Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1045985
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Dumont, Jacques Edme 
Dunouy. 
Akademie zu Rom aufgestellt) schuf. Nach seiner Rückkehr in's Vaterland wurde 
er 1836 Ritter der Ehrenlegion und 1838 Mitglied des Instituts. Seine TVerke zeigen 
den Einiluss Canovafs, doch vernachlässigte er über dem Streben nach dem An- 
muthigen und Zierlichen keineswegs ein eingehenderes, genaueres Studium der Natur. 
Unter seine besten Arbeiten zählt man: den Genius der Freiheit auf der Kuppel der 
Julisäule zu Paris; die Statue Franz I. in Versailles; die Statue der heil. Cäcilia in 
der Magdalenenkirche zu Paris; die Bronzestatue Philipp Augusts an der Barriere 
du tröne; die Statue der Bianca von Castilien im Garten des Luxembourg-Palastes; 
das Denkmal des Tonsetzers Cherubini. Die Bronzestatue Buffons und das Gyps- 
modell zu einem Denkmal für den Marschall Bugeaud sah man 1855 auf der grossen 
Pariser Kunstausstellung.  
Dumont, Jacques Edme, Bildhauer, der Vater des Vorigen, geb. 1761, gest. 1844 
zu Paris, war ein Schüler von Pajou, erhielt 1788 den grossen Preis, setzte dann 
seine Studien in Italien fort und fertigte nach seiner Rückkehr eine grosse Menge 
von Statuen, Büsten "und Reliefs für Paläste, öffentliche Gebäude und Monumente. 
Unter seinen zahlreichen Werken gereichen ihm die Statue Colbert's in der Deputirten- 
kammer und die des Lamoignon de Malesherbes im Justizpalast zu grosser Ehre. 
Dumoustier oder Dumoutier, Daniel, ein Porträtmaler, der um die Mitte des 
16. Jahrhunderts zu Paris geboren wurde und eine Menge von Bildnissen der vor- 
züglichsten Männer und Damen am Hofe Franz I., auch sonstiger berühmter Persön- 
lichkeiten mit leichtem sicherem Pinsel in trefflicher Charakteristik der Physio- 
nomien malte. 
Dumoustier, Godefroy, ein Historienmaler, der um 1540 in Frankreich lebte und 
auch in Kupfer ätzte. Man kennt von ihm: die Geburt des Heilandes; die Geburt 
der heil. Jungfrau und den Tod der Maria. 
Dunant, J. , ein derzeit zu Genf lebender Landschaftsmaler, ein Schüler von Di- 
day, malt treffliche Landschaften, die man auf verschiedenen Kunstausstellungen 
der Schweiz sieht und die sich durch seine sinnige Auffassung und Verständniss der 
grossartigen Natur der Alpenwelt, der sie meistentheils entnommen sind, auszeichnen. 
Duncan, Andreas J., ein tüchtiger Landschaftsmaler, geb. zu Amsterdam, gest. 
1834 zu Gent. Er malte Städteansichten, Seestücke und Landschaften mit Figuren 
und Thieren. 
Duncan, E. , ein derzeit zu London lebender englischer Landschaftsmaler, dessen 
Bilder von seinen Landsleuten sehr geschätzt werden. 
Duncan, Thomas, ein englischer Porträt- und Historiennialer, geSb- 1845, von dem 
wir unter Anderem: den Einzug der siegreichen Hochländer in Edinburg (gest. v. 
F. Bacon), eine figurcn- und charaktervolle Composition im Geiste Walter Scottis, 
mit historischen Personen und Zügcn aus dem Volkslebcn bereichert, kennen. 
Duncarton, Robert, geb. zu London um 1744, ein Historien- und Porträtmaler 
und geschickter Arbeiter in Schwarzkunst, unter dessen beste Blätter gehören  die 
Steinigung des heil. Stephanus, nach B. YVest; vier Blätter aus der Geschichte 
Josephis in Aegypten und die Jünger zu Emaus (1779), nach G11 ercino; Belinda, 
nach W. P e t h e r (1778); Miss Horneck , als Sultanin , nach R e y n 0 l d s; the 
Soldier's widow, nach WI Bigg.  
 Dunker, Balthasar Anton, Maler und Kupferätzer, geb. 1746 zu Stralsund, gest. 
zu Bern 1807, erlernte die Kunst bei Ph. Hackert und Vien, arbeitete auch einige 
Zeit beilN. Halle und zeichnete sich besonders in der Ausführung geschmackvoll 
radirter Landschaften aus, unter denen 4 Blätter Ansichten von Livorno , nach 
Hackert; die Alpenkette, Ansicht der Umgebungen von Bern, nach G. Studers; 
12 Blätter mit dem Titel; Recueil de differentes Etudes d'Animaux; die kleine 
Schweizerfamilie, nach Freudenberg, zu den besten gezählt werden.  Sein 
Sohn Philipp Heinrich Dunker, gest. 1836, malte und radirte Landschaften, von 
denen einzelne sehr hübsch und mit grossem Fleiss ausgeführt sind, 
Dunouy, Alexandre Hiacynthe, ein Landschaftsmaler, der 1757 zu Paris geboren 
wurde, aber erst zu Anfang des 18. Jahrhunderts blühte und viele Ansichten italieni-
        

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