Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1046198
Ebert 
Eckersberg. 
551 
einer Brigg; hohe See und stille See, zwei Gegenstücke; der zum Rekruten be- 
stimmte Sohn einer Bauernfamilie , von einem Freischärler angeworben. 
In das Album deutscher Künstler vom Jahr 1839 radirte er ein Blatt: die 
Subordination. 
Literatur. W. Müller, Düsseldorfer Künstler. 
Ebert, Karl, geb. 1821 zu Stuttgart, bildete sich in der Kunstschule seiner Vater- 
stadt und später in München, wo er sich seither aufhält, zu einem tüchtigen Land- 
schaftsmaler aus. Er liebt namentlich die Dartellung idyllischer Naturscenen und 
ist darin auch sehr glücklich. Seine höchst gemüthlich aufgefassten Landschaften 
verrathen ein gesundes Naturgefühl und feinen Farbensinn. Wir können von ihm 
namentlich einige sehr hübsche Parthien am Chiemsee, an der Amper u. s.w. Die 
Gallerie des Museum der bildenden Künste zu Stuttgart besitzt eine sehr schöne 
Landschaft von Ebert. 
Echion, ein altgriechischer Erzgiesser und Maler, der um 370-330 blühte und 
von dem unter Anderem das Bild einer Neuvermählten erwähnt wird , das durch den 
Ausdruck der Schamhaftigkeit eigenthümlich anziehend gewesen sein soll. Man 
glaubt eine freie Nachbildung desselben in dem berühmten antiken Gemälde der so- 
genannten aldobrandinischen Hochzeit (im vatikanischen Museum zu Rom) zu erkennen. 
Echter, M., ein Historienmaler aus Danzig, der sich in Kaulbach's Schule bildete 
und in München lebt. Er leistete seinem Lehrer Beihülfe bei den Fresken im neuen 
Museum zu Berlin, indem er mit andern Schülern des Meisters einige von dessen 
Cartons in Farben übertrug, arbeitete auch mit Nilson an den stereochromischen 
Gemälden am Aeusseren der neuen Pinakothek. Echter hat aber auch einige histo- 
rische Gemälde selbstständig ausgeführt, die von der Kritik mit Achtung genannt 
wurden. In Gemeinschaft mit Ph. Foltz, G. Hiltensperger, K. Piloty, M. v. 
Schwind und Anderen arbeitete er an den im Auftrage des Königs Max II. ausge- 
führten zwölf Bildern aus dem Leben bayrischer Fürsten, die 1853 in Holzschnitten 
herauskamen. 
Eckardt, JOh. Christ, geb. zu Lautfen a. N., bildete sich in der hohen Karlsschule. 
zu Stuttgart unter dem Hofarchitekten Fischer zum Architekten, später-aber unter 
Guibal und Prof. J. G. v. Müller zum Kupferstecher aus. Er stach Porträts und 
Historien, arbeitete auch an mehreren Kupferwerken, und fand zuletzt 1809 als 
Graveur für Wappen, zierliche Schrift u. s. w. auf lithographische Steine eine An- 
stellung in München. 
Eckart, Meister, wird ein Maler genannt, der um 1310 in Köln wohnte, von dem 
aber derzeit keines seiner Werke bekannt ist. 
Egkelg, J, jun., geb. 1759 zu Amsterdam, gest. 1793, ein holländischer Genre- 
maler, der in seinen Bildern gerne ältere Meister, besonders den J. Molenaer nach- 
ahmte. In der Gallerie des StädePschen Instituts zu Frankfurt a. M. sieht man von 
ihm: einen jungen Mann, der in seinem Arbeitszimmer zeichnet, und einen Bauern, 
der seine Tabackspfeife anzündet. 
Eckemann-Alesson, siehe Ekemann. 
Eckersberg oder Ekkersberg", Christoph Wilhelm, Porträt- und Historienmaler, 
Professor an der Akademie zu Kopenhagen und Mitglied derselben, Ritter des Dane- 
brog-Ordens, geb. 1783 zu Varnaes in Schleswig, erhielt den ersten Unterricht in 
der Kunst an der Akademie zu Kopenhagen unter Abilgaard, setzte sodann seine 
Studien in Italien und Paris unter David fort und kehrte als ein tüchtiger Künstler 
in die Heimath zurück. Er malte meistens Scenen aus der dänischen Geschichte und 
aus der nordischen Mythologie, auch sind einige Bilder aus dem alten und neuen 
Testament von ihm vorhanden, unter welch letzteren besonders ein Altarbild, die 
drei Frauen am Grabe Christi, gerühmt wird. Sein Moses, der dem Meer zurückzu- 
treten befiehlt, auf dass es Pharao sammt seinem Heere verschlinge, ist im grossen 
Style gehalten und in der Farbe sehr harmonisch durchgeführt. Auch Baldur's Tod 
nach der Eddß, und Axel und Walburg, nach Oehlenschlägefs Trauerspiel sind gross- 
artige und ausdrucksvolle Compositionen. Von 1837 an schmückte er den Rittersaal
        

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