Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
A - E
Person:
Müller, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040427
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1045976
Dughet , Jean 
Dumont, Augustin Alexandre. 
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der Pinakothek in München, im Louvre zu Paris, in der Eremitage zu St. Peters- 
burg, in der Gallerie des Belvedere und in der des Fürsten Esterhazy zu Wien sieht 
man ferner noch verschiedene ausgezeichnete Landschaftsgemälde von ihm. 
Die meisten seiner bedeutendsten Werke sind durch den Stich vervielfältigt wor- 
den, Gasp. Poussin hat aber auch selbst mit leichter und sicherer Nadel 8 Blätter 
Landschaften radirt. 
Literatur. Kugler, Handbuch der Geschichte der Malerei.  Waagen, Kunstwerke und Künstler in 
England und Paris. 1-3. Bd.  Burckhardt, Der Cicerone. 
lillpferivcrkc. l celcbri frcschi die Gasparo Possino nella. chiesa di S. Martina a' Monti in Roma rappre- 
seutanti i miracolusi fatti de' S. S. Elia ed Eliseo ino. da Pietro Parboni. Roma 1810. 
Dughet, auch Duehet geschrieben, Jean, Kupferstecher mit der Nadel und dem 
Grabst-ichel, Bruder des Vorhergehenden, geb. 1614 zu Rom, gest. daselbst 1676, 
war wie letzterer ein Schüler von Nicolas Poussin, widmete sich aber, als er er- 
kannte, dass er für die Malerei weniger Talent besitze, mehr der Kupferstecherkunst 
und stach meistens nur nach den Bildern seines Lehrers. Seine besten Blätter sind: 
die sieben Sakramente, nach Poussin; die Geburt des Bacchns, nach demselben 
Meister; die Himmelfahrt der Maria. 
Dujardin, siehe Jardin, du. 
Duisbergh, ÜOIIIMI, ein seiner Zeit sehr geschätzter Goldschmied und Ciseleur 
zu Köln, der in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in der Blüthe seiner Wirk- 
samkeit stand. Von ihm sieht man in der Schatzkammer des Doms zu Köln, den 
silbernen reich vergoldeten Prachtkasten, in welchem die Gebeine des Erzbischofs und 
Kurfürsten Engelbert I. , Grafen von Berg und Altena, aufbewahrt werden. Dieser 
Sarkophag von ansehnlicher Dimension ist mit zahlreichen Hciligeniiguren, histo- 
rischen Scencn und ornamontistischen Darstellungen in getriebener Arbeit, auf dem 
Deckel die ruhende Gestalt des heil. Hubertus, geschmückt. Das Ganze ist in dem 
ansprechenden Barockstyl jener Zeit gearbeitet und, wenn auch im Figürlichen ohne 
höhere Bedeutung, doch ornamentistisch sehr beachtenswerth. Der Name des kunst- 
rcichen Verfcrtigers: CONRADT. DVISBERGH. FE. A. D. 1633 ist an dem Werke 
eingegraben. 
Literatur. Merlo, Nachrichten von dem Leben und den Werken kölnischer Künstler. 
Dlllill oder D'U1in, Pierre, Historienmaler, geb. 1669 zu Paris, gest. daselbst 1748. 
ein Schüler von B011 Boulogne, trug 1696 und 1697 durch seinen Pharao, der Joseph 
nach seiner Traumdeutung seinen Ring schenkt, und Joseph, der seine Brüder als 
Kundschafter am Hofe Pharaos zurückhalten will, den ersten akademischen Preis 
davon, wurde 1707 durch seinen: Laomedon, der von Apollo und Neptun gezüchtigt 
wird (im Louvre zu Paris), Mitglied der Akademie und 1726 Professor. Zu seinen 
besten Bildern zählt man: den heil. Claudius, der ein Kind vom Tode erweckt und 
die Wunder Christi. 
Dullaert, Heimen, Maler, geb. 1636 zu Rotterdam, gest. 1684, ein Schüler Rem- 
brandts, wusste die Bilder seines Lehrers so täuschend zu copiren, dass viele seiner 
Arbeiten für Gemälde jenes Meisters verkauft wurden. Er malte übrigens auch eine 
ziemliche Anzahl selbstständiger Bildnisse, Interieurs und Stillleben. 
Dumarest, AIItOiIIB Rambert, Historienmaler zu Paris, ein Schüler von Blondel, 
zeichnet sich in seinen Bildern durch die Schönheit der Köpfe, den Adel der Formen 
und meisterhafte lilodellirung aus. Auf der grossen Kunstausstellung zu Paris im 
Jahr 1855 sah man von ihm unter Anderem einen todten Christus, der sehrxge- 
lobt wurde.  
1111111316513, Rambert, einer der geachtetsten Stempelschneider seiner Zeit, geb. 
1750 zu St. Etienne 911 Forez, gest. 1806, unter dessen Medaillen auf berühmte 
Männer namentlich die auf Poussin, Rousseau und Lafayctte erwähnt werden.  
Dumont, Augustin Alexandra, Bildhauer, der Sohn des Jaques Edme Dumont, 
geb. zu Paris 1801, war ein Schüler seines Vaters und des P. Cartellier, erhielt 
1823 den ersten Preis, bildet-e sich dann in Italien, wo er unter Anderem die treff- 
lichen lilarmorgruppen Amor und Psyche und Leucot-hea als Pflegerin des jungen 
Bacchus, sowie eine sehr schöne Büste des Malers Baron Guerin (in der französischen 
Müller, Künstler-Lexikon. 34
        

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