die 20 Kupfer 
zu Dante's Hölle zugeschrieben, welche 1481 nach Zeichnungen von Büttißelli in 
der Druckerei des Nicholo di Lorenzo della Mawgna ebendaselbst herauskamen. 
Ausserdem gelten als seine Arbeit: die Propheten, 24 Blätter; die Sibyllen, 12 Blät- 
ter; eine Ostertabelle; die Dummheit auf dem Throne; eine schlafende Nymphe, 
Maria. Himmelfahrt und sieben Blätter, die Planeten darstellend. 
Literatur. Bausch, Le 1,9mm; gpgveuf,  Heinecken, Dictionnaire des artistes.  
Baldovinetti, Alessio, der Lehrer des Domenieo Ghirlandajo, geb. 1422 zu 
Florenz, gest. 1499, sollte sich, wievseine Voreltern, dem Handelsstande widmen, er 
folgte aber seiner Neigung zur Kunst und bildete sich unter Paolo Ucello in der-
        

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